Neue Features der SAP Cloud Platform sorgen für mehr digitalen Freiraum

SAP stellt neue Business Services, Produktfunktionen und strategische Partnerschaften rund um die SAP Cloud Platform (zuvor HANA Cloud Platform). Auch das IoT-Portfolio Leonardo profitiere von diesen neuen Funktionen.

Mit der Cloud Platform bietet SAP parallel zum ERP-Kern Cloud-Services, die Unternehmen mehr Flexibilität bieten sollen, dazu zählen Bausteine für maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz oder komplexe Analysen. Neu eingeführt werden jetzt die SAP S/4 HANA Business Event Subscription Services, Content-Management-Dienste zur Verarbeitung personenbezogener Daten sowie Datenschutzservices. Damit will SAP die Entwicklung von datenschutzrechtlichen Funktionen erleichtern.

Mit neuen Cloud First Experience Services will SAP die betriebliche Agilität von Anwenderunternehmen zusätzlich steigern. Neu sind unter anderem SAP Cloud Platform Rapid Application Development (RAD) von Mendix. Über eine Low-Code-Entwicklungsumgebung sollen schnell Omnichannel-Anwendungen entwickelt werden können.

Neu ist auch das Mobile Development Kit auf der SAP Cloud Platform SDK for iOS. Hier sollen mobile Anwendungen entwickelt werden können. Über ein Framework für mobile Karten können Entwickler rasch ein SAP Fiori Launchpad veröffentlichen und beliebige Daten über Karten in einer iOS-Anwendung veröffentlichen.

Dank einer Partnerschaft mit den Cloud-Anbietern Egynte und Built.io wurde das SAP Cloud Platform Portal eng mit den Dokumentenverwaltungssysteme und Content-Management-Lösungen der Anbieter integriert.

Darüber hinaus steht den Anwendern Multi-Cloud Support mit der Beta-Version der SAP Cloud Platform auf der Google Cloud Platform zur Verfügung. Auch die globale Verfügbarkeit der SAP-Cloud baut der Anbieter aus: Neben neuen Rechenzentren in Toronto und Moskau wird die SCP ab dem vierten Quartal auch über ein AWS-Rechenzentrum in São Paulo bereitgestellt werden.

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Als Beta-Version präsentieren die Walldorfer auch ABAP in der SAP Cloud Platform. Dieser Service erleichtert es, ERP-Geschäftsprozesse zu erweitern und in die Cloud zu übertragen. Damit versucht SAP vor allem für Anwender einen Investitionsschutz für bestehenden On-Premise-Landschaften umzusetzen, die so individuelle Entwicklungen in einem hybriden Betriebsmodell weiterverwenden können.

Mit dem Beitritt zur Cloud Native Computing Foundation und der Open API Initiative will SAP Konsistenz und Auswahl bei APIs gewährleisten und so auch die Verbreitung von Open-Source-Containern, Orchestrierung und Microservices beschleunigen. So steht ab sofort die SAP Jam Collaboration API im SAP API Business Hub zur Verfügung. Damit lassen sich schnell Kollaboration-Funktionen in Geschäftsanwendungen einbinden, verspricht SAP.

Neu ist auch der auf der SAP Cloud Platform basierende SAP Analytics Hub. Damit können Anwender zentral auf Analyseergebnisse in sämtlichen Unternehmensbereichen und Drittsystemen aus On-Premise- und Cloud-Analyselösungen zugreifen.

Im Bereich Analytics aktualisiert SAP neben dem Digital Boardroom und der Präsentationslösung Lumira auch die Analytics Cloud, über die Anwender Planungen und Prognosen erstellen können. Neu sind hier ein beschleunigter Datenzugriff über Live-Verbindungen, eine erweiterte Datenanalyse sowie neue APIs über die Fachbereichslösungen, die Informationen aus der Analytics Cloud einbetten können.

Neben neuen Erweiterungen für mobile Lösungen und neuen Präsentationstools weitet SAP auch die Inhalte für Geschäftsbereiche und Brancheninhalte in der Management-Lösung Digial Boardroom aus.

In der Version 2.0 der Datenvislualisierungslösung Lumira können Anwender über Self-Service-Funktionen hochskalierbare Business-Intelligence (BI)-Anwendungen kreieren. Zudem hat SAP SAP Lumira und das BusinessOpjects Design Studio in einer Lösung zusammengeführt und zudem die Nutzerfreundlichkeit optimiert.

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