SAP Digital Commerce um zusätzliche Angebote erweitert

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Zu ihnen gehören Remote-Services für Angebote aus der SAP-Sparte SuccessFactors. Außerdem gibt es nun neben dem SAP Store auch einen Marktplatz für Angebote von SAP-Partnern. Die Integration von Verbindungs- und Nachrichtendiensten soll durch zwei zusätzliche Programmierschnittstellen vereinfach werden.

SAP hat mehrere Neuerungen für den Bereich Digital Commerce vorgestellt, über den Kunden Software und Dienste aus Walldorf im SAP Store kaufen und bezahlen können. Unter anderem werden dort nun auch Remote-Services für Anwender von SAP SuccessFactors angeboten. Die konnten bisher nur im Rahmen umfassender Serviceverträge erworben werden. Außerdem wurde das Angebot um weitere Services, Inhalte und Daten sowie programmierbare Schnittstellen zur Einbindung von Kommunikationslösungen und Tools ergänzt.

Beispielsweise soll WorkConnect laut SAP “künftig als erste Anlaufstelle bei der Suche nach SAP-Experten beziehungsweise offenen Stellen im SAP-Umfeld dienen.” Es wurde zudem um Online-Support sowie Produktdokumentationen, Anleitungen und Tipps für die Fehlerbehebung ergänzt.

Neu ist auch ein SAP App Center genannter Online-Marktplatz. Er ergänzt den SAP Store. Während dieser nur von SAP zugelassene Angebote enthält, sollen im SAP App Center auch Partnerangebote wie Microservices und Plug-ins zur Erweiterung von SAP-Lösungen angeboten werden können.

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Ein ECM-System kann besonders dort eine wichtige Ergänzung zu einer bereits bestehenden ERP-Lösung darstellen, wo geschäftsrelevante Dokumente separat abgelegt und mit ERP-Datensätzen verknüpft werden sollen, um Geschäftsprozesse vollständig digital abbilden zu können. Dieses Whitepaper beschreibt die Vorteile an einem konkreten Beispiel.

Mit SAP IoT Connect 365 und SAP People Connect 365 stehen zwei neue Programmierschnittstellen zur Verfügung. Sie dienen der Integration von Verbindungs- und Nachrichtendiensten. SAP IoT Connect 365 bietet SAP im Rahmen von SAP Leonardo an, um die Vernetzung im Internet der Dinge (IoT) zu vereinfachen. Mit einem Vertrag und einer Verbindung soll sich die Verbindung von IoT-Objekten damit über eine zentrale Bedienoberfläche weltweit überwachen und steuern lassen.

SAP People Connect 365 hat SAP als Lösung für “intelligente, automatisierte Workflows und Informationen” konzipiert. Beispielsweise soll damit bei Ausfällen die Kommunikation über andere Kanäle ermöglicht werden. Eine denkbare Zielgruppe sind Behörden. Sie könnten damit beispielsweise während einer Naturkatastrophe über mobile Geräte kommunizieren und Informationen austauschen.

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Version 2.0 des Gratis-Tools Digital Innovation and Transformation Assessment soll Führungskräften helfen, den Entwicklungsstand ihres Unternehmens in Hinblick auf die Digitalisierung zu bewerten und – natürlich mit Hilfe von SAP – einen Fahrplan für die digitale Transformation entwickeln zu können. Mit dem Center for Digital Leadership will SAP zudem ein “offenes Netzwerk zur Förderung des digitalen Wandels schaffen”. Ziel ist es, den Austausch von Daten, Technologien und Know-how zu fördern.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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