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AWS will Nutzer von MongoDB gewinnen

AWS Database Migration Service weitet den eigenen Dienst auch auf NoSQL-Datenbanken [1] aus. Bisher bietet Amazon solche Services für relationale Datenbanken und Datawarehouses.

Damit, so teilt AWS mit, können MongoDB-Datenbanken als Migrationsquelle und Amazon DynamoDB Datenbanken als Migrationsziel verwendet werden. Daten können, laut Anbieter mit minimaler Downtime, aus MongoDB gestreamt werden und wie bereits Amazon Aurora, PostgreSQL, MySQL, MariaDB, Oracle Database, SAP ASE und Microsoft SQL Server in Amazon DynamoDB abgelegt werden.

[caption id="attachment_41644895" align="aligncenter" width="684"]AWS Database Migration Services. (Bild: AWS) [2] AWS Database Migration Services. (Bild: AWS)[/caption]

Vor wenigen Wochen hatte Microsoft mit einem vergleichbaren Angebot Schlagzeilen [3] gemacht. Microsoft bietet ebenfalls Migrations-Services für MongoDB an. Allerdings ist in diesem Fall DocumentDB das Ziel. Microsoft allerdings hatte sich einen weit verbreiteten Konfigurationsfehler in MongoDB [4] zu Nutze gemacht.

Die verbreitete NoSQL-Datenbank wird standardmäßig mit einem offenen Port ausgeliefert. So kann praktisch jeder ohne Authentifizierung auf die entsprechende Datenbank zugreifen. In der Folge wurden die Daten Tausender Nutzer entwendet und gegen eine “Lösegeldzahlung” wieder frei gegeben.