Politik

Mobilfunkmast (Bild: Shutterstock)

Versteigerung von mobilen Frequenzpaket geplant

Der Beirat der Bundesnetzagentur will die Auktion im zweiten Quartal stattfinden lassen. Mit den Erlösen soll vor allem der Breitbandausbau finanziert werden. Pro Funkzelle ist eine Mindestbandbreite von 50 MBit/Sekunde vorgesehen.

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und Internet. (Bild: Bundesregierung / Kugler)

Dobrindt will “eine WLAN-Offensive in Gang setzen”

Kostenloses WLAN in Behörden: Der Bundesverkehrsminister will noch in diesem Jahr Gratis-WLAN um das Dienstgebäude seines Ministeriums in Berlin-Mitte zur Verfügung stellen. Von der Bahn fordert er die Ausweitung des kostenlosen Internets auf Regionalzüge und Bahnhöfe.

Netzwerk/Internet (Bild: Shutterstock)

US-Kongress erarbeitet Konzept für Netzneutralität

Die Alternative des Kongresses soll einen Entwurf hervorbringen, der ISPs nicht mit Energieversorgern gleichzusetzen. Dies sieht der Vorschlag zur Netzneutralität der FCC vor. Über diesen will die Behörde Ende Februar abstimmen.

Netzwerk/Internet (Bild: Shutterstock)

Netzneutralität: FCC will Ende Februar abstimmen

Im nächsten Monat präsentiert FCC-Vorsitzender Tom Wheeler einen weiteren Entwurf zur Netzneutralität. Bereits beim nächsten Treffen der Behörde am 26. Februar könnte über diesen abgestimmt werden. Die Regeln sollten eigentlich 2014 veröffentlicht werden.

Qualcomm Logo (Bild: Qualcomm)

Qualcomm soll in China Lizenzgebühren senken

China fordert zusätzlich, dass chinesische Smartphone-Hersteller nicht mehr das komplette Technologiepaket erwerben müssen. Über 30 Milliarden Dollar hat Qualcomm innerhalb von fünf Jahren mit Lizenzgebühren eingenommen. In Nordamerika und Europa laufen ebenfalls Untersuchungen.

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IT-Sicherheitsgesetz: Bundeskabinett beschließt Entwurf

Mindeststandards und Meldepflicht: Das IT-Sicherheitsgesetz sieht einen erhöhten Schutz für kritische Infrastrukturen und IT-Systeme vor. Zugleich erhalten BSI und BKA durch das Gesetz eine gestärkte Stellung. Einige strittige Passagen hat das Kabinett gestrichen.

Kritik am Entwurf zum IT-Sicherheitsgesetz

Die Politik fordert eine Art Gurtpflicht für die Betreiber von kritischen IT-Infrastrukturen. Doch kritisieren Verbände die Haltung der Politik, die zwar eine Meldepflicht für Sicherheitsvorfälle in der IT vorschreiben will, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik von dieser Verpflichtung jedoch ausnimmt. So sei kein durchgängiger Schutz möglich.

Russische Malware spioniert offenbar Unternehmen aus

Das Spionagetool namens “APT28″ hat die Sicherheitsfirma FireEye entdeckt. Die Malware soll von russischsprachigen Hackern entwickelt worden sein. Seit sieben Jahren nutzen Angreifer das Tool gegen US-Rüstungsfirmen sowie Regierungsnetzwerke in Osteuropa und der Kaukasus-Region.

Bayerische Polizei setzt auf SAP HANA

Bessere Vernetzung und Informationen für Ermittlungen in Echtzeit erhofft sich die Polizei Bayern von der Einführung von SAP und HANA. Zusammen mit der Behörde will SAP darüber hinaus Best Practices für die Polizeiarbeit entwickeln und die Ergebnisse dann wieder in die eigenen Lösungen einfließen lassen. Mehr als 41000 Beamte werden künftig bei ihrer Arbeit auf diese Plattform zugreifen.

HP: Nordkorea verfügt über Cyberstreitkräfte

Über Japan umgeht Nordkorea ein UN-Embargo, um sich Zugang zur Technik zu verschaffen. Überwiegen im Ausland operieren die Spione und Cyberstreitkräfte. Durch Computerspiele gelangt der Staat an Devisen und erhält eine Möglichkeit, Botnetz-Clients für DDoS-Angriffe zu verteilen.

NATO will Bündnis um Cyberabwehr erweitern

Künftig soll die Cyberabwehr auch im NATO-Vertrag enthalten sein. Die Verteidigungsminister haben die Ergänzung von Artikel 5 angeblich bereits im Juli beschlossen. Die Klausel wird diese Woche ratifiziert. Die Änderung legt nicht fest, wie ein Angriff definiert ist und welche Reaktion erfolgt.

IT-Sicherheitsgesetz: Bundesregierung will Sicherheits-Standards vorgeben

In einem Gastbeitrag in der FAZ hat Innenminister Thomas de Maizière angekündigt, sich verstärkt um die IT-Sicherheit in Unternehmen kümmern zu wollen. Dabei soll das kommende IT-Sicherheitsgesetz helfen. Es sieht branchenspezifische Regeln unter anderem für Firmen aus IT und TK, Transport und Verkehr vor.

Viele US-Firmen ignorieren angeblich EU-Datenschutzgesetze

Die Verbraucherschutzorganisation CDD beschwert sich bei der US-Handelsaufsicht FTC. Demnach sollen mindestens 30 Firmen darunter Adobe, AOL und Salesforce.com gegen zugesagte Datenschutzrichtlinien verstoßen haben. Die Safe-Harbor-Reglungen wurden von US-Behörden nicht durchgesetzt.

MonsterMind: NSA arbeitet angeblich an Cyber-Abwehrsystem

Das behauptet Whistleblower Edward Snowden. MonsterMind soll demnach in der Lage sein, automatisch Angriffe aus dem Ausland zu neutralisieren. Dafür entwickelt die NSA Algorithmen, die gefährlichen von normalem Internettraffic unterscheiden können. Auch für Gegenangriffe lasse sich das System nutzen.

US-Internetkonzerne wollen Netzneutralität erhalten

Ein Vorschlag der FCC zur Netzneutralität stößt beim Interessenverband The Internet Association auf Ablehnung. Der Entwurf sieht eine bezahlte “Überholspur” für bestimme Anbieter von Inhalten vor. Als eine Bedrohung für das offene Internet sehen Firmen wie Amazon, Facebook, Google, Netflix, Twitter und Yahoo den Vorschlag.