Vinod Kumar

ist Managing Director und CEO der Tata Communications Limited Group.

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‘Lernen, verlernen und neulernen’ – Fit für die Disruption!

Die Welt dreht sich immer schneller. Was das für jeden einzelnen bedeutet, fragt sich heute im silicon.de-Blog Vinod Kumar, CEO von Tata Communications.

In der heutigen Welt sind die Schlagworte Disruption, Innovation und Pivot sehr real. Sie beeinflussen Unternehmen, Gesellschaften, Regierungen und vor allem – Individuen. In einer Welt, die sich im Prinzip kontinuierlich im Wandel befindet, ist es entscheidend, sich anzupassen und weiterzubilden, beispielsweise indem man sich stetig neue Fähigkeiten und Wissen aneignet – und dies sowohl durch strukturiertes als auch durch unstrukturiertes Lernen.

Auch nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium oder Schule sollte der Lernprozess weitergeführt werden. Denn gerade unsere Umwelt – außerhalb von Bildungsinstitutionen – bietet viele Möglichkeiten, das wirklich Wichtige zu Erlernen und zwar genau auf die Art und Weise, wie sie für jeden einzelnen von uns am besten ist. Außerhalb von Bildungsstätten, kann jeder selbst wählen, was einen interessiert und es im eigenen Tempo erlernen. Neue Technologien und Plattformen unterstützen uns dabei.

Heute wichtiger denn je: das ganz Leben lang hinzuzulernen.
Heute wichtiger denn je: das ganze Leben lang hinzuzulernen.

Allerdings ist es wichtig, das Erlernte miteinander zu verknüpfen – sei es am Arbeitsplatz oder woanders – und sich zu eigen zu machen. Es ist die Fähigkeit, Gedanken zu synthetisieren, die zu Differenzierung, Innovation und konstruktiver Disruption führen.

Wir erleben bereits, wie allgegenwärtige Konnektivität und leistungsstarkes Mobile Computing unseren Alltag beeinflusst und bereichert. Die Art, wie wir kommunizieren, wie wir einkaufen, wie wir Unterhaltung konsumieren, wie wir etwas lernen oder wie wir unsere Freunde oder Lebenspartner treffen; all dies wurde durch Konnektivität, leistungsfähiges Computing und Mobilität verändert.

Egal, ob gerade der erste Job bevorsteht oder vielleicht sogar das Ende der Berufslaufbahn ansteht – wir alle werden Zeuge einer Revolution werden.

Die Mainstream-Verfügbarkeit von künstlicher Intelligenz (AI), Cloud Computing, dem Internet of Things und modernster Roboter verändert jede Branche vom Finanzsektor bis zum Einzelhandel und von der Fertigung bis zur Logistik. In jeder Branche wird sich die Erfolgsformel innerhalb der nächsten zehn Jahre radikal verändern.

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Erfolgreiches Netz-Design kann die Produktivität deutlich verbessern und neue Chancen für die digitale Geschäftsentwicklung eröffnen. Ein unzureichend dimensioniertes WAN hemmt dagegen das produktive Arbeiten und führt zu Frustration bei Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden. In diesem Whitepaper erfahren Sie, worauf es zu achten gilt.

Dies gilt ebenfalls für den Non-Profit Sektor. Die Open Source-Bewegung und das Plattform-Denken bietet sowohl großen Unternehmen als auch Start-Ups fortschrittliche Technologien. Technologien sind in modularer Form verfügbar und können auch in kleinen Dimensionen angewendet werden, bevor hohe finanzielle Aufwendungen getätigt werden müssen. Ein Beispiel dafür ist, dass IBM Watson Start-Ups, aber auch großen MNCs bereitstellt und Google bietet AI-Kapazitäten kostenlos an.

Es vergeht so gut wie kein Tag, an dem man nicht beobachten kann, wie AI branchenübergreifend immer mehr Einzug in operative Abläufe erhält, beispielsweise geht ein Trend klar hin zu Robotern oder Bot-Investoren und verschiedene Branchen verändern sich dadurch rasant.

Was allerdings noch wichtiger ist als neue Technologien, sind neue Geschäftsmodelle und die neu gestalteten Wertschöpfungsformeln, die Technologie ermöglicht. Momentan gleicht es fast noch einer Vielzahl branchen- und plattformübergreifender komplexer, vernetzter Punkte, die das Potenzial haben, die Art und Weise, wie wir Geld verdienen und Ideen teilen, zu verändern.

Deshalb ist es so wichtig, eine möglichst breite Wissensbasis aufzubauen. Man sollte niemals damit aufhören zu lernen, zu erforschen oder sich zu fragen, was als nächstes kommt; die Welt entwickelt sich immer schneller und wird nicht für uns damit aufhören.