Politik

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Cyberangriffe und DSGVO: Die Meldepflichten

Künftig werden es Unternehmen nicht mehr so leicht haben, Vorfälle in der IT unter den Tisch zu kehren. Rainer M. Richter von SentinelOne zeigt in seinem ersten silicon.de-Blog auf, was die neue Meldepflicht von der alten unterscheidet.

Kostenloses WLAN (Bild: Shutterstock)

Bundestag schafft WLAN-Störerhaftung ab

Die rechtlichen Unzulänglichkeiten früherer Entwürfe wurden nun beseitigt. Betreiber können immer noch zu Port-Sperren verpflichtet werden, wenn Nutzer illegale Inhalte über das WLAN herunterladen. Die Abmahnkosten muss jedoch der Rechteinhaber tragen, was nach Ansicht von Experten Missbrauch weitgehend verhindern wird.

ENISA (Bild: Europäische Union)

ENISA formuliert grundlegende Sicherheitsanforderungen an IoT-Geräte

Die European Union Agency for Network and Information Security (ENISA) hat mit den europäischen Halbleiterfabrikanten Infineon, NXP und STMicroelectronics ein gemeinsames Positionspapier ausgearbeitet. Neben grundlegenden Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz wird darin auch die effektive Umsetzung geltender EU-Standards besprochen.

Mozilla Paperstorm (Screenshot: silicon.de)

Mozilla startet Kampagne zur Reform des Urheberrechts in der EU

Derzeit werden von der Politik die Änderungen am Entwurf der EU-Kommission ausgearbeitet. Dieser Prozess soll Ende des Jahres abgeschlossen sein. Daher hält Mozilla den Zeitpunkt für günstig, mit dem virtuellen Abwurf von Flugblättern, an dem alle Nutzer teilnehmen können, Druck auf die Entscheidungsträger auszuüben.

Deutscher Reichstag in Berlin. (Bild: Andre Borbe)

Netzneutralität und Übertragungsgeschwindigkeit: Bundestag ändert Telekommunikationsgesetz

Mit den Änderungen soll auch die EU-Verordnung 2015/2120 umgesetzt werden. Grundsätzlich müssen Internetzugangsanbieter den gesamten Datenverkehr gleich behandeln. Allerdings wird ihnen das Recht auf eine “angemessene” Verwaltung eingeräumt. Und bei schamlosen Übertreibungen der “realistisch” erreichbaren Datenübertragungsgeschwindigkeit drohen hohe Bußgelder.

Bundes-Trojaner_shutterstoc

Bundesregierung will Hacker-Armee

Hack Back nennt man einen Gegenangriff auf eine Cyber-Attacke. Hier will die Bundesregierung nun endlich handlungsfähig werden. Kompliziert dürfte allerdings die Suche nach einer rechtlichen Grundlage werden.

Roaming (Bild: silicon.de)

Ab 15. Juni gibt es offiziell keine Roaming-Gebühren mehr

Die letzte Hürde war eine Abstimmung im EU-Parlament. Bei ihr haben sich die Parlamentarierer mit großer Mehrheit für den Kompromissvorschlag ausgesprochen. Dem zufolge dürfen die Anbieter die frei verfügbare Datenübertragungsmenge beim Roaming einschränken.

Brexit (Bild: Shutterstock)

Britischer Industrieverband warnt vor hartem Brexit

Terry Scuoler, Chef des britischen Arbeitgeberverbandes EFF zufolge, sind über 20 Prozent der britischen Exporte durch einen harten Brexit gefährdet. Er fordert zumindest eine Alternative zu den aktuellen Handelsabkommen. Der DIHK sieht das grundsätzlich ähnlich, seine Mitgliedsfirmen rechnen mit einem “deutlichen Einbruch” beim Handel mit Großbritannien.

Shinzo Abe und Angela Merkel bei der CeBIT-Eröffnung 2017. (Bild: Deutsche Messe AG)

CeBIT: Angela Merkel plädiert für freien Handel

Grenzenlose Digitalisierung in allen Bereichen wünscht sich Angela Merkel bei der Eröffnungsrede der CeBIT. Nach einem verweigerten Handschlag von US-Präsident Trump fällt der Schulterschluss mit dem CeBIT-Partnerland Japan umso enger aus.

Aufgrund der Störerhaftung wurde die Einrichtung kostenloser WLAN-Hotspots bisher vor allem von Telekommunikationsanbietern wie hier in Köln Netcologne vorangetrieben, die ihr nicht unterlagen (Bild: Netcologne).

WLAN-Störerhaftung: Geschichten mit 1001 Entwürfen

Das Gezerre um die Störerhaftung für WLAN-Betreiber sollte im Sommer 2016 mit einer Änderung des Telemediengesetzes beendet werden. Kurz darauf deckte jedoch ein Urteil des EuGH eine neue Lücke auf. Die soll nun geschlossen werden.

Microsoft Cybersecurity (Grafik: MIcrosoft)

Microsoft plädiert für “Digitale Genfer Konvention”

Microsofts Chefanwalt Brad Smith zufolge sollen damit Zivilisten vor staatlich gesteuerten Cyberkriegsaktivitäten geschützt werden. Eine zu installierende Kontrollbehörde könnte sich an der internationalen Atomenergie-Organisation orientieren. US-Präsident Trump forderte er auf, zusammen mit Russland neue Normen für den Cyberspace zu etablieren.