Politik

Deutscher Reichstag in Berlin. (Bild: Andre Borbe)

Kritik am Entwurf zum IT-Sicherheitsgesetz

Die Politik fordert eine Art Gurtpflicht für die Betreiber von kritischen IT-Infrastrukturen. Doch kritisieren Verbände die Haltung der Politik, die zwar eine Meldepflicht für Sicherheitsvorfälle in der IT vorschreiben will, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik von dieser Verpflichtung jedoch ausnimmt. So sei kein durchgängiger Schutz möglich.

Flagge Russlands (Bild: Shutterstock/yanugkelid)

Russische Malware spioniert offenbar Unternehmen aus

Das Spionagetool namens “APT28″ hat die Sicherheitsfirma FireEye entdeckt. Die Malware soll von russischsprachigen Hackern entwickelt worden sein. Seit sieben Jahren nutzen Angreifer das Tool gegen US-Rüstungsfirmen sowie Regierungsnetzwerke in Osteuropa und der Kaukasus-Region.

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Bayerische Polizei setzt auf SAP HANA

Bessere Vernetzung und Informationen für Ermittlungen in Echtzeit erhofft sich die Polizei Bayern von der Einführung von SAP und HANA. Zusammen mit der Behörde will SAP darüber hinaus Best Practices für die Polizeiarbeit entwickeln und die Ergebnisse dann wieder in die eigenen Lösungen einfließen lassen. Mehr als 41000 Beamte werden künftig bei ihrer Arbeit auf diese Plattform zugreifen.

Nordkoreas ‘Oberster Führer’ Kim Jong-un verfügt über Cyberstreitkräfte (Bild: HP)

HP: Nordkorea verfügt über Cyberstreitkräfte

Über Japan umgeht Nordkorea ein UN-Embargo, um sich Zugang zur Technik zu verschaffen. Überwiegen im Ausland operieren die Spione und Cyberstreitkräfte. Durch Computerspiele gelangt der Staat an Devisen und erhält eine Möglichkeit, Botnetz-Clients für DDoS-Angriffe zu verteilen.

Flagge der NATO

NATO will Bündnis um Cyberabwehr erweitern

Künftig soll die Cyberabwehr auch im NATO-Vertrag enthalten sein. Die Verteidigungsminister haben die Ergänzung von Artikel 5 angeblich bereits im Juli beschlossen. Die Klausel wird diese Woche ratifiziert. Die Änderung legt nicht fest, wie ein Angriff definiert ist und welche Reaktion erfolgt.

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Viele US-Firmen ignorieren angeblich EU-Datenschutzgesetze

Die Verbraucherschutzorganisation CDD beschwert sich bei der US-Handelsaufsicht FTC. Demnach sollen mindestens 30 Firmen darunter Adobe, AOL und Salesforce.com gegen zugesagte Datenschutzrichtlinien verstoßen haben. Die Safe-Harbor-Reglungen wurden von US-Behörden nicht durchgesetzt.

NSA

MonsterMind: NSA arbeitet angeblich an Cyber-Abwehrsystem

Das behauptet Whistleblower Edward Snowden. MonsterMind soll demnach in der Lage sein, automatisch Angriffe aus dem Ausland zu neutralisieren. Dafür entwickelt die NSA Algorithmen, die gefährlichen von normalem Internettraffic unterscheiden können. Auch für Gegenangriffe lasse sich das System nutzen.

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US-Internetkonzerne wollen Netzneutralität erhalten

Ein Vorschlag der FCC zur Netzneutralität stößt beim Interessenverband The Internet Association auf Ablehnung. Der Entwurf sieht eine bezahlte “Überholspur” für bestimme Anbieter von Inhalten vor. Als eine Bedrohung für das offene Internet sehen Firmen wie Amazon, Facebook, Google, Netflix, Twitter und Yahoo den Vorschlag.

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Wikileaks: TISA-Abkommen gefährdet europäischen Datenschutz

Die Verhandlungen zwischen den USA und der EU finden wie beim umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP im Geheimen statt. Demnach sollen die unterzeichnenden Regierungen wichtige Regulierungsbefugnisse abtreten. Das Abkommen bringe den Datenschutz sowie die staatliche Handlungsfähigkeit bei einer neuen Finanzkrise in Gefahr, glauben Forscher.

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IBM will US-Regierung an die Cloud anbinden

Vorbild ist Amazons GovCloud. Bis zu 30.000 Server sollen zunächst in zwei speziellen Rechenzentren Platz finden. IBM investiert hier 1,2 Milliarden Dollar und bringt damit seine Cloud-Partner als Regierungsdienstleister ins Gespräch. Auch Microsoft bereitet ein Angebot dieser Art vor.

NSA

Geheimdienstreform: US-Repräsentantenhaus verabschiedet Freedom Act

Technikfirmen und Bürgerrechtler unterstützen den Gesetzentwurf allerdings nicht mehr. Aus ihrer Sicht sei er vor der Abstimmung “verwässert” worden. Amnesty International kritisiert, dass der Entwurf keinen Schutz für nicht in den USA lebende Personen enthält. Die Gegner hoffen nun auf ein Veto durch den US-Senat.

Alexander Dobrindt und Peter Ramsauer

Dobrindts Netzallianz stößt auf geteiltes Echo

Die Branchenverbände Breko und Vatm begrüßen den Vorschlag für eine “Netzallianz Digitales Deutschland”. Skeptisch bewertet dies der Bundesverband -geteilt.de-, dieser sieht den Verbraucher vernachlässigt. Die Piratenpartei kritisiert die Idee eines europäischen Internets.