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Salesforce investiert 100 Millionen Dollar in künstliche Intelligenz

Salesforce Ventures [1], der Investitions-Arm des Cloud-Software-Anbieters, startet mit dem Salesforce Platform Fund [2] eine Initiative um die Entwicklung von Lösungen zu fördern, die auf künstlicher Intelligenz [3] aufbauen. Dafür hat Salesforce laut eigenen Angaben 100 Millionen Dollar eingeplant.

Salesforce.com (Bild: Salesforce) [4]

Mit dem Platform Fund kopiert Salesforce Ventures ein Modell, das offenbar von Erfolg gekrönt war. Vor etwa einem Jahr hatte der Cloud-Anbieter den Salesforce Lightning Fund ins Leben gerufen. Lightning [5] ist eine Multi-Tenant-Meta-Daten-Plattform, die Anwendern konsistente Erfahrungen über alle Kanäle hinweg ermöglichen soll.

Salesforce bietet hier neben eigenen Lösungen über verschiedene Tools auch die Möglichkeit, Apps und Anwendungen zu entwickeln oder über Snap-ins [6] Salesforce-Services wie Chats oder Wissensabfragen schnell in eigene Services einzuklinken.

Durch die Investitionen kann Salesforce einerseits das Ökosystem rund um die eigene Lösung fördern und sie damit gleichzeitig für Anwender interessanter machen, da diese auf diesem Weg eine größere Auswahl bekommen. Auf der anderen Seite versprechen solche Anwendungen in den kommenden Jahren ein erhebliches Wachstum.

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Nun sollen auch rund um das Thema künstliche Intelligenz neue Projekte entstehen. Salesforce bietet mit “Einstein [8]” ebenfalls eine KI-Plattform, die einzelne Dienste mit KI-Services bereichern soll. Der neue Fonds soll hier die Entwicklung von externen Partnern fördern.

“Vom Salesforce Platform Fund profitieren in erster Linie Unternehmer und Firmen, die intelligente Apps auf der Salesforce Plattform entwickeln”, heißt es von Salesforce. Zudem kooperiere Salesforce Ventures mit weiteren Venture-Capital-Unternehmen und prüfe Möglichkeiten für gemeinsame Investitionen, um weitere Förderungen im Salesforce-Ökosystem zu ermöglichen.

Ausgewähltes Whitepaper

Nutzen und Vorteile der Integration von ECM- und ERP-Software

Ein ECM-System kann besonders dort eine wichtige Ergänzung zu einer bereits bestehenden ERP-Lösung darstellen, wo geschäftsrelevante Dokumente separat abgelegt und mit ERP-Datensätzen verknüpft werden sollen, um Geschäftsprozesse vollständig digital abbilden zu können. Dieses Whitepaper beschreibt die Vorteile an einem konkreten Beispiel.

“In dem Maße, wie immer mehr von Maschinen erzeugte Daten verfügbar gemacht werden, kann auch der Mehrwert von KI-Technologien ansteigen”, kommentiert Joachim Schreiner, Deutschlandchef von Salesforce.com in seinem aktuellen Blog für silicon.de [9]. “Da die deutsche Wirtschaft im Bereich Maschinenbau seit Jahrzehnten führend ist, hat KI gerade für unsere Industrieunternehmen ein enormes Potenzial. Denn sie sind in der Lage, eine große Menge relevanter Daten zu produzieren, auszuwerten und einen Mehrwert daraus zu erzeugen.” Für die Unternehmen auf Anwenderseite aber bietet sich laut Schreiner damit die Chance, mit dem gezielten Einsatz von künstlicher Intelligenz die Wettbewerbsfähigkeit für die nächsten Jahre zu sichern.