Der Schrecken aller Falschparker – ein Egis-Fahrzeug, ausgerüstet mit dem neuen SCANaCAR System. (Bild: BT)

Der digitale Parkplatz als Einstieg in die Smart City

Amsterdam ist eine Stadt ohne Tiefgaragen: Die niederländische Metropole liegt knapp unter dem Meeresspiegel, es ist daher fast unmöglich, in die Tiefe zu bauen. Damit sind die Parkplätze ein sehr knappes Gut. Die für Vermarktung und Überwachung des Parkraums eingerichtete IT-Plattform könnte für Amsterdam der Einstieg in die Smarte Stadt sein.

Smart City (Bild: Shutterstock)

Digitalisierung in Barcelona: “Die Daten gehören den Menschen”

Barcelona ist in Europa Vorreiter beim Thema Smart City. Allerdings plant die Stadtverwaltung ohne große IT- und Internet-Anbieter. Francesca Bria, die verantwortliche Leiterin, will so die Privatisierung der Daten verhindern und sie vielmehr als gesellschaftliches Vermögen behalten und auswerten.

Gunter Dueck auf der Re:publica 17 (Screenshot: silicon.de bei Youtube)

Bösartigkeit Rules – Was im Internet schief läuft

Im Internet war es bislang wie im Paradies. Doch jetzt droht nach Ansicht von Gunter Dueck – Mathematiker, Ex-IBM-Manager, Blogger und Autor mehrerer Bücher – die Vertreibung aus dem Paradies. Auf der Re:publica 17 sprach er über die Gründe und wie man damit umgehen kann.

Verhaftung (Bild: Shutterstock/Ilya Andriyanov)

Internetkriminalität: “Wir fangen nur die Doofen”

Das Darknet gilt als sicheres Rückzugsgebiet für Journalisten und Systemkritiker, aber auch als Marktplatz für Waffen- und Drogenhändler. Überraschend ist, dass Staatsanwaltschaft und Polizei die Anonymität ebenfalls nutzen. Sie jagen im Darknet mit übernommenen Shops und vertauschten Identitäten Kriminellen hinterher.

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Cloud 2.0

Cisco hat ein neues Buzzword: Nach der “Cloud” kommt jetzt der “Fog”. In den bisherigen Cloud-Konzepten liefern “dumme” Sensoren Daten in die Cloud und die schickt Befehle an ‘dumme’ Empfänger. Ciscos neuer Ansatz ‘Fog’ soll das jetzt reformieren; kein Zweifel: “Fog-Computing” hat das Potential zu “Cloud 2.0”.

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SoftLayer: Cloud-Services für ein Start-up namens WhatsApp

silicon.de hatte die Gelegenheit mit Steven Canele, dem Vice President und Mitbegründer von SoftLayer zu sprechen. Er erklärt, warum IBM mit Softlayer sozusagen einen zweiten Bereich für Cloud-Ressourcen global aufbaut. Das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass SoftLayer als Cloud-Anbieter zunächst vor allem Startups und Entwickler adressierte und in diesem Bereich noch immer aktiv ist.

Martina Koederitz, Vorstandsvorsitzende IBM Deutschland. Quelle: Bitkom

IBM weltweit bewölkt

Mit neuen Rechenzentren und neuen Cloud-Technologien stellt sich IBM weltweit als Cloud-Anbieter neu auf. Martina Koederitz, General Manager von IBM Deutschland erläutert, wie IBM sich künftig positionieren will und welche Rolle die kognitive Lösung Watson dabei spielen wird.

Fieberkurve Notebook (Bild: Shutterstock / Natalia-Siverina)

Prüflabore: Wo das Knacken von IT-Sicherheit Alltag ist

Die Mitarbeiter in einem IT-Prüflabor hebeln die Sicherheitssysteme in Chips, Prozessoren, Smartphones und Autos aus. Auf der Suche nach dem sicheren System zerstören sie Geräte, legen Chips unter Elektromikroskope und traktieren Prozessoren mit zu hohen Spannungen. Und irgendwann lösen sie die aus ihrer Sicht “sehr interessante Denkaufgabe” immer.

Vom vernetzten Auto zum vernetzten Verkehrsteilnehmer (Bild: Shutterstock / Tyler Olson)

Vom vernetzten Auto zum vernetzten Verkehrsteilnehmer

Kameras, Sensoren und Vernetzung der Fahrzeuge wurden in erster Linie für Komfort und Bequemlichkeit der Fahrerinnen und Fahrer entwickelt. Jetzt fordern die Experten für Fahrzeugsicherheit Zugang zu diesem System. Ihr Ziel ist es, Unfälle zu vermeiden und so das Leben von Fußgängern und Fahrradfahrern zu schützen.

