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Donnerstag, 11. März 2010 | 15:29 Uhr
CIO
Business-to-Business
IT und Politik

Google-Aktionäre billigen Googles Zensur in China

Elinor Mills und Björn Greif
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Freitag, 11. Mai 2007, 14:19 Uhr

Die Google-Aktionäre haben einen Antrag abgelehnt, der sich gegen Googles Zensurmaßnahmen in China richtete.

Ein entsprechendes Gesuch wurde vom 'New York City Pension Fund' auf der Hauptversammlung der Firma eingereicht. Der Antrag sah die Erstellung von Richtlinien zur Sicherung eines freien Internetzugangs vor.

Man dürfe sich durch die Zensur von Suchergebnissen nicht zum Komplizen von Regierungen machen, die gegen die Menschenrechte verstießen, sagte Patrick Doherty als Vertreter des Antragstellers. Google-Chefanwalt David Drummond wies vor der Abstimmung jedoch darauf hin, dass der Konzernvorstand den Antrag ablehne, da er mehr schade als helfe: "Wir wissen die positive Absicht zu schätzen, aber wir lehnen das Gesuch ab, weil wir nicht glauben, dass es in Sachen freie Meinungsäußerung und freier Zugriff auf Informationen förderlich ist. Ein Rückzug aus China und die Abschaltung von Google.cn ist für uns nicht die richtige Antwort auf die Internetzensur."

Google hatte sich vor dem Start seiner chinesischen Suchmaschine bereit erklärt, alle Suchergebnisse zu entfernen, die sich gegen die chinesische Regierung richteten. Google-CEO Eric Schmidt verteidigte diese Praxis jetzt erneut: "Die zensierten oder weggelassenen Daten machen weniger als 1 Prozent aller Ergebnisse aus, womit ich Chinas Gesetze und Politik allerdings nicht verteidigen will. Unserer Meinung nach stehen den chinesischen Bürgern mehr Informationen zur Verfügung, als wenn wir dort nicht aktiv wären."

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