Siemens und DB Cargo bringen IoT in Lokomotiven

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Loks sollen mit einem Telematik-System für Predictive Maintenance nachgerüstet werden, zusammen wollen Siemens und DB Cargo aber auch neue Daten- und Analysemodelle entwickeln.

Siemens und DB Cargo geben eine Kooperation bekannt. Dabei sollen nicht nur verschiedene Loks für den Güterverkehr mit Sensoren nachgerüstet werden, sondern auch gemeinsam neue Data Analytics-Modelle entwickelt werden. Der Vertrag ist auf sechs Jahre angelegt.

(Bild: Siemens)
(Bild: Siemens)

So sollen zunächst die Modelle der Serice 152 Eurosprinter ES64F und die beiden Vectron-Serien 170 und 191 mit dem System “TechLOK” von DB Cargo nachgerüstet werden. Dabei werde Siemens diese Loks mit Telemetrie- und Netzwerklösungen versehen.

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Dieses System sammelt ständig Daten der Lok und über verschiedene Modelle kann dann auf den Zustand geschlossen werden, in dem sich die Lok befindet. Siemens bietet bereits ein System und Datenmodelle, über die sich die Loks auswerten lassen.

Datenanlysen machen Ausfälle vorhersagbar. (Bild: Siemens Mobility Services)
Datenanlysen machen Ausfälle vorhersagbar. (Bild: Siemens Mobility Services)

Diese Entwickelt derzeit in Allach bei München in dem so genannten Mobility Data Services Center. Nun sollen auch Experten von DB Cargo an bestehenden und neuen Anwendungen und Algorithmen mitentwickeln. Dabei sollen auch Modelle aus der Railigent-Plattform von Siemens verwendet werden, das auf der IoT-Plattform Mindsphere aufsetzt.

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Ziel der Kooperation ist in den Zugmaschinen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt festzustellen, welche Teile gewartet oder ausgetauscht werden müssen. Damit sollen vor allem ungeplante Ausfälle so weit wie möglich vermieden werden.

“Indem wir Data-Analytics und Fahrzeug-spezifisches Know-How verbinden, unterstützen wir die Deutsche Bahn bei der Digitalisierung und dabei, das Ziel hunderprozentiger Verfügbarkeit zu erreichen”, kommentiert Johannes Emmelheinz, CEO Rail Servcie bei Siemens. Denn Siemens entwickelt nicht nur die Algorithmen für die Auswertung der Daten aus den Loks, sondern produziert diese Zugmaschinen nach wie vor selbst im Nordwesten von München. 

"Wir versuchen die größtmögliche Effizienz aufzubauen, weil wir sonst an einem Standort wie München, keine Fertigung halten können", erklärt Johannes Emmelheinz, CEO von Siemens Mobility Services.
“Wir versuchen die größtmögliche Effizienz aufzubauen, weil wir sonst an einem Standort wie München, keine Fertigung halten können”, erklärt Johannes Emmelheinz, CEO von Siemens Mobility Services.

Neben der Sicherung vor Ausfällen, die vor Güterzügen sehr hohe Kosten nach sich ziehen können, sollen mit Hilfe dieser digitalen Überwachung der Loks auch die Wartung und der Betrieb effizienter umgesetzt werden können.

“Mit der Digitalisierung unserer Flotte fokussieren wir uns vor allem auf eine Sache: Die Qualität für unsere Kunden verbessern und die Wertschöpfungskette der Lokomotiven optimieren. Knapp 1000 Lokomotiven, die mit dem TechLOK-System ausgerüstet sind, operieren bereits international”, so Jürgen Wilder, CEO von DB Cargo. Nun soll in Zusammenarbeit mit Siemens dieser Bereich noch zusätzlich ausgeweitet werden.

 

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