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CIO / CEO
Wirtschaft
Trotz Protesten

GEZ-Gebühr für Computer beschlossen

silicon.de
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Mittwoch, 13. September 2006, 16:39 Uhr

Für "neuartige Empfangsgeräte" wird ab 2007 eine Rundfunkgebühr fällig - was genau man darunter zu verstehen hat und wie hoch die Gebühr sein wird, steht noch nicht fest.

Nach dem Willen der ARD-Intendanten sollen Besitzer eines internetfähigen PCs oder UMTS-Handys 5,52 Euro pro Monat zahlen. Das ZDF habe dieser Regelung zugestimmt, sagte ein ARD-Sprecher. Die endgültige Entscheidung über die Höhe der Rundfunkgebühr für Internet-PCs und -Handys müssen allerdings die Bundesländer in der kommenden Woche treffen.

In den vergangenen Monaten war auch darüber nachgedacht worden, für PCs genauso hohe Gebühren wie für Fernsehgeräte zu verlangen - nämlich 17,03 Euro pro Monat. Privathaushalte, die bereits Rundfunkgebühren für einen Fernseher oder ein Radio bezahlen, sollen von der neuen Abgabe - die ab Januar 2007 erhoben wird - ausgenommen sein.

Jedoch sollen Unternehmer, die bislang keine GEZ-Gebühr für ihre Büros entrichten, oder Selbstständige für ihren gewerblich genutzten Heim-Computer zahlen. Dagegen hatten etliche Industrie- und Unternehmensverbänden in den vergangenen Monaten heftig protestiert.

"Die Rundfunkgebühr wird mit künstlichen Argumenten auf immer mehr Geräte ausgeweitet", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Er plädierte für eine niedrige Abgabe, die alle Haushalte und Unternehmen zahlen. "Damit kann man die überbordende Bürokratie der GEZ abbauen und die Schnüffelpraxis einstellen."

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