iPhone 8 soll eine 3D-Gesichtserkennung bekommen

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Code-Stücke in einem Peripheriegerät ermöglichen Rückschlüsse auf neue Funktionen in dem für September erwarteten Apple iPhone 8.

Es sind weitere Informationen zu dem 3D-Gesichtsscanner im iPhone 8 aufgetaucht. So sollen sich in der Firmware des intelligenten Lautsprecher HomePod Informationen zu dem offenbar geplanten Feature finden. Das berichtet der brasilianische Blog iHelpBR. Das Apple-Smartphone sei demnach in der Lage, das Gesicht eines Nutzers zu scannen, ohne dass dieser das Gerät in die Hand nehmen und vor sein Gesicht führen muss. Diese Funktion fungiert als Sicherheitsfunktion und soll das iPhone entsperren, wenn es beispielsweise vor dem Nutzer auf dem Tisch liegt.

Die HomePod-Firmware weise demnach an verschiedenen Stellen die Begriffe “Resting” und “Unlock”, also “ruhen” und “entsperren” auf. MacRumors zufolge ist das zwar keine genaue Bestätigung dafür, dass der Gesichtsscanner tatsächlich auch funktioniert, wenn das iPhone auf einem Tisch liegt, der Code decke sich aber mit einem früheren Gerücht. Dessen Urheber sind nicht näher bekannte Quellen von Bloomberg.

Nützlich aber nicht schön: Der Fingerabdrucksensor im iPhone 7 (Bild: Apple)
iPhone 7 (Bild: Apple)

So hatte Bloomberg vor einigen Wochen berichtet, dass das iPhone 8 über einen 3D-Scanner verfüge, der das Telefon auch dann entsperrt, wenn man es nicht vor das Gesicht hält. Der Sensor sei zudem in der Lage, ein iPhone innerhalb weniger Millisekunden zu entsperren. Die Gesichtserkennung sei sicherer als der Fingerabdruckscanner, weil mehr Datenpunkte erfasst würden.

Auch für Drittanbieter offen?

Ein weiterer String in der HomePod-Firmware soll die Vermutung nahelegen, dass die Gesichtserkennung auch mit Apps von Drittanbietern funktioniert. Er lautet “Apps using Pearl”, wobei Pearl Apples interne Bezeichnung für die angeblich “Face ID” genannte Sicherheitsfunktion ist.

Das würde darauf hinweisen, dass die Gesichtserkennung tatsächlich in der Lage ist, den Fingerabdruckscanner Touch ID zu ersetzen und Apple zumindest beim iPhone 8 auf den Home-Button verzichtet und auch keinen Fingerabdruckscanner in die Rückseite integriert, wie es beispielsweise Samsung beim Galaxy S8 getan hat, was zahlreiche Nutzer verärgerte.

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iHelpBR spekuliert zudem, dass der Gesichtsscanner in der Lage sein wird, fremde Personen von der Nutzung des Telefons auszusperren. Das iPhone 8 würde automatisch die Bildschirmsperre aktivieren, so die Vermutung der Blogautoren.

Eine frühere Analyse der HomePod-Firmware durch den App-Entwickler Steven Throughton-Smith brachte unter anderem eine Skizze zutage, die die Vorderseite des iPhone 8 zeigen soll. Sie soll das rahmenlose Design und den Verzicht auf einen Home-Button bestätigen.

Weitere Gerüchte über die nächste iPhone-Generation

Derzeit wird erwartet, dass Apple den zehnten Geburtstag des iPhone in diesem Jahr mit drei neuen Modellen feiert. Neben iPhone 7S und iPhone 7S Plus – also den direkten Nachfolgern von iPhone 7 und iPhone 7 Plus – soll es ein iPhone 8 genanntes Premium-Modell geben. Ihm sollen der 3D-Gesichtsscanner und auch das rahmenlose OLED-Display vorbehalten sein. Eine drahtlose Ladetechnik wird sich aber möglicherweise auf ein späteres Modell verschieben.

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Die Gerüchteküche geht aber auch davon aus, dass die neue Technik Apple noch Probleme bereitet. Speziell das iPhone 8 soll demnach erst im Oktober oder gar November in den Handel kommen. Zudem soll es anfänglich nur eingeschränkt verfügbar sein. Das iPhone 7S soll dagegen noch im September oder zumindest kurz nach der für September vermuteten Präsentation in den Handel kommen.

Die technischen Neuerungen sollen zudem ihren Preis haben. Nach Einschätzung von Analysten könnte das iPhone 8 in der günstigsten Ausstattung mehr als 1000 Dollar kosten. Die günstigste Variante des iPhone 7 ist derzeit für 759 Euro zu haben. Das iPhone 7 Plus überschreitet mit “Vollausstattung” allerdings schon jetzt die Marke von 1000 Dollar deutlich. für das große iPhone mit 256 GByte Speicher berechnet Apple 1119 Euro.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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