Alles in Echtzeit bei der SAP

Vom trägen ERP-Anbieter für Großunternehmen war auf der diesjährigen SAP-Hausmesse Sapphire nichts zu spürten. Die Walldorfer Manager stilisierten sich mit In-Memory-Technik zum Anbieter für künftige Echtzeitunternehmen und beschworen wiederholt die Bedeutung mobiler Endgeräte.

Asche zu Asche zu Asche

Wolken sind in Mode. Seit das Gras wieder grünt, liegen darauf Kinder und fantasieren sich abenteuerliche Gestalten in die Kumuli. Marketiers träumen derweil eher von undurchschaubaren Geschäften aus und in die Internet-Cloud. Zugleich ärgern sie sich, dass ihr Flieger sie nicht – wie geplant – zu ihren potenziellen Kunden trägt und beneiden den isländischer Vulkan, der trotz des wenig einprägsamen Namens Eyjafjallajökull (oder so ähnlich), damit so viele Schlagzeilen produziert. Manche ergreifen in der Krise die Chance und vermarkten jetzt ihr Green-IT-Videokonferenz-System als Alternative zum gefährlichen Aschenflug.

E-Mails, Campari und – weil es wohl so sein muss – Google

Ausgerechnet, wenn ich am Rechner sitzen soll, bricht in München der Frühling aus. Jetzt wegen des Redaktionsschlusses meinen schönen Sonnenplatz im Straßencafé aufzugeben, wäre sträflich. Das Thema der Woche ist sowieso klar. Es googelt mal wieder – was nur mit der Hand um ein kühles Glas Campari zu ertragen ist und mit ein paar E-Mail-Intermezzi vom iPhone, darüber was sonst so geschehen sein soll.

CeBIT 2010: Glamour und Kartoffelacker

Eigentlich verdient es die weltgrößte ITK-Messe an dieser Stelle ignoriert zu werden. Schließlich berichteten von Bravo (3D-Spiele) bis zu den Tagesthemen (Datenschutz) Horden von Kollegen über die aktuellen Trends und Produkte. Und auch bei silicon.de kann man in tausende CeBIT-Meldungen eintauchen, wie Dagobert Duck in seinen Taler-Reichtum.

Die IT holt der Teufel. Und uns auch.

Zum Augenblick dürft ich sagen: Verweile doch, du bist so schön! Weihnachts- und Skiurlaub sind vorbei und es schneit. Nicht nur Schneeflocken, sondern auch Pressemitteilungen. Was war wichtig?

Wolkige Feiertags-Exkurse in der Geisterbahn

Wochenrückblicke, die am Dienstag abgegeben werden müssen, gehören eigentlich verboten. Dieser hier ist eine Ausnahme, weil dieser Tage sowieso nichts stimmt – außer, dass der Schnee, wie jedes Jahr, rechtzeitig zum Weihnachtsfest die Fliege macht.

Neue Normalität: Alles wird zum Verwechseln anders

Neue Normalität (New Normal) heißt die Sau, die von McKinsey seit dem Frühjahr durch die Wirtschaft und jetzt auch durch die IT gejagt wird. Eine erste Kurzerklärung aus dem Management von Computacenter (“Alles wird ein bisschen weniger”) scheint alle Vorurteile zu bestätigen: Aha, die Personalreduzierer raten zur nächsten Kündigungswelle. Nun, in den USA wurden schon viele Stellen weggeschwemmt und trotz mancher Lichtblicke kann das auch uns noch blühen.

Die IT zwischen Totensonntag und Allerheiligen

In den Balkonkästen verfaulen die Geranien, in den leeren Biergärten raschelt Herbstgold von den Kastanien und – letzter untrüglicher Herbstindikator – untote Kinder ziehen plündernd von Haus zu Haus. Dabei können wir gar nichts geben, es ist alles für Messeveranstaltung draufgegangen. Es war ein Mordsspaß!

Kann die discuss & discover überleben?

Showdown im Messeherbst: Die gute alte Systems ist tot. Um die Nachfolge bewarben sich in den vergangenen drei Wochen gleich vier süddeutsche IT-Veranstaltungen: Zuerst die it & business (it&b) in Stuttgart, dann in Nürnberg die it-sa (IT Security Area) und die CRM-Expo, denen jetzt in München die discuss & discover (d&d) folgte.

Die Zukunft der IT

Einst galt die Informationstechnologie (IT) als die Zukunft der Wirtschaft. Erfindungsreichtum, Innovationskraft, Rationalisierungspotenzial und neue globale Geschäftsmöglichkeiten führten Jahr für Jahr zu zweistelligen Wachstumszahlen.

Nicht tot zu kriegen: Die Systems 2007

Entgegen allen Unkenrufen hält die Münchner IT-Veranstaltung Systems seit 1969 durch. Das ist angesichts der explodierenden Konkurrenz von Haus- und Branchenmessen durchaus anerkennend gemeint.

Sun macht sich auf den Weg zu neuen Märkten

Sun Microsystems sucht nach lukrativen Märkten. Mit Hilfe der Öffnung seiner Software hofft das Unternehmen sich ein Tor in die Bric -Wachstumsmärkte Brasilien, Russland, Indien und China – aufstoßen zu können.