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Disaster Revocery in der Cloud – T-Systems automatisiert mit Veritas

T-Systems stellt eine Erweiterung der vCloud-Services vor. Der neue Disaster-Recovery-Dienst soll ein Backup für die Cloud aus der Cloud liefern. Realisiert wird der DRaaS (Disaster Recovery as a Service) über die Veritas Resiliency Platform [1]. Über die Business Continuity Lösung können bei oder nach einem Ausfall schnell Daten und Dienste wieder hergestellt werden.

Vorteil des Cloud-Service gegenüber lokal installierten Lösungen ist, dass diese auch in verteilten und heterogenen Umgebungen eine zentral verwaltbare Lösung bieten. In vielen Fällen wird das bislang mit isolierten Tools oder über manuelle Prozesse umgesetzt. Anwender können die nötigen Rechenressourcen über den DSI vCloud DRaaS an das Netzwerk koppeln.

T-Systems (Grafik: T-Systems) [2]

Der neue Service von T-Systems und Veritas erlaubt für kritische Geschäftsanwendungen eine automatische Ausfallsicherung und Re-Synchronisierung von Daten (Failover- und Failback-Prozesse) und das auch in komplexen Umgebungen. Kunden können Parameter für die “Recovery Time Objectives” (RTOs) und “Recovery Point Objectives” (RPOs) festlegen und einheitlich auf alle kritischen Applikationen anwenden. Auf diese Weise entfallen manuell Prozesse. Der gesamte Disaster-Recovery-Prozess wird dadurch besser vorhersehbar und leichter administrierbar.

Der DSI vCloud DRaaS von T-Systems kann über einen Mausklick einen mehrstufigen Recovery-Prozess im Hintergrund starten. Die Lösung unterstützt verteilte physische und Cloud-Umgebungen mit einem globalen Dienst.

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Der T-Systems-Service erlaubt es auch, Disaster-Recovery-Strategie zu testen, ohne den laufenden Betrieb zu stören. Die wichtigsten Geschäftsanwendungen kann der Dienst automatisiert unter definierten Zeitvorgaben wiederherstellen. Die Lösung ist integriert und funktioniert unabhängig von der Infrastruktur. 

Über eine grafische Oberfläche kann der Kunde mit einem Mausklick sämtliche Schritte einleiten, um virtuelle Applikationen und Dienste auf das virtuelle Gegenstück in der T Systems-Cloud zu spiegeln. Im Falle eines Failovers schiebt der Dienst die Arbeitslast der kritischen Anwendungen vom Rechenzentrum des Kunden auf das Cloud-Rechenzentrum von T-Systems. Für diesen Vorgang wird eine Dauer von 15 Minuten festgesetzt.

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Die Veritas Resiliency Platform erkennt die Struktur mehrstufiger Applikationsarchitekturen automatisch und erlaubt dem Kunden, den gesamten Disaster-Recovery-Prozess per Drag & Drop einzurichten. Über ein integriertes Dashboard können in Echtzeit Messergebnisse abgerufen werden und so lässt sich auch überwachen, ob die Geschäftsanwendungen die Ziele einhalten. Gleichzeitig werden statistische Daten zur Dauer der Wiederherstellung während des Tests vorgehalten.

“Mit der Technologie von Veritas haben wir die komplette Lösung für Disaster Recovery extrem automatisiert und können unseren Kunden somit einen einzigartigen Service im Markt bieten”, sagte Frank Strecker, verantwortlich für das Cloud-Geschäft und das Cloud-Ökosystem der Telekom. “Als Cloud-Integrator machen wir es unseren Kunden so einfach wie möglich, Cloud-Services sicher zu nutzen.”

In den zentralen Wirtschaftsregionen Europa, den USA und Südostasien ist der Dienst verfügbar. Die Veritas Resiliency Platform ist auch über Amazon Web Services und Microsoft Azure verfügbar [3]