Hadoop und SAP HANA wachsen zusammen

Datavard und Cloudera geben eine Exklusivpartnerschaft bekannt. Das Heidelberger Software- und Beratungshaus Datavard will mit der Unterstützung des Datenmanagement-Anbieters Cloudera Big-Data-Consulting für SAP-Anwenderunternehmen aus einer Hand anbieten.

Anwender sollen so schneller auf Advanced Analytics Services zugreifen können, wie Datavard mitteilt. Cloudera bietet dafür die Data Science Workbench, mit der Data Scientists Modelle kollaborativ entwickeln und direkt auf dem Enterprise Data Hub ausführen können.

“Die Hadoop-Integration in SAP ist für unsere Kunden nach wie vor ein Top-Thema. Cloudera bietet hier das überzeugendste Angebot, wahlweise on Premise, hybrid oder in der Cloud”, kommentiert Gregor Stöckler, Datavard CEO. In ersten gemeinsamen Projekten sei das Zusammenspiel der Lösungen bereits erprobt worden.

Nachdem Doug Cutting, einer der beiden “Erfinder” von Hadoop, inzwischen Chef-Architekt von Cloudera ist, gilt das US-Unternehmen als wichtiger Hadoop-Spezialist.

Datavard bietet mit Datavard Glue bereits eine Middleware, die eine Integration von Hadoop in SAP ohne Hadoop-Expertise ermöglicht. Laut Datavard sei das derzeit die einzige Lösung am Markt, die direkten Zugriff auf Hadoop über eine SAP-GUI ermöglicht. Zudem könne die Technologie zu 100 Prozent über ABAP genutzt werden. Unterstützt werden damit neben Hadoop, HDFS, MapReduce auch HIVE, Impala, Spark, SAP HANA und SAP HANA Vora und auch SAP ERP, SAP CRM, SAP SRM und SAP BW.

Datavard bietet Lösungen für Analytics, Datenmanagement und Systems Operations im SAP-Umfeld. In den Bereichen Analytics und Data Warehouseing, Datenmanagement, Systemmanagement und System Operations, Testautomatisierung, System Landscape Optimization (SLO) sowie SAP-HANA-Implementierungen nennen die Heidelberger Anwender wie Allianz, BASF und Nestlé. Das Unternehmen verfügt auch über Niederlassungen in Europa, USA und im Raum Asien.