Green-IT

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Die Digitalisierung des Lifestyles

Vor seinem Aufbruch nach Las Vegas auf die CES macht sich silicon.de-Blogger Heinz Paul Bonn noch ein paar Gedanken zur Supermesse und dem etwas schläfrigerem deutschen Pendant in Hannover.

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Umweltbundesamt: Behörden sollen PCs künftig sechs Jahre lang nutzen

Es stützt sich für seine Empfehlung auf eine von ihm beauftragte Studie. Demnach sind die bislang empfohlenen Mindestnutzungszeiten deutlich zu kurz. Sie liegt zum Beispiel für Notebooks bei drei Jahren. Mit der neuen Empfehlung könnten in zehn Jahren 71.000 Tonnen CO2 und fast 100 Millionen Euro eingespart werden.

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Kinderarbeit für Smartphone-Akkus

Dass für die Hightech-Industrie in afrikanischen Minen auch Kinder schuften ist leider kein neues Thema. Jetzt berichtet Amnesty International, dass auch Samsung und Apple Kobalt verbauen, das aus Kinderarbeit stammt.

Apple-Store in München (Bild: Andre Borbe / silicon.de)

Apple setzt sich für Umweltschutz in China ein

In Kooperation mit dem WWF will der iPhone-Hersteller nachhaltig bewirtschaftete Forstflächen schaffen. Apple will das dort gewonnen Holz unter anderem für Produktverpackungen nutzen. Außerdem errichtet der Konzern zwei 20-Megawatt-Solarparks.

Amazon Web Services. (Bild: Amazon)

Amazon setzt Akkutechnik von Tesla in Rechenzentren ein

Die Energiespeicher können 4,8 Megawattstunden bereitstellen. Amazon will sie für die Zwischenspeicherung erneuerbarer Energien nutzen. Der Automobilhersteller Tesla will das eigene Portfolio mit den Akkus ausbauen und bietet bereits System mit 7 oder 10 kWh für Wohnhäuser und Büros an.

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Apple baut Solarpark für 850 Millionen Dollar

Das Bauvorhaben entsteht gemeinsam mit First Solar in Kalifornien. Der Solarpark versorgt insgesamt 60.000 Haushalte mit Strom. Apple erhält davon einen Anteil von 130 Megawatt. Der Konzern will damit das neue Hauptquartier und sämtliche Rechenzentren in Kalifornien versorgen.

Google (Grafik: Google)

Google baut Rechenzentrum in den Niederlanden

600 Millionen Euro kostet Googles Rechenzentrum in Eemshaven. 2016 soll es seinen Betrieb aufnehmen und 150 Arbeitsplätze schaffen. Den Strom bezieht es aus erneuerbaren Energiequellen. Neben Außenluft setzt Google bei der Kühlung auch auf Abwasser.

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SAP stellt auf Öko-Strom um

Sämtliche Rechenzentren der SAP sollen künftig aus regenerativen Stromquellen versorgt werden, damit kann SAP auch den CO2-Footprint von Kunden minimieren. Die CO2-Emissionen kann SAP wegen des Ausbaus der Cloud indes nicht konstant halten.

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Alte Autobatterien für neue Rechenzentren

Ein EU-Projekt will ausgemusterten Batterien aus elektrischen Fahrzeugen eine zweite Chance als Stromversorger in Rechenzentren geben. Ab dem Jahr 2020 könnten die ersten Batterien Leistungsspitzen abfangen helfen.

Tonerkartuschen von Brother

Was geschieht mit gebrauchten Tonerkartuschen?

Alleine in Deutschland fallen jedes Jahr rund 17,9 Millionen leere Tonerkartuschen an. Der Großteil landet nach Gebrauch im Müll. Druckerhersteller Brother bemüht sich nun intensiv darum, diesen Anteil zu reduzieren: Ein Werk in der Slowakei macht aus alten Kartuschen neue. Der Verbraucher soll keinen Unterschied bemerken.

Brother bereitet seit 2007 in Krupina in der Slowakei Tonerkartuschen wieder auf (Bild: ITespresso).

Recycling von Tonerkartuschen

Alleine in Deutschland fallen jedes Jahr rund 17,9 Millionen leere Tonerkartuschen an. Der Großteil landet nach Gebrauch im Müll. Druckerhersteller Brother bemüht sich nun intensiv darum, diesen Anteil zu reduzieren: Ein Werk in der Slowakei macht aus alten Kartuschen neue. Der Verbraucher soll keinen Unterschied bemerken.

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Rechenzentren: Mehr Einsparung nur durch neue Wege

Freie Kühlung, Trennung von Kalt- und Warmgängen, Modularisierung sind inzwischen bekannte Ansätze, um den Energieverbrauch von Rechenzentren zu verringern. Doch es gibt auch noch andere Stellschrauben und die waren Thema bei der Tagung von The Green Grid EMEA in Brüssel.

Nachhaltig Umweltpreis kycocera

Innovation schafft Nachhaltigkeit in der IT – Eine Debatte

Schon zum vierten Mal schreibt Kyocera einen mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Umweltpreis aus. Dahinter steht die Idee, dass sich Nachhaltigkeit in erster Linie durch Innovation herstellen lässt. Diese Idee allerdings ist heftig umstritten. Strittig ist vor allem auch die Frage, ob sich die Politik einmischen sollte oder ob der Markt beim Thema Nachhaltigkeit sich selbst überlassen bleiben sollte.