Windows Server – Neues Build kommt ohne neue Features

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Einige bekannte Probleme listet Microsoft im Build 17046. Auf neue Funktionen verzichtet der Hersteller.

Microsoft stellt das Build 17046 des Windows Server vor. Die Technical Preview des Server-Betriebssystems, die Microsoft halbjährlich veröffentlicht sticht allerdings gegenüber anderen Veröffentlichungen dieser Art heraus. Denn in diesem Fall verzichten die Entwickler vollständig auf neue Features, wie es von den Entwicklern in einem Blog heißt.

Microsoft betont, dass diese Preview nicht für den produktiven Einsatz bestimmt ist und rät dazu das System auf einem “sauberen” System aufzuspielen, da derzeit kein Upgrade von einem älteren Preview möglich ist. Das soll sich aber künftig ändern.

Mit dem Web-basierten Tool Honolulu können Anwender den Zustand einer Instanz oder eines Clusters von Windows Server überwachen. (Bild: Microsoft)
Im September hatte Microsoft mit dem Web-basierten Tool Honolulu eine Web-basierte Überwachung einer Instanz oder eines Clusters von Windows Server vorgestellt. Build 17046 hingegen liefert keine neuen Features. (Bild: Microsoft)

Statt neuer Features bekommen die Nutzer eine Liste mit bekannten Fehlern. So warnt Microsoft vor einem Dynamic disks fail I/O mit STATUS_INVALID_DEVICE_REQUEST. In der Folge kann ein Volume nicht formatiert oder gemountet werden.

Daneben listet Microsoft einen Fehler in Health Attestation CSP, der auftritt, wenn CSP versucht, ein Zertifikat aufzurufen. Auch könne es mit einigen NVM Express (NVMe) SSDs Probleme geben, wenn die Scatter-Gather-Liste aktiviert ist. Zudem kann das System durch einen Fehler des Sicherheits-Checks 0x139 im Kernel abstürzen.

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Auch isolierte Container in Hyper-V können möglicherweise nicht gestartet werden. Allerdings scheint dafür ein Workaround bekannt zu sein. Zudem scheint es Probleme mit dem Produkt-Schlüssel zu geben.

Im September hatte Microsoft das Projekt Honolulu angekündigt, das einige Beschränkungen von Power Shell bei der Verwaltung von Windows Server aufheben und auch Funktionen für hyperkonvergente Infrastrukturen bieten soll. Nutzer bekommen damit eine Web-basierte Verwaltungsoberfläche für Windows Server. Die grafische Nutzeroberfläche (GUI) soll die Optionen erweitern, die Nutzern mit PowerShell angeboten werden.

Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit Windows XP aus? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

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