Start-Ups

Private Cloud Server Maya (Bild: Protonet)

Hamburger Private-Cloud Start-up Protonet ist insolvent

Im Sommer 2014 hatte es binnen 90 Minuten auf der Plattform Seedmatch rund 750.000 Euro eingesammelt und damit einen Weltrekord im Crowdfunding aufgestellt. Die Geschäfte sollen trotz Insolvenzantrag zunächst uneingeschränkt fortgeführt werden. Die Gehälter der Angestellten sind zunächst durch Insolvenzgeld gesichert. Bis Ende April soll eine langfristige Lösung gefunden werden.

Didar (Grafik: Disdar)

Deutsches Deep-Learning-Start-up Disdar wird unter SMACC und SEVENIT aufgeteilt

Das Potsdamer Start-up SMACC wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) mit 1,75 Millionen Euro unterstützt. Es entwickelt Software zur Automatisierung betriebsinterner Finanzprozesse. Dabei soll die Disdar-Technologie für Deep Learning mittels neuronaler Netze helfen. Die nutzt auch SEVENIT für sein sevDesk genanntes Angebot einer automatisierten Buchhaltung.

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CeBIT: Schicksalsjahre einer Messe

Die Macher der CeBIT hatten es in den vergangenen Jahren nicht einfach. Aber nach wie vor schaut die Branche im März nach Hannover. silicon.de-Blogger Heinz Paul Bonn blickt voraus.

Shore (Grafik: Shore

Shore: Auf dem Weg zum SAP für Kleinbetriebe

Mit seiner Software verspricht Shore Kleinunternehmen Unterstützung bei der Digitalisierung. Konkret soll sie Produktivität und Kundenkommunikation verbessern. 2016 dürfte für das deutsche Start-up das bislang erfolgreichste Jahr gewesen sein – nicht nur, weil es sich bei bei einer Finanzierungsrunde 13 Millionen Euro sicherte.

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Uber mit Überverlust

Wenn die Zukunft digitaler Geschäftsmodelle diskutiert wird, dann wird im gleichen Atemzug auch der Fahrdienstvermittler Uber genannt. Aber ist es wirklich ein so bahnbrechendes Geschäftsmodell?

Vier gegen Google (von links): Frank Hoberg, Co-Founder und Executive Vice President Sales, Open-Xchange, Rafael Laguna, Co-Founder und CEO, Open-Xchange, Jean-Baptiste Piacentino, Deputy CEO, Qwant und Peer Heinlein, Inhaber und Geschäftsführer von Heinlein Support, dem Unternehmen, das ox.io hostet. (Bild: ox.io)

ox.io will ein europäisches Google mit Privatsphäre werden

Qwant aus Frankreich ist eine Suchmaschine ohne Nutzertracking. Open-Xchange aus Deutschland hat jahrelang Erfahrung mit E-Mail-, Office-Apps im Web und Kalenderdiensten. Ihr gemeinsames Angebot ox.io soll alles können, was Google auch kann – nur mit Privatsphäre.

Start-up (Grafik: Shutterstock)

Google richtet Start-up-Campus in Berlin ein

Berlin ist die siebte Stadt mit solch einem Campus. Er soll 2017 eingerichtet werden. Die anderen sechs finden sich in London, Madrid, São Paulo, Seoul, Tel Aviv und Warschau. Bislang war Google in Berlin vor allem über seien Beteiligung an der “Factory Berlin” aktiv.

Atlas Recall (Bild: Atlas Informatics)

Das persönliche Über-Google: Atlas Recall geht in offene Beta

Das Start-up hat eine Art erweiterter Desktop-Suche entwickelt: Sie erfasst alle digitalen Aktivitäten und hilft Nutzern etwas wiederzufinden, dass sie schon einmal gesehen haben. Das hat nicht nur Microsoft und den ehemaligen Microsoft-CTO Nathan Myhrvold überzeugt, sondern auch den Investor Aspect Ventures: Sie stecken jetzt zusammen über 20 Millionen Dollar in das Unternehmen.

9flats fusioniert mit Wimdu (Grafik: silicon.de)

Airbnb-Konkurrenten Wimdu und 9flats suchen ihr Heil in Zusammenschluss

Das Start-up aus dem Stall von Rocket Internet und sein in Hamburg gegründeter, bisher größter deutscher Konkurrent gehen offiziell zusammen, um Airbnb anzugreifen. Tatsächlich dürfe es jedoch die Umarmung zweier Ertrinkender sein. Operiert wird unter Führung des bisherigen 9flats-Geschäftsführers Roman Bach künftig aus Singapur.

Deliveroo for Business (Bild: Deliveroo)

Deliveroo for Business soll Essensbestellung in Firmen vereinfachen

Der Essenslieferdienst hat dafür nun eine eigene Microsite freigeschaltet. Sie soll Firmenkunden in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln, Hamburg und München, und die Verwaltung ihrer Bestellungen erleichtern. Vorteile sind eine schnellere Belieferung und eine monatliche Rechnung statt einzelner Quittungen.