Forschung

smart ready to drop (Bild: Daimler)

DHL liefert künftig Pakete in den Smart-Kofferraum

Der Beta-Test für das Angebot “smart ready to drop” läuft im September in Stuttgart an und soll dann zunächst auf Köln, Bonn und Berlin ausgedehnt werden. Beim Zugangssystem setzt man auf den Erfahrungen mit dem Carsharing-Angebot Car2go auf. Erprobt wurde die Paketzustellung in den Kofferraum von DHL bereits im vergangenen Jahr.

Lieferdrohne Prime Air (Bild: Amazon)

Amazon bestätigt Pläne für Tests mit Lieferdrohnen in Europa

Der Konzern hat jetzt eine Vereinbarung mit der britischen Regierung unterzeichnet. Eine Genehmigung der zivilen Luftfahrtbehörde für diverse Test liegt bereits vor. Unter anderem soll die Steuerung von Drohnen ohne Sichtverbindung und die Erkennung von Hindernissen mit Sensoren erprobt werden.

(Bild: LG)

Connected Car: Volkswagen und LG wollen gemeinsam Plattform entwickeln

Sie soll Fahrzeugen eine Kommunikation mit externen Geräten erlauben und so Smart-Home-Services integrieren. Fahrer sollen damit auch unterwegs die Möglichkeit haben, Beleuchtung, Haushaltsgeräte oder Sicherheitsanlagen in einem Smart Home zu steuern und zu überwachen. Zudem planen Volkswagen und LG die Entwicklung eine Infotainment-Technologie der nächsten Generation.

PostAuto Schweiz Testbetrieb Sitten (Bild: PostAuto Schweiz)

PostAuto Schweiz erprobt selbstfahrende Shuttle-Busse

Zunächst wird in Sitten, dem Hauptort des Kanton Wallis, mit zwei vollkommen elektrisch angetriebenen Fahrzeugen experimentiert. In der bis Oktober 2017 anberaumten Testphase ist immer eine Person an Bord, die die Sicherheit gewährleisten soll. Parallel läuft ein Projekt zur besseren Auswertung der durch das Fahrzeug gesammelten Daten durch die ETH Lausanne.

(Bild: Shutterstock.com/Mikko Lemola)

Samsung will 1,2 Milliarden Dollar in IoT stecken

Die Mittel sollen Forschungssparten in den USA wie dem Samsung Strategy and Innovation Center und Samsung Research America zugutekommen. Samsung-CEO Kwon Oh-hyun sprach sich auf einer IoT-Veranstaltung in Washington außerdem für die Prinzipien von Offenheit und Zusammenarbeit aus.

Ein Elektron (heller Pfeil nach oben) bewegt sich in der Graphenschicht (blaues Gitter auf Trägermaterial) schneller als Licht und erzeugt eine Druckwelle, die Plasmonen (rote Wellenlinien) abstrahlt (Bild: MIT).

Graphen könnte in Computern künftig Elektrizität in Licht wandeln

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen Effekt beobachtet, den sie in Anlehnung an den Überschallknall, der entsteht, wenn ein Flugzeug schneller als die Schallgeschwindigkeit wird, als “optical boom” bezeichnen: Elektronen könnn dadurch in einer Graphenschicht schneller als verlangsamtes Licht werden.

Google G neu (Bild: Google)

Google will Passwörter durch Sensordaten überflüssig machen

Dazu wird im Rahmen von “Project Abacus” eine Programmierschnittstelle entwickelt, die es ermöglichen soll, den Nutzer eines Smartphones anhand von Sensor- und Nutzerdaten zu erkennen. Die ersten Test laufen bereits, an ihnen sollen auch Banken beteiligt sein. Einem Google-Mitarbeiter zufolge soll das System auch die heute gebräuchliche Zwei-Faktor-Authentifizierung ersetzen können.

HP Jet Fusion 3D-Drucker-Reihe (Bild: HP Inc.)

HP nimmt erste Bestellungen für 3D-Druckerreihe Jet Fusion entgegen

Die Modelle HP Jet Fusion 3D 4200 und HP Jet Fusion 3D 3200 sollen bei Unternehmen zur Entwicklung von Prototypentwicklung und in der Fertigung zum Einsatz kommen. Sie bieten einen Bauraum von 40,6 mal 30,5 mal 40,6 Zentimetern. Die Baugeschwindigkeit gibt HP mit 3500 respektive 4500 Kubikzentimeter pro Stunde an.

Phase Change Memory (Bild: IBM)

IBM-Forscher verbessern DRAM- und Flash-Alternative PCM

Erstmals gelang es Wissenschaftlern drei Datenbits pro Zelle in Phasenwechselspeicher (PCM) zuverlässig über längere Zeit nach dessen Programmierung abzulegen und zu erhalten. In PCM soll künftig etwa das Betriebssystem eines Mobiltelefons für das Hochfahren innerhalb von Sekunden gespeichert werden.

Microsoft Gestensteuerung Smartphone (Screenshot: silicon.de bei Youtube)

Microsoft zeigt Fortschritte bei berührungsloser Gestensteuerung

Eine sogenannte 3D-Touch-Funktion war bereits 2014 für Windows Phones geplant, die damals unter den Codenamen McLaren respektive Goldfinger entwickelt wurden. Die Geräte kamen dann nie auf den Markt, an der zu Kinect verwandten Technologie hat Microsoft aber offenbar weitergearbeitet.