Microsoft Teams erlaubt nun Einbindung Externer

SoftwareZusammenarbeit

Voraussetzung ist die Nutzung von Azure Active Directory. Dann lassen sich Freelancer, Mitarbeiter von Dienstleistern, Kunden oder Partnerunternehmen zu Microsoft Teams einladen. Mit ihnen kann in der Anwendung sowohl in öffentlichen wie privaten Kanälen zusammengearbeitet werden.

Die chatbasierte Kollaborationslösung Microsoft Teams erlaubt es nun auch, gemischte Projektgruppen aus internen und externen Mitarbeitern zu erstellen. Die neue Funktion soll für alle Kunden von Microsoft Teams demnächst zur Verfügung stehen. Um sie zu nutzen ist Voraussetzung, dass das Unternehmen Azure Active Directory (ADD) verwendet.

Sofern dies der Fall ist, können von seinen Mitarbeiter nun auch Externe, etwa Mitarbeiter von Dienstleister, Freelancer, aber auch Kunden oder Mitarbeiter von Lieferanten und Partnerunternehmen zu Microsoft Teams eingeladen werden. Mit ihnen lässt sich dann innerhalb der Anwendung in privaten sowie in öffentlichen Kanälen zusammenzuarbeiten.

Innerhalb von Microsoft Teams sollen Bots die Zusammenarbeit erleichtern und organisieren (Bild: MIcrosoft)
Innerhalb von Microsoft Teams sollen Bots dabei helfen, die Zusammenarbeit zu erleichtern und zu organisieren (Bild: Microsoft)

“Microsoft Teams ist die Schaltzentrale für die Zusammenarbeit verteilter Teams. Alle Inhalte, Werkzeuge, Kontakte und Unterhaltungen sind im Arbeitsbereich von Microsoft Teams verfügbar”, erklärt Jörg Petter, der bei Microsoft in Deutschland das Geschäft mit 365 Enterprise und Skype for Business verantwortet. “Zudem bieten wir direkt aus dem Programm heraus Zugriff auf bekannte Office-Lösungen wie Kalenderanwendungen, Word, Excel, SharePoint, OneNote und Skype for Business.”

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Microsoft Teams ist seit März 2017 als Teil von Office 365 verfügbar. Microsoft positioniert Teams als chatbasierten Arbeitsbereich innerhalb von Office 365. Die Anwendung läuft auf Windows, Android, Mac OS und iOS oder kann im Browser genutzt werden. Für Microsoft Teams als Bestandteil von Office 365 verspricht der Konzern dieselben Standards in Bezug auf Sicherheit und Compliance wie für die Office-Suite.

Die Anpassung an die Bedürfnisse einzelner Arbeitsgruppen sorgen diverse Schnittstellen, die Entwickler von Erweiterungen nutzen können. Davon machen bisher rund 150 Anbieter Gebrauch, deren Tools dann als Erweiterungen zur Verfügung stehen. Dazu gehören etwa Asana, DocuSign, GitHub, Hootsuite, SAP, Trello und Wrike.

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Das soll den Wechsel zwischen verschiedenen Projekten vereinfachen. Außerdem kann Tams über Tabs, Konnektoren und Bots an die Bedürfnisse einer Arbeitsgruppe angepasst werden. Das soll auch über Microsoft Planner und Visual Studio Team Services möglich sein. Nutzer können Konversationen öffentlich oder privat stellen und können auch mehreren Teams angehören.

Die Kommunikation im Team ist nicht auf die Teams-App begrenzt. Jedem Channel in Microsoft Teams lässt sich eine E-Mail-Adresse zuordnen. Nutzer können also auch aus Outlook heraus per E-Mail mit den Abonnenten eines Channels kommunizieren. Ein integrierter Termin-Assistent hilft zudem bei der Organisation von Meetings, die sich auf Wunsch auch auf einzelne Teammitglieder beschränken beziehungsweise als privat einstufen lassen.

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