CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
BEI ZDNET: Google Chrome: nützlicheAdd-ons und Alternativen
Anzeige
Freitag, 19. März 2010 | 04:56 Uhr
CIO
Strategie & Management

Chefs überwachen Mitarbeiter auch außerhalb der Firma

silicon.de
|
Mittwoch, 26. Januar 2005, 10:55 Uhr

Eine Firma in Großbritannien hat jetzt eine Software zur Mitarbeiter-Überwachung vorgestellt, die im Zweifelsfall als rechtsverbindlicher Beweis für mögliche Vergehen akzeptiert wird.

Eine Firma in Großbritannien hat jetzt eine Software zur Mitarbeiter-Überwachung vorgestellt, die im Zweifelsfall als rechtsverbindlicher Beweis für mögliche Vergehen akzeptiert wird. Das System überwacht nicht nur jegliche Aktivitäten, sondern speichert sie auch ab und findet die strittigen Dateien innerhalb weniger Minuten wieder. Die britische Softwarefirma 3ami hat das Programm gemeinsam mit dem Speicherspezialisten BridgeHead Software entwickelt. Das Überwachungsprogramm kann beispielsweise die Spuren bei Datendiebstahl verfolgen. So listet die Software auf, ob eine Datei an jemanden verschickt, kopiert, ausgedruckt, gelöscht oder auf einem externen Medium gespeichert wurde. Auch der Download von Pornos, die Verwendung rassistischer und schikanöser Ausdrücke oder das Kopieren von Firmenanwendungen für den Privatgebrauch entgeht dem System nicht.

In Großbritannien gilt seit dem 1. Januar ein neues Gesetz für Informationsfreiheit, die Firmen dazu verpflichtet, ihre Daten auf bestimmte Zeit zu speichern. Zudem können Firmenchefs die Überwachung ihrer Mitarbeiter auch auf Zonen außerhalb der Firma ausweiten. Mittels GPS-fähiger Handys und der entsprechenden Software können Arbeitgeber überprüfen, wo sich die Mitarbeiter gerade aufhalten. Manche Services warnen zudem, sobald sich ein Angestellter in arbeitsuntypische Bereiche wie eine Bar oder einen Park begibt. Studien belegen, dass Sabotage und Datenraub meistens von internen Mitarbeitern verübt werden.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in cio

Siemens streicht 4200 IT-Stellen

In Deutschland sind allein 2000 SIS-Mitarbeiter von den Stellenstreichungen betroffen. Statt sieben gibt es künftig nur noch zwei Geschäftseinheiten. ...
18. März 2010

HTC wehrt sich vehement gegen Apples Vorwürfe

Wenn es nach Apple geht, soll HTC mit seinen Google-Smartphones gegen insgesamt 20 Patente verstoßen haben. Doch der Handyhersteller will ...
18. März 2010

Bing Maps schaut ins Weltall

Microsoft hat seinen Dienst Bing Maps um eine "Teleskopfunktion" erweitert. Es erlaubt Anwendern, virtuell von jedem Punkt der Erde aus ...
18. März 2010

Microsoft: Blau macht die Klicks

Das Unternehmen will mit dem Einsatz des richtigen Blautons bei der Suchmaschine Bing 80 Millionen Dollar zusätzlich einnehmen.
18. März 2010

Siemens: IT-Sparte vor harten Einschnitten

Seit Jahren versucht Siemens die IT-Sparte SIS auf Erfolgskurs zu bringen. Bislang vergebens. Nun stehen möglicherwiese mehrere tausend ...
17. März 2010

neueste leserkommentare
18. März 2010 | 15:36 Uhr

Stimmt !

Ausnahmsweise muss ich dem M$ Heini zustimmen ! Die E-Books werden sich durchsetzen auch wenn nicht unbedingt auf Netbooks oder anderen Lesegeräten. Auf iPad dagegen schon (aber ähnlichen ... Mehr ...

zu iPhone kills Bücherregal!
18. März 2010 | 14:48 Uhr

Nichts besonderes...

wenn man den Himmel abzieht sind es nur noch ca. 15. Gigapixel, mehr nicht. Das größte Panoramabild kommt wieder aus Frankreich, Paris : http://www.paris-26-gigapixels.com/index-en.html Das ... Mehr ...

zu Größtes Foto der Welt löst Hype im Internet aus
18. März 2010 | 10:35 Uhr

Wir können alles außer Hochdeutsch

Liebe Leute, Ehingen liegt im Regierungsbezirk Tübingen - udn damit mitten im Herzen des schönen Schwabenlandes. Dort gehen zwar die Uhren auch nicht anders, aber gesprochen wird ein bißchen ... Mehr ...

zu Das Götz-Zitat ist keine strafbare Beleidigung
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei