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Freitag, 19. März 2010 | 09:49 Uhr
Hardware
Server & Desktops

Endstation Flughafen – Tausende Notebooks bleiben wöchentlich liegen

Sibylle Gassner, pte
|
Freitag, 1. August 2008, 16:01 Uhr

Allein am Flughafen London Heathrow gehen pro Woche 900 Laptops verloren. Auf Platz zwei und drei folgen der Amsterdamer Flughafen Schiphol, gefolgt von Paris Charles de Gaulle. Hier sind es jeweils rund 700 Notebook-Verluste pro Jahr.

Das geht aus seiner Studie des Ponemon Institute hervor, die vom PC-Hersteller Dell in Auftrag gegeben wurde. Die Zahlen beinhalten sowohl gestohlene, als auch einfach vergessene und liegengelassene Geräte. Vor allem bei den Sicherheitskontrollen, wo die mobilen Rechner separat vom restlichen Handgepäck durchleuchtet werden, greifen Diebe oft zu. Solange sich der rechtmäßige Eigentümer noch selbst der Kontrolle unterziehen muss, haben die Gauner genug Zeit, um sich den fremden Laptop zu nehmen.

Fotogalerie: Sommerspielzeug für Manager

Der Sommer ist voller Überraschungen - auch in Sachen Spielzeug für IT-Profis hält er einige bereit. Mit dem 'Portégé G910' hat beispielsweise Toshiba ein weiteres Business-Smartphone mit UMTS, GPS und WLAN vorgestellt. Das Gehäuse kommt im Kunstleder-Finish, zudem informiert ein Außendisplay über die aktuelle Uhrzeit, eingehende E-Mails oder verpasste Anrufe.
Als Betriebssystem setzt Toshiba Windows Mobile 6 Professional ein. Zudem hat das Portégé G910 eine vollwertige QWERTZ-Tastatur an Bord. Zusammen mit Microsofts Office Mobile können Reisende so unterwegs bequem Word-, Excel-, Powerpoint- und PDF-Dateien erstellen. Das 3-Zoll-Display hat eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln.
Auch in Sachen Multimedia hat das Portégé einiges drauf: Es verfügt über eine 2-Megapixel-Kamera mit Autofokus, eine VGA-Kamera für die Videotelefonie sowie einen Multimediaplayer. Letzterer spielt Videos in den Formaten H.263, H.264, MPEG-4 und WMV sowie MP3-, AAC-, AAC+-,eAAC+-, WMA-, AMRNB- und SMAF-Musik. Per Bluetooth mit A2DP kann man Audio drahtlos an ein Stereo-Headset übertragen.

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Allerdings werden die Geräte von ihrem Besitzer zum Teil auch einfach liegen gelassen. Während man darauf wartet, in das Flugzeug zu steigen, wird oft noch der Laptop aktiviert, um zu arbeiten, E-Mails zu schreiben oder im Web zu surfen. Beim Aufbruch zum Gate wird das Notebook beim Zusammenpacken des Öfteren vergessen, so die Autoren der Studie. Gefährdet seien hierbei zumeist Geschäftsreisende.

Am Ende bleibt mehr als jeder zweite Laptop im Fundbüro des Flughafens liegen. Problematisch sei, dass bei den Geräten keine Zuordnung zu einer Person gemacht werden kann. "Insgesamt gehen auf den größten europäischen Flughäfen jährlich 175.000 Geräte verloren", so Larry Ponemon, Chef des Ponemon Instituts. Viele davon würden auch Daten enthalten, die damit ebenfalls verloren gehen oder in falsche Hände kommen.

Ein kleiner Trost: Im Vergleich zu den Amerikanern sind die Europäer regelrecht sorgfältig, was den Umgang mit Laptops angeht. In den USA gehen pro Woche 12.000 Notebooks an den Flughäfen verloren.

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