Microsoft IoT Central geht an den Start

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Leichter als bisher sollen Anwender Projekte im Bereich IoT und Industrie 4.0 umsetzen können. Nun startet Microsoft die Testphase.

Einen leichteren Einstieg in das Internet der Dinge will Microsoft mit dem Dienst “Microsoft IoT Central” ermöglichen. Den Service hatte Microsoft bereits vor etwa einem Jahr auf der Hannover Messe zum ersten Mal vorgestellt. Nun soll die Testphase des auf der Microsoft-Cloud basierenden Angebotes starten.

So sollen auch kleinere und mittelständische Organisationen und Unternehmen in der Lage sein, IoT-Projekte umzusetzen ohne dabei umfangreiches Expertenwissen mitbringen zu müssen.

Anwender können damit Systeme, Maschinen, Produkte und Medien mit einander vernetzen und darauf aufbauend neue Prozesse und Produkte entwickeln. Wichtig dabei ist auch eine zentrale Verwaltung und Steuerung. Microsoft will damit aber auch eine umfangreiche Sicherheit und Kontrollmöglichkeit über die Daten für die Anwender bereitstellen.

Microsoft öffnet die Preview-Version des Azure-Services "Microsoft IoT Central". Anwender bekommen damit eine zentrale Verwaltung für vernetzte Umgebungen. (Bild: Microsoft)
Microsoft öffnet die Preview-Version des Azure-Services “Microsoft IoT Central”. Anwender bekommen damit eine zentrale Verwaltung für vernetzte Umgebungen. (Bild: Microsoft)

“Fertigungsunternehmen wissen um das enorme Potenzial intelligenter Produkte”, kommentiert Microsoft-Managerin Anna Notholt. “IoT-Lösungen bieten die große Chance, sich vom Wettbewerb abzugrenzen und über vernetzte Geräte und Anwendungen neue Geschäftsfelder zu erschließen.”

Mit verschiedenen Datenschutzsstandards und –technologien stelle Microsoft laut eigenen Angaben sicher, dass nur ausgewählte Personen auf bestimmte Daten Zugriff erhalten. Neben IoT-Datenschutzfunktionen, rollenbasierten Zugriffsrechten und der Integration in vorhandene Active-Directory-Berechtigungen, können Organisationen die Kontrolle über die Daten behalten. Das ist gerade in den vernetzten Umgebungen, in denen zahlreiche Endpunkte vernetzt werden, besonders wichtig.

Fertigungsunternehmen können mit dem neuen Service auch auf vorhandene Datenquellen und Informationen zugreifen, die dann ausgewertet werden können. Hersteller erhalten so umfassende Einblicke in Produkte und Dienste, aus denen sie effiziente Maßnahmen und strategische Entscheidungen ableiten können.

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