Recht

SAP geht gegen ein Urteil, das zwei Klauseln aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SAPs untersagt, in Berufung. Quelle: Shutterstock

Gericht weist Abmahnung gegen Betreiber eines offenen WLANs ab

Im vorgebrachten Fall von Filesharing konnte der Beklagte nachweisen, dass auch andere Personen in Frage kamen. Dem Gericht zufolge muss dies im Regelfall genügen. In der Urteilsbegründung gewährt es dem Betreiber das Providerprivileg und schließt auch die Störerhaftung aus.

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Risiken in IT-Verträgen:  Aufgabe der IT-Einheit ?

Komplexe IT-Leistungen lassen sich kaum in ein einfaches Vertragswerk packen, das gilt ganz besonders auch für Cloud-Projekte. Peter Zoller, einer der wichtigsten Koryphäen für Risikomanamgement, erläutert für silicon.de, wo für Anwender rechtliche Fallen lauern.

SAP geht gegen ein Urteil, das zwei Klauseln aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SAPs untersagt, in Berufung. Quelle: Shutterstock

Abwerbeverbot: Technikkonzerne schlagen Vergleich vor

Adobe, Apple, Google und Intel: Der Streit um ein Abwerbeverbot unter den Konzernen könnte damit beendet werden. Ein Angebot über 324,5 Millionen Dollar lehnte eine Richterin im Mai noch ab. Wie hoch die Summe zur neuen Einigung ist, ist nicht bekannt.

Apple Logo (Bild: Apple)

Apples Herstellergarantie zum Teil unzulässig

Der iPhone-Hersteller benachteiligt Kunden mit der einjährigen Hardwaregarantie und dem AppleCare Protection Plan. Das Landgericht Berlin befindet 16 Klauseln für unzulässig. Zuvor hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband gegen Apple Klage eingereicht.

Facebook Logo (Bild: Facebook)

Facebook verschiebt Einführung der Datenverwendungsrichtlinie

Das Social Network wollte die Richtlinie eigentlich zum Jahreswechsel einführen. Nun sind sie für Ende Januar geplant. Die Daten der Nutzer will Facebook auch außerhalb seines Netzwerks für zielgerichtete Werbung verwenden. Bereits seit einigen Monaten ist dies in den USA der Fall.

SAP geht gegen ein Urteil, das zwei Klauseln aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SAPs untersagt, in Berufung. Quelle: Shutterstock

Urteil: Amazons Empfehlen-Button ist rechtswidrig

Das OLG Hamm entscheidet, dass das Weiterempfehlungswerkzeug von Amazon ein Tool zum Absenden von Spam-Mails darstellt. Damit müssen Händler im Amazon Marketplace, die es nutzen, mit Abmahnungen rechnen. Bereits die Wahl der Vermarktungsplattform mache den Händler haftbar.

Logo Microsoft (Bild: Microsoft)

Patentstreit: Microsoft zahlt 23 Millionen Dollar an VirnetX

Mit der Zahlung ist die Auseinandersetzung beendet. Bereits 2010 zahlte Microsoft 200 Millionen Dollar an VirnetX. 2013 forderte es eine weitere Zahlung für das mittlerweile zum Softwarekonzern gehörende Skype. Gegen Apple konnte sich VirnetX nicht durchsetzen.

Geräte-Fingerabdrücke: Websites benötigen Nutzerzustimmung

Digitales Fingerprinting ist mit Cookies vergleichbar: EU-Datenschützer fordern, dass für die Sammlung von Daten per Geräte-Fingerabdrücke die gleichen Regeln wie per Cookies gelten sollen. Unter anderem verfolgen Google, Facebook und Microsoft Nutzer auf diese Weise.

Twitter wertet fremde Smartphone-Apps aus

Der Kurznachrichtendienst Twitter will künftig wissen, was Nutzer auf ihrem Smartphone installieren. Die Informationen sollen zu Werbezwecken genutzt werden. Anwender können sich gegen die Auswertung schützen.

EU: Recht auf Vergessen soll weltweit gelten

Weitere Forderungen an Google: Die Artikel 29 Datenschutzgruppe der EU stellt einen Leitfaden zum Recht auf Vergessen auf. Dieser sieht vor das Suchmaschinen das EuGH-Urteil auch auf .com-Domains anwenden sollen. Wie effektiv die Richtlinien sind muss sich zeigen. Sie sind rechtlich nicht bindend.

BlackBerry Messenger erhält neue Datenschutzfunktion

BlackBerry stattet den Messenger unter anderem mit Message Retraction aus. Die Funktion erlaubt Nutzern, Nachrichten über einen bestimmten Zeitraum zurückzuholen. Darüber hinaus ist eine Abo-basierte Premium-Version des BBMs in der Entwicklung.

Big Data: Tim Berners-Lee verlangt mehr Datenschutz

Der Erfinder von HTML ist der Ansicht, dass das Potential von Big Data für zielgerichtete Werbung verschwendet wird. Für Nutzer seien die von Unternehmen gesammelten Daten weitaus wichtiger als für die Firmen. Außerdem betont Berners-Lee die Wichtigkeit der Netzneutralität.