Recht

Cookies auf einem Computer (Bild: Shutterstock-Michael H Reed)

Geräte-Fingerabdrücke: Websites benötigen Nutzerzustimmung

Digitales Fingerprinting ist mit Cookies vergleichbar: EU-Datenschützer fordern, dass für die Sammlung von Daten per Geräte-Fingerabdrücke die gleichen Regeln wie per Cookies gelten sollen. Unter anderem verfolgen Google, Facebook und Microsoft Nutzer auf diese Weise.

Twitter Logo

Twitter wertet fremde Smartphone-Apps aus

Der Kurznachrichtendienst Twitter will künftig wissen, was Nutzer auf ihrem Smartphone installieren. Die Informationen sollen zu Werbezwecken genutzt werden. Anwender können sich gegen die Auswertung schützen.

EU-Google_Kartell

EU: Recht auf Vergessen soll weltweit gelten

Weitere Forderungen an Google: Die Artikel 29 Datenschutzgruppe der EU stellt einen Leitfaden zum Recht auf Vergessen auf. Dieser sieht vor das Suchmaschinen das EuGH-Urteil auch auf .com-Domains anwenden sollen. Wie effektiv die Richtlinien sind muss sich zeigen. Sie sind rechtlich nicht bindend.

blackberry-messenger_auf

BlackBerry Messenger erhält neue Datenschutzfunktion

BlackBerry stattet den Messenger unter anderem mit Message Retraction aus. Die Funktion erlaubt Nutzern, Nachrichten über einen bestimmten Zeitraum zurückzuholen. Darüber hinaus ist eine Abo-basierte Premium-Version des BBMs in der Entwicklung.

Tim Berners-Lee auf dem Weltwirtschaftsgipfel 2013 (Bild: News.com)

Big Data: Tim Berners-Lee verlangt mehr Datenschutz

Der Erfinder von HTML ist der Ansicht, dass das Potential von Big Data für zielgerichtete Werbung verschwendet wird. Für Nutzer seien die von Unternehmen gesammelten Daten weitaus wichtiger als für die Firmen. Außerdem betont Berners-Lee die Wichtigkeit der Netzneutralität.

datendiebstahl (Bild: Shutterstock)

Kostenlose Dienste bezahlt der Nutzer mit seinen Daten

Das erklärte Netzaktivist und Designer Aral Balkan in seiner Eröffnungsrede beim Open-Xchange Summit in München. “Das Geschäftsmodell der freien Dienste” bezeichnete er als “Geschäftsmodell der Überwachung” und sprach von “Spyware 2.0″. Balkan kritisierte vor allem Facebook und Google für Nutzermanipulation und intensives Datensammeln.

EU_Europaeische_union

EU arbeitet an Regelwerk für Beschwerden zu Löschanfragen

Eine nicht näher genannte Zahl von Beschwerden zu abgelehnten Löschanfragen ist bei lokalen Datenschutzbehörden bereits eingegangen. Durch die von der EU vorgegebenen Richtlinien soll ein einheitlicher Umgang damit möglich sein. Datenschützer werten momentan die bislang ergangenen Entscheidungen aus.

dirk_haeussermann

Wie frisch sind Ihre Daten?

Lust auf abgelaufenen Joghurt? Hierbei trifft man wohl auf wenig Begeisterung und findet für so ein Produkt auch keinen Abnehmer, davon ist silicon.de-Blogger Dirk Häußermann, Geschäftsführer EMEA bei Informatica überzeugt. Und wie sieht das mit Daten aus? Auch diese müssen zum richtigen Zeitpunkt für die richtige Person zur Verfügung stehen – und zwar solange sie noch frisch genug sind – denn oft kann man sie nur so auch nutzbringend verwerten.

In diesem Rechenzentrum im irischen Dublin sollen Mails gespeichert sein, die offenbar für US-Strafverfolger interessant sind. Microsoft wehrt sich jedoch nach wie vor gegen den Durchsungsbefehl. Quelle: Microsoft

Microsoft rebelliert gegen Patriot Act

Die Daten gehören den Nutzern nicht Microsoft. Auch einem weiteren Beschluss will Microsoft sich nicht beugen. Bei den fraglichen Daten geht es um einen europäischen Nutzter. Die US-Behörden wollen von Microsoft die Herausgabe der Daten.

hans_goettlinger

Der unersättliche Hunger nach Daten

Der Data Traffic von Unternehmen wächst exponentiell – aus der Sicht von silicon.de-Blogger Hans Göttlinger ist das Ende hier noch lange nicht in Sicht. Es gibt einige Faktoren, die Service-Provider angesichts des jährlich massiv ansteigenden Kapazitätswachstums unbedingt berücksichtigten sollten.

Logo Facebook

Datenschutz-Sammelklage gegen Facebook ist zulässig

Das hat das Wiener Landgericht festgestellt. Demnach muss Facebooks irische Tochter innerhalb von vier Wochen auf die Klage reagieren. Die Frist lässt sich um weitere vier Wochen verlängern. Das Gericht kann ein Versäumnisurteil fällen, sollte die Klage unbeantwortet bleiben.

consumerprivacybillofrights

Viele US-Firmen ignorieren angeblich EU-Datenschutzgesetze

Die Verbraucherschutzorganisation CDD beschwert sich bei der US-Handelsaufsicht FTC. Demnach sollen mindestens 30 Firmen darunter Adobe, AOL und Salesforce.com gegen zugesagte Datenschutzrichtlinien verstoßen haben. Die Safe-Harbor-Reglungen wurden von US-Behörden nicht durchgesetzt.