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Red Hat wächst weiter

Red Hat gibt die Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2018 bekannt. Mit 723 Millionen Umsatz kann der Open-Source-Marktführer den Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um über 21 Prozent steigern. Den wichtigsten Umsatzposten, die Software-Subskriptionen, steigert Red Hat um 20 Prozent auf 638 Millionen US-Dollar.

Red Hat (Bild: Red Hat) [1]Für das Dritte Quartal prognostiziert Red Hat einen Umsatz zwischen 730 bis 737 Millionen Dollar. Auf das Jahr betrachtet geht Red Hat von einem Umsatz zwischen 2,880 bis 2,895 Milliarden Dollar aus.

Beim operativen Ergebnis (GAAP) kann Red Hat um 64 Prozent zulegen und nimmt 135 Millionen Dollar ein. Der Netto Gewinn steigt von 59 Millionen im Vorjahr auf jetzt 97 Millionen.

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Die Infrastruktur-bezogenen Subskriptionen wachsen um rund 14 Prozent auf 487 Millionen US-Dollar. Abonnements in den Bereichen Applikationsentwicklung und neue Technologien kann der Anbieter um 44 Prozent auf 150 Millionen Dollar steigern.

Kräftig gestiegen ist auch der Cashflow. Der wächst um 48 Prozent auf 143 Millionen US-Dollar. Im zweiten Quartal hatte Red Hat für 75 Millionen Dollar Aktien zurück gekauft. Damit liegt der Bestand an Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und Finanzanlagen zum 31. August 2017 bei 2,31 Milliarden Dollar.

“Eine starke Nachfrage nach Technologien, die hybrides Cloud-Computing ermöglichen, hat in der ersten Hälfte des Jahres zu einem beschleunigten Umsatzwachstum beigetragen”, kommentiert Jim Whitehurst, President und CEO von Red Hat. Nach wie vor würden Anwender auf Red Hat zurückgreifen, wenn sie Anwendungen und Infrastruktur für die hybride Cloud transformieren und modernisieren.

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Erst vor wenigen Tagen hatte Red Hat ein Patentversprechen [2] erneuert. Inzwischen ist das Patentportfolio von Red Hat auf über 2000 Schutzrechte angewachsen. Nach wie vor aber sichert der Anbieter zu, dass Nutzer, vorausgesetzt, die Produkte werden korrekt lizenziert, nicht mit Patentansprüchen belastet werden. Damit will Red Hat für die Anwender Rechtssicherheit schaffen. Damit, so der Anbieter wären 99 Prozent aller quelloffenen Technologien vor Patentklagen sicher.

Anfang August hatte Red Hat auch bekannt gegeben den Deduplizierungs-Spezialisten Permabit [3] übernehmen zu wollen. Im Mai hatte sich Red Hat mit dem Zukauf von Codenvy [4] im Bereich DevOps gestärkt.

Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit Open Source aus? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de. [5]