Cisco integriert eigene Services in Jasper-IoT-Plattform

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Nach der Übernahme des Spezialisten bietet Cisco mit dem Jasper Control Center 7.0 zum ersten mal auch eigene Services für die IoT-Plattform.

Cisco stellt Jasper Control Center 7.0 vor. Die SaaS-Plattform, mit der Anwender Projekte des Internet der Dinge verwalten können, erweitert der neue Besitzer mit Services und Produkten aus dem eigenen Portfolio. So ergänzt Cisco Control Center mit Funktionen aus Cisco Umbrella oder durch die Unterstützung neuer Mobilfunkstandards.

Mit Version 7.0 sorgt Cisco darüber hinaus für Kompatibilität zu den bereits bestehenden IoT-Angeboten. Somit bietet die Plattform ab sofort dienste wie Connection Management, Datenbereitstellung, Fog Computing.  

IoT ist nicht nur ein technologisches Thema. (Bild: Jasper)
IoT ist nicht nur ein technologisches Thema. (Bild: Jasper)

Mit der 1,4 Milliarden Dollar teuren Übernahme hatte sich Cisco mit einem Schlag zu einem der größten und wichtigsten Anbieter in dem noch jungen und sehr dynamischen Markt für IoT etabliert. Neben neuen Wachstumsmöglichkeiten bieten sich für den Netzwerkausrüster hier zudem neue Synergieeffekte mit dem bestehenden Portfolio, wie etwa die Software-defined-Network-Technologie Cisco Digital Network Architecture (DNA).

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Cisco bezeichnet die endgerätenahe Hardwareseite von IoT als Fog Computing. Für dieses Thema hat der Hersteller ein großes Portfolio, das naturgemäß vor allem bei Netzwerk-Devices stark ist. Projekte werden konsequent durch Partner umgesetzt. silicon.de gibt einen Überblick.

Nun zieht Cisco unter anderem eine weitere neue Plattform-Ebene ein. Unter dem Namen Control Center Advanced sind neben neuen Sicherheitslösungen auch zusätzliche Automatisierungen und Analysen möglich.

So erweitert Cisco die bisherigen Sicherheitsfunktionen von Control Center mit zusätzlichen Funktionen für Multi-Layer Security. Dadurch können mehrschichtige Security-Kontrollen wie geschlossene Nutzergruppen, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Whitelisting und andere Sicherheitsfunktionen umgesetzt werden.

Mit Hilfe neuer Reports zu historischen Trends könne Anwender das Verhalten und die Nutzung von Geräten besser überwachen. So lassen sich Probleme schneller beheben, bevor diese die Performance beeinträchtigen.

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Mitarbeiter sind heute mit Konnektivität, Mobilität und Video aufgewachsen oder vertraut. Sie nutzen die dazu erforderlichen Technologien privat und auch für die Arbeit bereits jetzt intensiv. Nun gilt es, diese Technologien und ihre Möglichkeiten in Unternehmen strategisch einzusetzen.

Als weiteren neuen Premium Service für Control Center bewirbt Cisco den Malware- und Phishing-Shutz Threat Protection & Smart Security (TPSS). Dieser basiert auf der Sicherheitstechnologien Cisco Umbrella. Mit Traffic Segmentation lassen sich verschiedene Modelle zur Umsatzgenerierung auf der Basis von Traffic-Telemetriedaten umsetzen, heißt es von Cisco.

Mit Support für LPWAN und die Mobilfunkstandards NB-IoT und LTE-M kann Control Center 7.0 die globale Reichweite und Skalierbarkeit der Plattform durch die Unterstützung von Mobilfunk-Standards mit geringer Leistung wie NB-IoT und LTE-M erweitern.

Durch die Integration mit der Collaboration-Lösung Cisco Spark lassen sich auch vernetzte Geräten besser zusammenschließen. Zudem könne dadurch auch die Entwicklungszeit und Management-Kosten gesenkt werden.

Als einer der ersten Provider bietet AT&T die Plattform zusammen mit eigenen branchenspezifischen Funktionen für Unternehmen unterschiedlicher Größe an.

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