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Freitag, 12. März 2010 | 04:04 Uhr
CIO
Wirtschaft
Geheimdienste

Spionage mit RFID-Münze

silicon.de
|
Freitag, 12. Januar 2007, 14:17 Uhr

Das US-Verteidigungsministerium hat eine Münze mit einem implantierten RFID-Chip entdeckt.

Die Münze stammte aus Kanada und wurde bei verschiedenen Subunternehmen der Regierung sichergestellt. Unklar ist bislang welche Münzen genau präpariert wurden und zu welchem Zweck diese Funk-Chips in Umlauf gebracht wurden.

Das Verteidigungsministerium hat nun vor diesen Münzen gewarnt, teilte jedoch über die Hintergründe keine weiteren Details mit. Experten halten es jedoch für unwahrscheinlich, dass hinter dem Spionage-Versuch Kanada steht. Vielmehr werden China, Russland oder Frankreich verdächtigt.

Zudem nähren sich Zweifel an der Effektivität dieser Spionagetechnologie. Passive Chips seien viel zu schwach, um auf größere Entfernung Informationen zu funken. Auch um bestimmte Personen abzuhören ist eine Münze, die schnell den Besitzer wechselt, denkbar ungeeignet.

Der US-Geheimdienst jedoch habe laut eigenen Angaben ebenfalls bereits Münzen genutzt. Jedoch nicht für das Unterbringen von Wanzen, sondern für den Transport von Mikrofilmen.

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