CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
BEI ZDNET: Android gegen WM 6.5: Welches OS wird gewinnen?
Anzeige
Freitag, 19. März 2010 | 23:41 Uhr
CIO
Strategie & Management

Internet-Explorer-Notfall-Patch schließt 8 Lecks

Martin Schindler
|
Freitag, 22. Januar 2010, 13:50 Uhr

Für das Sicherheitsupdate hat Microsoft den monatlichen Update-Zyklus unterbrochen. Die Aktualisierung behebt insgesamt 8 kritische Sicherheitslücken im Internet Explorer der Versionen 5, 6, 7 und 8. Für das Problem gilt die höchste Sicherheitsstufe.

Ein Angreifer kann über eine manipulierte Web-Seite auf einem angegriffenen System beliebigen Code ausführen. Microsoft rät, den Patch umgehend aufzuspielen. Betroffen von den Schwachstellen sind neben dem Internet Explorer auch Anwendungen, die die Dateibibliothek "mshtml.dll" zur Anzeige von HTML-Dateien verwenden und Active Scripting erlauben. Microsoft weist aber darauf hin, dass das Update für den Internet Explorer das Problem auch bei allen anderen Applikationen behebt.

Die für die Hackerangriffe benutzte Lücke war Microsoft nach eigenen Angaben schon seit mindestens vier Monaten bekannt. Bei Untersuchungen zu den Angriffen aus China habe der Hersteller, dass es sich um eine Anfang September vertraulich gemeldete Schwachstelle handelt. Neben dieser inzwischen öffentlich bekannten Schwachstelle schließt Microsoft wie angekündigt auch sieben unveröffentlichte.

"Microsoft registriert weiterhin nur wenige und zielgerichtete Angriffe gegen den Internet Explorer 6", heißt es vom Hersteller. "Trotzdem empfiehlt Microsoft seinen Kunden, das Sicherheitsupdate so schnell wie möglich zu installieren, um sich gegen die bekannten Bedrohungen zu schützen."

Trend Micro und Symantec haben wischenzeitlich vor neuen Schädlinge für die jetzt geschlossene IE-Lücke gewarnt. Ein neuer Exploit, den Symantec als "Trojan.Malscript" bezeichnet, werde auf Hunderten Websites gehostet, so Symantec. Forscher von Trend Micro haben die Malware als eine neue Variante von "JS-DLoader" identifiziert.

Fotogalerie: Cybercrime als Business - Einblicke ins Malweb

Diese Seite bietet geschäftstüchtigen IT-Experten gutes Geld an - für das erstellen manipulierter Webseiten. Bezahlt wird nach der Anzahl der Besucher, die eine solche Seite ansurfen. Für Hacker aus unterschiedlichen Ländern gibt es unterschiedliche Angebote - auch die Cybermafia hat Schwerpunkt-Märkte.
Das Prinzip ist klar: Ein Unternehmensgründer heuert Experten an, die ihm - gegen Bezahlung - dabei helfen, die Geschäfte anzukurbeln. Dieses Businessmodell funktioniert auch im virtuellen Untergrund.
Robotraff.com ist eine Art Börse, aber anstatt mit Aktien wird mit Internettraffic gehandelt.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
4 von 4 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.
 
Anzeige
Ausserdem neu in cio

Bitkom: "ELENA bringt Vorteile"

Der Branchenverband Bitkom hat die Bundesregierung aufgefordert, am beschlossenen Fahrplan zur Einführung des elektronischen Entgeltnachweises ...
19. März 2010

Amazon gibt Kindle-Bücher für Macs frei

Elektronische Bücher für den Kindle lassen sich ab sofort auch auf Mac-Computern lesen. Amazon, der Anbieter des tragbaren E-Book-Lesegeräts, ...
19. März 2010

'XP Mode' ohne Schranken

Wer bislang den 'XP Mode' unter Windows 7 verwenden wollte, musste für diese Virtualisierung auch die entsprechende Hardware mitbringen.
19. März 2010

Google macht einen Rückzieher

Am 10. April will sich der Suchmaschinenriese aus China zurückziehen. Google verkündet kommenden Montag die Entscheidung. Dann sollen auch ...
19. März 2010

Siemens streicht 4200 IT-Stellen

In Deutschland sind allein 2000 SIS-Mitarbeiter von den Stellenstreichungen betroffen. Statt sieben gibt es künftig nur noch zwei Geschäftseinheiten. ...
18. März 2010

neueste leserkommentare
19. März 2010 | 09:43 Uhr

alle gleich

Der Unterschied zu einem Mittelwert der einzelnen Handys ist kleiner als 5%. Damit sind alle eigentlich weitgehend gleich. Am besten ist es ohnehin, überflüssiges Telefonieren mit dem ... Mehr ...

zu Die strahlungsintensivsten Handys
18. März 2010 | 15:36 Uhr

Stimmt !

Ausnahmsweise muss ich dem M$ Heini zustimmen ! Die E-Books werden sich durchsetzen auch wenn nicht unbedingt auf Netbooks oder anderen Lesegeräten. Auf iPad dagegen schon (aber ähnlichen ... Mehr ...

zu iPhone kills Bücherregal!
18. März 2010 | 14:48 Uhr

Nichts besonderes...

wenn man den Himmel abzieht sind es nur noch ca. 15. Gigapixel, mehr nicht. Das größte Panoramabild kommt wieder aus Frankreich, Paris : http://www.paris-26-gigapixels.com/index-en.html Das ... Mehr ...

zu Größtes Foto der Welt löst Hype im Internet aus
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei