Cloud-Verschlüsselung: Boxcryptor führt Enterprise-Lizenzen ein

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Das neue Lizenzmodell Boxcryptor Enterprise soll den Einsatz der deutschen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für die Cloud für Unternehmen mit über 50 Nutzern handhabbarer machen. Die mit Boxcryptor Enterprise neu hinzugekommene Kernfunktion ist Single Sign-on.

Das Augsburger Unternehmen Secomba hat seine Cloud-Verschlüsselungslösung Boxcryptor um Funktionen und eine Lizenzvariante erweitert, die ihr zu mehr Akzeptanz in Firmen mit 50 und mehr Nutzern verhelfen soll. Die wesentliche funktionale Neuerung, die mit Boxcryptor Enterprise eingeführt wird, ist die Möglichkeit des Single-Sign-on (SSO).

Boxcryptor (Grafik: Secomba)

Sie erleichtert Administratoren in Firmen Ersteinrichtung und Nutzerverwaltung. Zusätzlich soll sie das Risiko menschlichen Fehlverhaltens beim Umgang mit vertraulichen Daten reduzieren. Laut Anbieter ist Boxcryptor damit auf dem Markt das erste Angebot für Zero-Knowledge-Verschlüsselung, das natives Single-Sign-on (SSO) für Cloud-Verschlüsselung anbietet.

Weitere Neuerungen, die mit Boxcryptor Enterprise ausgeliefert werden, sind eine vereinfachte Nutzerverwaltung, Kontoerfassung sowie die Möglichkeit, Schlüssel selbst zu verwalten. Außerdem wurde das Support-Angebot für die neue Lizenzvariante aufgerüstet. Neben Premium-Telefon- und E-Mail-Support werden nun bei Bedarf auch Hilfestellung bei der Einrichtung sowie ein eigener Account-Manager angeboten.

bei Boxcryptor Enterprise (Grafik: Secomba)
Single-Sign-On (SSO) bei Boxcryptor Enterprise (Grafik: Secomba)

In den Mittelpunkt stellt er jedoch SSO. Diese Form der Anmeldung umzusetzen sei vor allem deshalb komplex gewesen, weil Boxcryptor erstens Verschlüsselungsoperationen ausführen muss und sich zweitens gewöhnliche SSO-Protokolle ausschließlich um Nutzer-Authentifizierung kümmern. Eine zusätzliche Schlüsselverwaltung ist nicht vorgesehen. Daher musste eine eigene SSO-Methode entwickelt werden, die auch in der Lage ist, Verschlüsselungsoperationen durchzuführen.

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Dies ist dem Boxcryptor-Team eigenen Angaben zufolge nun gelungen. Dadurch würden nun alle SAML-basierten SSO-Lösungen unterstützt. Dazu gehören etwa Microsoft Azure Active Directory (AD), Active Directory Federation Services (ADFS) sowie die Angebote von Okta, PingIdentity oder OneLogin. Damit lässt sich die Verschlüsselungslösung für Cloud-Speicher wie Dropbox, Amazon Cloud Drive, Google Drive oder OneDrive nun auch in solchen Umgebungen mit vertretbarem Aufwand nutzen. Eine komplette Übersicht der Funktionen von Boxcryptor Enterprise gibt der Anbieter auf seiner Webseite.

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