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Internet der Dinge: Software AG veröffentlicht Cumulocity IoT

Die Software AG bringt jetzt das erste Produkt aus der Übernahme von Cumulocity [1] auf den Markt. Die Lösung Cumulocity IoT bietet eine Cloud-basierte Plattform für Industrial Internet of Things und IoT. Anwender können beim Einsatz zwischen SaaS, PaaS, Edge- oder On-Premise entscheiden.

[caption id="attachment_41642945" align="aligncenter" width="684"]Die Module von Cumulocity (Grafik; Cumulocity) [2] Die Module von Cumulocity bilden jetzt die Grundlage für das IoT-Angebot der Software AG. (Grafik: Cumulocity)[/caption]

Das neue Angebot Cumulocity IoT vereint die Digital Business Platform der Software AG und die zugekaufte Cumulocity IoT Platform zu einem einheitlichen Angebot. Anwender können damit auch auf die Funktionen für Integrations-, Geschäftsprozess-, Analyse- und Machine-Learning-Funktionen der Software AG zurückgreifen und damit IoT-Daten mit anderen Businesslösungen verbinden.

Über vorgefertigte Lösungen soll vor allem kleineren Unternehmen der Einstieg in das Thema erleichtert werden. Daneben erweitert die Software AG die Lösung mit Integrationsdiensten und Streaming Analytics. Trotz niedriger Einstiegshürden skaliere die Lösung auch für den Einsatz in großen und komplexen Szenarien.

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Cumulocity IoT kann als Edge-, Cloud- oder On-Premise-Implementierung betrieben werden und bietet Kunden eine große Wahlfreiheit beim Design, der Entwicklung, Implementierung und Erweiterung unternehmensweiter IoT-Lösungen.

Die vorkonfigurierten Lösungen umfassen unter anderem Condition Monitoring, Predictive Maintenance oder Track & Trace. Weitere Features sorgen für ein einfaches Management von Geräten und Sensoren. So sollen Anwender schneller digitale Geschäftsmodelle bereitstellen können, verspricht die Software AG.

Cumulocity hat seine Wurzeln bei Nokia Siemens Networks. 2012 wurde es mit einem Management-Buy-Out zu einem eigenständigen Unternehmen. Das Unternehmen entwickelt eine IoT-Plattform, die sozusagen als White-Label-Produkt die Grundlage von Lösungen anderer Anbieter wie etwa von T-Systems bildet [3]. Auch Wipro oder Paypal setzen die Lösung ein.

Neben dem neuen Cumulocity IoT, das die Software AG für Unternehmen anbietet, soll die Lösung auch weiterhin an IoT-Service-Provider vermarktet werden, die darauf aufbauend IoT-Portfolios entwickeln und verkaufen.

“Cumulocity IoT ist insofern einzigartig, als es Unternehmen erlaubt, sehr schnell zunächst begrenzte cloudbasierte IoT-Projekte umzusetzen”, erklärt Dr. Wolfram Jost, Chief Technology Officer Software AG. “Wenn die Projekte komplexer werden und die Anforderungen steigen, wächst die Plattform dann mit.”

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Cumulocity bildet auch den technologischen Kern des IoT-Joint-Ventures ADAMOS [4], das die Software AG mit den Anwenderunternehmen Dürr, Zeiss, DMG Mori und ASM vor wenigen Tagen gegründet hat. “Ziel der Allianz ist die Etablierung globaler Branchenstandards für den Maschinenbau, die technisch auf Cumulocity IoT basieren. Die Partner von ADAMOS und ihre Kunden werden eine umfassende IoT-Plattform nutzen können, und zwar zu einem Bruchteil der Kosten für selbst entwickelte Lösungen”, erklärt Jost weiter.

[caption id="attachment_41657831" align="aligncenter" width="684"]Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI, Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG, Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG und Thomas Spitzenpfeil, CFO und CIO der Carl Zeiss AG bei der Gründung von ADAMOS. (Bild: ADAMOS) [5] Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI, Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG, Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG und Thomas Spitzenpfeil, CFO und CIO der Carl Zeiss AG bei der Gründung von ADAMOS. (Bild: ADAMOS)[/caption]

“Die Unabhängigkeit und Offenheit von Cumulocity IoT verschafft ADAMOS einen großen Wettbewerbsvorteil”, ergänzt Dr. Marco Link, Managing Director bei ADAMOS. “Die Vielfalt an Geräten und Sensoren, die wir managen können, die Tiefe und Breite der Anwendungen, die unsere Kunden entwickeln können und der Kostenvorteil, den die Erstellung eigner IoT-Ökosysteme bietet, sind überzeugend.”

Tipp: Besuchen Sie auch unser umfassendes Special zu Iot [6]