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Windows XP – Kein Ende in Sicht

Windows XP ist seit 13 Jahren im Einsatz. Jetzt lehrt das betagte Betriebssystem IT-Experten seine wahrscheinlich letzte Lektion – dass vom Hersteller festgelegt Supportende eines Produktes entspricht nicht dem von den Kunden akzeptierten Lebensende seiner Betriebssysteme.

Der Bordcomputer ist gleichzeitig mobiles Telefon, Navigationssystem und Radio: Er liefert Informationen an den Mobilfunkanbieter – wie Abrechungsdaten für Telefongespräche und – demnächst – Verbindungsdaten für die Vorratsdatenspeicherung der Polizei. (Bild: Bosch)

Decodierung der Autofahrer

Die deutschen Autofahrer gelten als emotional, als technische Idealisten oder automobile Träumer. Im wirklichen Leben ist ihr Golf oder BMW allerdings häufig ein Investitionsobjekt ihrer Leasingbank, für Versicherungen sind Autofahrer ein ständiger Risikofaktor. Deshalb nehmen sie die Idealisten an die elektronische Leine. Aber dürfen die das auch?

Der Bordcomputer ist gleichzeitig mobiles Telefon, Navigationssystem und Radio: Er liefert Informationen an den Mobilfunkanbieter – wie Abrechungsdaten für Telefongespräche und – demnächst – Verbindungsdaten für die Vorratsdatenspeicherung der Polizei. (Bild: Bosch)

Decodierung der Autofahrer

Autohersteller, Versicherungen, Werkstätten oder Banken wissen nur sehr wenig über ihre Kunden. Das wollen alle Beteiligten ändern – und die Informationstechnologie liefert ihnen die technischen Möglichkeiten. Irgendwo hinter dem Armaturenbrett sitzt der kleine digitale Helfer und sammelt Daten aus Messgeräten und Sensoren, aus Internetanwendungen und Apps. Die schickt er an eine Vielzahl von Rechenzentren, die ihrerseits gleichzeitig zehntausende Datenströmen entgegennehmen, bündeln und auswerten. Hier eine kleine – unvollständige – Übersicht darüber, welche Daten es gibt und wohin die Bordcomputer die Daten verschicken.

Über eine Distanz von vielen tausend Kilometern haben die Ingenieure in Echtzeit ein vollständiges Bild über den Zustand eines Fahrzeuges und über die Funktion aller Komponenten. Der Turnaround bei einem Defekt liegt idealerweise bei rund 24 Stunden – inklusive Lieferung mit dem Firmenjet. (Bildquelle: Tata Communications)

Das Limit ist die Lichtgeschwindigkeit

Seit einigen Jahren sind Autos fahrende Computer – nun werden sie großflächig mit Mobilfunkchips ausgerüstet. Ziel ist es, die “vernetzten Autos” für einen möglichst ununterbrochenen Datendownload zu verbinden. Ein Blick in die Formel 1 zeigt, was heute bereits möglich ist.

kritische_infrastruktur

Deutschlands kritische Infrastrukturen noch immer ohne Schutz

Die letzte Bundesregierung hat es in den vergangen vier Jahren nicht geschafft, ein Bild oder auch nur eine Vorstellung über die Bedrohungslage in den Datennetzen zu erstellen. Deshalb wird auch die neue Regierung der Entwicklung hinterher rennen. Denn sie setzt beim Sicherheitsgesetz wieder bei null an.

Servereinbau-Strato

Stratos Wanderserver

Der Ort ist geheim, der Zugang vielfach gesichert und die Mitarbeiter verschwiegen – erstmals seit Beginn des Umbaus öffnet Strato das Berliner Rechenzentrum für Besucher. Innerhalb des Gebäudes verschieben die Strato-Mitarbeiter 55.000 Server und etwa 2,4 Petabyte Daten aus dem Online-Speicher. Sie schaffen die Infrastruktur und den Platz für mehr als 15.000 neue Server.

Strato

Stratos Wanderserver in Berlin

Hinter dicken Panzertüren irgendwo in der Region Berlin unterhält Strato ein Rechenzentrum, das ständig erneuert und erweitert wird. Zum ersten Mal zeigt der Hoster jetzt die neue Infrastruktur.

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“Falsche Kollegen, falsche Prozesse, falsche Technologien”

Im Bereich E-Commerce tut sich derzeit eine Menge. In einem Interview mit dem Forrester-Analysten Andy Hoar gehen wir den aktuellsten Trends nach und können mit Intershop sogar die Wiederauferstehung eines Unternehmens feiern. Dennoch glaubt Hoar, dass das E-Business derzeit so attraktiv ist wie Scharz-Weiß-Fernsehen.