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Azure Event Grid – Microsoft stellt Preview vor

Für die Entwicklung von Event-basierten Applikationen stellt Microsoft den neuen Service Azure Event Grid [1] vor. Die Preview erlaubt die Entwicklung von Event-basierten und serverlosen Anwendungen. Dank dieses neuen Services sollen Entwickler Themen wie Infrastruktur, Provisioning oder Skalierung vermeiden können und sich voll und ganz auf die Erstellung von Apps konzentrieren können.

“Wir stellen fest, dass viele Apps für Azure um Events herum entwickelt werden”, erklärte Corey Sanders, Director von Azure Compute bei Microsoft. Darunter fallen beispielsweise Anwendungen für das Internet der Dinge (IoT [2]), mobile Anwendungen oder Anwendungen, die Geschäftsprozesse oder andere Prozesse anstoßen. Serverlose Azure-Functions-Apps und Azure-Logic-Apps haben laut Sanders den Bedarf an Event-basierten Lösungen zusätzlich erhöht.

[caption id="attachment_41656781" align="aligncenter" width="684"]Azure Event Grid soll zwischen Diensten, die Werte oder Events liefern und Anwendungen, die diese Empfangen und Verarbeiten eine Vermittlerposition einnehmen. (Bild: Microsoft) [3] Azure Event Grid soll zwischen Diensten, die Werte oder Events liefern und Anwendungen, die diese Empfangen und Verarbeiten eine Vermittlerposition einnehmen. (Bild: Microsoft) [/caption]

Azure Event Grid soll vor allem die Verwaltung von serverlosen Ereignissen vereinfachen. Dafür mache Event Grid Ereignisse zu “First-Class-Objekten” in Azure, ergänzte Sanders. Event Grid unterstütze zudem Services von Drittanbietern außerhalb von Azure.

Unter anderem können Nutzer mit Event Grid Ereignisse wie die Erstellung einer virtuellen Maschine oder das Speichern einer Datei verfolgen. Event Grid startet nur, falls ein bestimmtes Ereignis eintritt. Das bedeutet auch, dass Kunden nur für die Nutzung von Event Grid bezahlen, wenn der Dienst tatsächlich im Einsatz ist. Deswegen sei Event Grid auch für IoT-Szenarios geeignet, so Microsoft weiter.

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Zum Start ist Event Grid nur in den USA erhältlich. Die Preview soll aber auf weitere Regionen ausgeweitet werden. Während der Preview [4] kosten eine Million Operationen kosten 0,30 Dollar, wobei die ersten 100.000 Operationen gratis sind. Microsoft nennt dort auch mehrere Berechnungsbeispiele für unterschiedliche Nutzungsszenarios. Weitere Informationen finden sich in der Event-Grid-Dokumentation [5].

In der Preview werden bislang nur wenige Dienste unterstützt, die ein Ereignis auslösen können. Dazu gehören Azure Blob Storage, Azure Resource Manager, Application Topics, Event Hubs, Azure Functions, Azure Automation, Logic Apps und WebHook Endpoints. Bis zum Jahresende sollen Azure Active Directory, IoT Hub, Service Bus Azure Data Lake Store, Storage Queues und Cosmos DB hinzukommen.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de [6]]

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