Veeam weitet Verfügbarkeits- und Backup-Funktionen für Microsoft Azure aus

CloudCloud-Management

Die erweiterte Partnerschaft ermöglicht das Einrichten einer Disaster-Recovery-Site mit Hilfe von SDN in Microsoft Azure. Neu ist unter anderem eine Lösung für Business Continuity mit Cloud Backup und Disaster Recovery.

Veam stellt neue Features in der “Always-On Cloud“-Plattform für Cloud Backup und Disaster Recovery für Microsoft Azure vor. Mit dem neuen Veeam Disaster Recovery für Microsoft Azure kombiniert der Hersteller Funktionen aus Veeam Direct Restore mit der Software-defined-Network-Lösung Veeam Powered Network (PN), die Disaster Recovery in Azure vereinfachen soll.

Dank einer neuen Partnerschaft mit Microsoft kann der Hersteller auch Cloud Object Storage in Azure Blob nativ unterstützen. Mit Veeam Agent für Microsoft Windows und einem Backup für Office 365 lassen sich darüber hinaus auch Anwendungen auf Azure schützen.

Die Veeam Availability Platform bekommt zusätzliche Funktionen für Microsoft Azure. (Bild: Veeam)
Die Veeam Availability Platform bekommt zusätzliche Funktionen für Microsoft Azure. (Bild: Veeam)

Neu ist unter anderem eine Lösung für Business Continuity mit Cloud Backup und Disaster Recovery (DR) auf Basis der Veeam-Availability Platform ‘Always-On Cloud’ für Azure. Anwender sollen damit die Cloud für DR nutzen können. Die als On-Demand gelieferte Lösung kombiniert ‘Direct Restore’ mit ‘PN’ und soll so komplexe Aufgaben in DR-Projekten wie Datenwiederherstellung oder Netzwerk-Konfigurationen erleichtern und teilweise automatisieren.

Mit Veeam PN für Microsoft Azure bietet der Hersteller ein Tool das das Einrichten einer DR-Site in Azure mithilfe von Software-Defined Networking (SDN) vereinfacht und automatisiert. PN steht aber auch für andere Cloud-Services zur Verfügung.

Ausgewählte Whitepaper

Digitale Transformation: Vier gelungene Beispiele

Unternehmen brauchen eine Strategie die sicherstellt, dass für Nutzer On-Demand-Services mit der erwarteten Performance und Benutzerfreundlichkeit bereitgestellt werden. Die alten, Hardware-basierten IT-Ansätze können das bald nicht mehr leisten. Hier erfahren Sie, wie vier Firmen die digitale Transformation geschafft haben.

Mit der Version v10 der Availability Suite unterstützt das Scale-Out Backup Repository (SOBR) künftig auch Cloud Object Storage als Archive Tier-Erweiterung. Dadurch können Anwender Backups auch in in Azure Blob archivieren.

Der ‘Agent’ für Microsoft Windows ist ab sofort verfügbar und erweitert die Always-On Cloud Availability Platform auf Public Clouds und physische Server. Verschiedene Funktionen optimieren die Verfügbarkeit von Windows-basierten physischen Servern, Arbeitsplätzen und Endgeräten und sichern Windows Workloads in Azure.

Ausgewähltes Whitepaper

EU-Datenschutzgrundverordnung: Warum Insellösungen keine Lösung sind

Ende Mai 2018 endet die Übergangsfrist für die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Dann greifen in Europa die neuen, strengen Datenschutzregelungen. Firmen, die dagegen verstoßen, drohen Strafen bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent ihres Jahresumsatzes. Vor dem Hintergrund ist eine umfassende Gesamtstrategie gefragt.

Ab Mitte des Jahres werden Azure-Kunden statt wie bisher nur 1 TB bis zu 4 TB Plattenkapazitäten nutzen können. Eine neue virtuelle Appliance von Veeam ermöglicht es so, deutlich mehr Daten in in Azure zu speichern.

Auch das Backup für Office 365 gibt es jetzt neue Funktionen, so dass Service-Provider in einer Instanz mehrere Anwender schützen können. Mit RESTful API und PowerShell Software Development Kit (SDK) erweitert der Anbieter zudem Automatisierungsoptionen. Für die nächste Version kündigt Veeam zudem Support für SharePoint Online und OneDrive for Business an.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen