Trend Micro erweitert Mittelstandssicherheit mit künstlicher Intelligenz

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Mit den neuen Worry-Free-Services bekommen kleine und mittelständische Unternehmen ein selbstlernendes Abwehrsystem für die Sicherung von Endpunkten.

Trend Micro erweitert die Worry-Free Services mit XGen Security. Damit bekommt die Endpunkt-Sicherheitslösung für kleinere Unternehmen eine Lösung, die Maschinenlernen mit dem Schutz vor bekannten Bedrohungen kombiniert. Damit lernt das System laut Hersteller dazu und passt sich an die Gewohnheiten der Mitarbeiter an. Die Worry-Free Business Security Services liefert Trend Micro als SaaS-Lösung aus, so dass beim Anwender keine Ressourcen für diese Lösung bereit gestellt werden müssen. Trend übernimmt damit auch alle Softwareupdates und Patches.

Bei der Technologie XGen sichern  Verhaltensanalyse und Maschinenlernen die Endpunkte von kleineren Unternehmen. (Bild: Trend Micro)
Bei der Technologie XGen sichern Verhaltensanalyse und Maschinenlernen die Endpunkte von kleineren Unternehmen. (Bild: Trend Micro)

XGen Security filtert nicht nur über herkömmliche Methoden, sondern integriert auch intelligente Technologien wie Anwendungskontrolle, Exploit-Schutz, Verhaltensanalyse, Sandboxing und Maschinenlernen. Damit soll die Lösung in der Lage sein, auch unbekannte Bedrohungen schneller und präziser zu identifizieren. XGen Endpoint Security ist Teil der Trend Micro Smart Protection Suite.

Trend Micro war eigenen Aussagen zufolge der erste Sicherheitsanbieter, der zuverlässiges maschinelles Lernen in seinen Ansatz aufgenommen hat und damit Dateien sowohl vor als auch während der Laufzeit analysiert. Techniken für die “Geräuschreduzierung”, wie Census- und Whitelist-Checks reduzieren laut Hersteller Fehlalarme. Diese Funktionen werden auch durch das weltweite Trend Micro Smart Protection Network unterstützt, so dass neue Bedrohungen schneller erkannt werden können.

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Nutzen und Vorteile der Integration von ECM- und ERP-Software

Ein ECM-System kann besonders dort eine wichtige Ergänzung zu einer bereits bestehenden ERP-Lösung darstellen, wo geschäftsrelevante Dokumente separat abgelegt und mit ERP-Datensätzen verknüpft werden sollen, um Geschäftsprozesse vollständig digital abbilden zu können. Dieses Whitepaper beschreibt die Vorteile an einem konkreten Beispiel.

“Kleinunternehmen sind laut Trend Micro Smart Protection Network Statistik 2016 nicht immun gegen die 500.000 neuen und einzigartigen Bedrohungen, die jeden Tag entstehen. So hat Trend Micro im Jahr 2016 bei neuen Ransomware-Familien einen Anstieg von 752 Prozent beobachtet, die weltweit Schäden in Höhe von etwa einer Milliarde US-Dollar verursacht haben”, so Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. “Diese Bedrohungen und Angriffe können den Betrieb lahmlegen und Schäden verursachen, die zu hohen Kosten wieder behoben werden müssen. Deshalb ist es auch für kleine Unternehmen wichtig, sich mit fortschrittlichen Methoden gegen aktuelle und zukünftige Cyber-Angriffe zu schützen.”

Im Oktober hatte Kaspersky sein Angebot für Unternehmen um Kaspersky Endpoint Security Cloud für Firmen mit 25 bis 250 Endgeräten ergänzt. Im Rahmen der Kaspersky Endpoint Security Cloud stehen Kaspersky Endpoint Security for Windows (für Workstations), Kaspersky Endpoint Security for Windows (für File-Server) sowie Kaspersky Security for Mobile zur Verfügung. Die Software läuft dann auf dem jeweils zu schützenden Firmenrechner oder dem Mobilgerät.

Ein ähnliches Konzept verfolgt beispielsweise auch Bitdefender mit Gravity Zone. Die am ehesten vergleichbaren Angebote heißen Gravity Zone Business Security und Gravity Zone Advanced Business Security. Auch sie bieten beide eine Cloud-Managementkonsole, auch wenn bei der Advanced-Version auch die Installation im Unternehmen möglich ist. Allerdings deckt auch nur die Advanced-Version so wie auch das neue Kaspersky-Angebot Mobilgeräte ab.

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