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Kaspersky Secure Connection for Android auf Deutsch verfügbar

Kaspersky hat die deutsche Version seiner VPN-App Kaspersky Secure Connection for Android auf Google Play verfügbar gemacht. Die App verschlüsselt je nach gewählter Einstellung sämtliche Daten oder lediglich Daten in besonders gefährlichen Situationen, etwa bei Online-Banking, Online-Shopping oder der Nutzung von Bezahlsysteme. Auch bei der Nutzung eines als unzureichend gesichert eingestuften WLAN kann die App einspringen. Noch im Lauf dieses Jahres soll eine vergleichbare App für iOS-Geräte auf den Markt kommen.

Kaspersky Secure Connection for Android (Grafik: Kaspersky) [1]

Bei Google Play wird zunächst nur die kostenlose Version angeboten [2]. Sie erlaubt pro Tag und Gerät jeweils ein Datenvolumen von maximal 200 MByte. Wer sich bei Kaspersky registriert, kann 300 MByte nutzen. Unbegrenzten Datenverkehr gibt es in den kostenpflichtigen Versionen von Kaspersky Secure Connection for Android. [3] Hier haben Nutzer die Wahl zwischen einen Monatsabo für 4,95 Euro und einem Jahresabo für 29,95 Euro. Beide umfassen jeweils ein Benutzerkonto und fünf Geräte.

Als VPN-Anwendung soll die App verhindern, dass Dritte vertrauliche Daten wie Zugangsdaten, die private Kommunikation oder Informationen zu besuchten Webseiten und Einkäufen im Internet abfangen und missbrauchen. Standardmäßig werden alle Aktivitäten in sozialen Netzwerken geschützt. Anwender können zudem eigene, besonders zu schützende Websites und Anwendungen festlegen.

Mit den kostenpflichtigen Versionen verspricht Kaspersky zudem “unbegrenzten VPN-Zugang auf Ihre gewünschten Inhalte ohne geografische Einschränkungen”. Dazu können Nutzer einen virtuellen Server entweder auswählen oder automatisch auswählen lassen, der dem gewählten Dienst dann angibt, der Nutzer befinde sich in dem zum Aufruf des Dienstes erforderlichen Land.

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Außerdem verspricht Kaspersky auch Schutz bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Verbindungen. Eigenen Erhebungen von Kaspersky Lab zufolge [4] sind weltweit durchschnittlich 28 Prozent der frei zugänglichen WLANs unzureichend gesichert. Während die Situation in Deutschland vergleichsweise gut ist – einer der wenigen positive Aspekte des langjährigen Eiertanzes der Politik bei der Haftungsfrage in Bezug auf den Betrieb von WLAN-Hotspots – sieht es in Nachbarländern wie Dänemark, den Niederlanden und der Tschechischen Republik aber auch in beliebten Urlaubsländern wie Italien und Spanien schon deutlich schlechter aus. Für den Familienurlaub dort könnte etwa das Monats-Abo infrage kommen.

Alternativen zu Kaspersky Secure Connection

Vergleichbare Anwendungen gibt es unter anderem von Avira, Avast, F-Secure, Opera und Symantec (Norton). Mit der kostenlosen Version von Avira Phantom VPN [5] sind 500 MByte pro Monat übertragbar. Das Monatsabo für unbegrenzten Datenverkehr kostet 7,95 Euro. Die App basiert auf OpenVPN und steht für Windows-, Android- und Apple-Geräte zur Verfügung.

Bei Avast heißt das entsprechende Produkt SecureLine [6]. Die Jahreslizenz für Android oder iOS kostet 19,95 Euro, für Windows oder Mac OS 59,99 Euro. Eine 5-Geräte-Lizenz wird für 79,99 Euro angeboten. Außerdem ist für PC, Mac, Android und iOS zum Testen eine kostenlose 7-Tage-Version erhältlich.

Das Angebot von F-Secure heißt Freedome [7] und ist in Lizenzen für 3, 5 oder 7 Geräte erhältlich. Die kosten pro Jahr 49,90, 59,90 respektive 79,90 Euro.

Die Symantec-Sparte Norton ist in dem Segment mit der App Norton Wi-Fi Privacy [8] aktiv. Sie steht für Windows, Android, iOS udn Mac OS zur Verfügung udn kostet für ein Gerät im ersten jahr 19,99 Euro. Abonnements für 5 beziehungsweise 10 Geräte gibt es für 29,99 respektive 69.99 Euro.

Opera VPN [9] wird seit vergangenem Jahr auch für Android, dafür schon für iOS angeboten. Die App basiert auf Technik, die Opera 2015 zusammen mit dem kanadischen Unternehmen SurfEasy übernommen hatte. SurfEasy [10] bietet seinen Service nach wie vor im Abonnement an und in einer funktional eingeschränkten kostenfreien Version. Opera bietet Opera VPN kostenlos an, blendet aber zur Finanzierung Werbung ein.

Tipp: Wie gut kennen Sie die Geschichte der Computer-Viren? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de. [11]