GE und Huawei kooperieren für industrielle Predictive Maintenance

M2MNetzwerke

Die IoT-Lösung Predix wird mit den Edge-Technologien von Huawei für eine Cloud-Lösung für vorausschauende Wartung integriert. Aufzughersteller Schindler ist einer der ersten Großkunden der neuen Lösung.

General Electric und Huawei geben eine gemeinsame Cloud-basierte Lösung für vorausschauende industrielle Wartung bekannt. Mit Hilfe der neuen Lösung sollen Nutzer ungeplante Ausfälle von Industrieanlagen besser vorhersagen können.

Im Kern der auf der Hannover Messe angekündigten Partnerschaft geht es vor allem um die Integration des Edge Computing IoT Portfolio (EC-IoT) von Huawei in die Cloud-Plattform Predix. Mit Predix bietet GE eine umfassende Plattform für Industrie 4.0.

Mit der Plattform verbindet GE industriellen Anlagen mit Cloud-Anwendungen. Über die Integration mit den Edge-Geräten, also den Sensoren und Geräten in den Anlagen vor Ort, vereinfache sich die Echtzeit-Überwachung des Maschinenzustands, Datenanalyse und das Sammeln der Daten.

Werden in den Daten Abweichungen festgestellt, können Anwender zielgerichtet und vor allem vor tatsächlichen Ausfällen reagieren. Hersteller können so Wartungskosten und ungeplante Ausfälle reduzieren. Gleichzeitig lassen sich diese Informationen auch für die Optimierung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen einsetzen.

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GE Predix. (Bild: Predix)

Einer der ersten Anwender der neuen Industrie-Lösung ist der Aufzug- und Rolltreppenhersteller Schindler. Das Unternehmen wird damit weltweit Aufzüge und Rolltreppen sowie weitere Installationen verbinden und zentral überwachen. Neben geringeren Wartungskosten verspricht sich der Hersteller auch eine Steigerung der Servicezuverlässigkeit.

“Mithilfe innovativer Technologien und unserer Branchenkompetenz haben wir Schindler Ahead entwickelt, die digitale Industrieplattform für intelligente städtische Mobilität”, kommentiert Michael Nilles, Mitglied des Group Executive Committee und Chief Digital Officer von Schindler. Mit Hilfe von der Konnektivitätslösungen von Huawei könne der Hersteller nun schneller Innovationen umsetzen.

Ausgewähltes Whitepaper

Nutzen und Vorteile der Integration von ECM- und ERP-Software

Ein ECM-System kann besonders dort eine wichtige Ergänzung zu einer bereits bestehenden ERP-Lösung darstellen, wo geschäftsrelevante Dokumente separat abgelegt und mit ERP-Datensätzen verknüpft werden sollen, um Geschäftsprozesse vollständig digital abbilden zu können. Dieses Whitepaper beschreibt die Vorteile an einem konkreten Beispiel.

Vor knapp einem Jahr hatte der Aufzughersteller Tyhssenkrupp zusammen mit Vodafone eine Wartungslösung auf Basis von IoT angekündigt. Dabei stellt der Telekommunikationsanbieter der Sparte tyssenkrupp Elevator eine global verfügbare M2M-Kommunikationsplattform sowie und spezielle M2M-SIM-Karten zur Verfügung. Der Essener Konzern erhofft sich durch diese Lösung eine Reduzierung ungeplanter Ausfälle um 50 Prozent.

Für Hawei ist die Kooperation mit GE ein weiterer Schritt sich als globaler Player im IoT zu Positionieren. Ein weiteres Beispiel ist auch das Huawei-Projekt bei dem Landmaschinenhersteller Holmer, bei dem zusammen mit T-Systems und dem Fraunhofer ESK eine Predictive Maintenance-Lösung für Maschinen zur Zuckerrübenernte realisiert wurde. GE hat sich bei Wartungslösungen bereits einen Großauftrag der Deutschen Bahn gesichert

In einer Kooperation mit dem Fraunhofer ESK und dem Landmaschinenhersteller Holmer ist Huawrei auch an einer IoT-Lösung für vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) beteiligt. (Bild: Holmer Maschinenbau)
In einer Kooperation mit dem Fraunhofer ESK und dem Landmaschinenhersteller Holmer ist Huawrei auch an einer IoT-Lösung für vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) beteiligt. (Bild: Holmer Maschinenbau)

 

 

 

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