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CIO
Business-to-Business
Metadaten

Web-basiertes Wissensmanagement mit Herz aus Open Source

silicon.de
|
Mittwoch, 15. März 2006, 16:42 Uhr

Ein vollständig webbasiertes Wissens- und Informationsmanagement bietet viaContext. Hier lassen sich Dokuemente mit recherchierbaren Schlagworten versehen und organisieren.

"Zielgruppe sind alle, die in irgend einer Form Wissen sammeln und zugänglich machen wollen.", erklärte Ulf Pietruschka, Geschäftsführer des Münchner Beratungs- und Integrationsunternehmen Etenso und Entwickler des viaContext-Projektes, das jetzt von dem Projekt ObjectWeb den ersten Preis in der Kategorie 'ISV/Software Integration' gewinnen konnte.

Als Beispielanwender nennt Pietruschka Universitäten, Museen, Messen, aber auch Unternehmen mit umfangreichen digitalen Inhalten, die ihren Mitarbeitern mächtige Recherche-Tools zur Verfügung stellen möchten. Diese Zielgruppe erklärt sich aus der Historie der Anwendung: "Ursprünglich war das MIT (Massachusetts Institute of Technology) der Auftraggeber. Die Professoren wollten ein Tool, um begleitende Materialien, wie zum Beispiel Bilder, Filmdokumente oder Textdateien für Seminare verfügbar zu machen", erklärt Pietruschka.

"Anwender können nicht nur sehr genau in den Metadaten suchen sondern sind auch in der Lage, individuelle Sichten auf die Inhalte zu erstellen", erläuterte Pietruschka im Gespräch mit silicon.de. Nutzer könnten zudem, je nachdem welche Rechte vergeben sind, die Metadaten mit eigenen Kommentaren und Anmerkungen versehen. Administratoren seien in der Lage schnell Gruppen zusammenzustellen, Inhalte anzuordnen und Rechte für einzelne Medien zu vergeben.

Technisch basiert ViaContext auf der Java-Engine 'Enhydra', die Informationen aus einer Oracle-Datenbank bezieht. "Meines Wissens ist Oracle momentan die einzige Datenbank, die eine Suche innerhalb von XML-Dokumenten ermöglicht", sagt Pietruschka. Somit sei die Suche in den standardbasierten Metadaten-Feldern möglich.

"Natürlich gibt es andere Lösungen für Wissensmanagement, die sind jedoch meist sehr teuer." Als Beispiel nennt Pietruschka eine Lizenz des Hersteller Stellant, die weit über 100.000 Euro kostet. Er könne aber zentrale Funktionen schon für etwa 120 Euro im Jahr anbieten. Interessierte haben die Möglichkeit den Dienst 30 Tage kostenlos zu testen.

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