Überwachung

Verschlüsselung (Bild: Shutterstock/Cousin_Avi)

EU-Parlament: Prinzip der Vertraulichkeit soll auch für elektronische Kommunikation gelten

Der Ausschuss für Bürgerrechte und Justiz hat den Entwurf der EU-Kommission der EU-Direktive für den Schutz persönlicher Daten in elektronischer Kommunikation deutlich verschärft. Zum Beispiel wurden Einschränkungen des Schutzes der Kommunikation in Sozialen Netzen gestrichen. Die Abgeordneten fordern Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle digitale Kommunikation.

Router (Bild: Shutterstock/Georgii Shipin

CIA hackt offenbar schon seit Jahren WLAN-Router

Der Geheimdienst verschafft sich jetzt bei Wikileaks veröffentlichten Dokumenten zufolge so Zugriff auf den Internetverkehr von überwachten Personen. Die CIA kann aber auch Schadsoftware einschleusen sowie den Datenverkehr manipulieren, um Sicherheitslücken auszunutzen.

Flagge von Großbritannien (Bild: Deutsche Messe AG)

Umfassende Überwachungspläne der britischen Regierung durchgesickert

Alle Kommunikationsanbieter – darunter auch Betreiber von Telefonnetzen und Anbieter von Internetzugängen – sollen innerhalb eines Werktages kompletten Zugriff auf alle Inhalte einer von den Behörden benannten Person liefern. Außerdem ist eine Backdoor vorgesehen, um Verschlüsselungstechniken aushebeln zu können.

Wikileaks (Grafik: Wikileaks)

CIA bevorratete offenbar zahlreiche Exploits für iOS und Android

Das geht aus von Wikileaks veröffentlichten Dokumenten hervor. Dabei soll es sich um Geheimdokumente der CIA aus den Jahren 2013 bis 2016 handeln. Die darin beschriebenen Exploits erlauben es offenbar Sicherheitsfunktionen und Verschlüsselungs-Apps auszuhebeln. Einige der beschriebenen Sicherheitslücken in iOS hat Apple bereits bestätigt.

Tor (Bild: Tor Project)

Tor-Browser: US-Justiz will Lücke nicht preisgeben

Im Verfahren gegen den Besucher einer Kinderporno-Website müsste die Lücke im Zuge der Beweisführung offengelegt werden. Dazu ist das US-Justizministerium nicht bereit. Es hat daher nun die Einstellung des Verfahrens beantragt und verzichtet vorerst auf die Strafverfolgung.

Suchmaschine Swisscows (Grafik: Swisscows)

Schweizer kündigen “sicherste E-Mail der Welt” an

Um das Projekt der Schweizer Suchmaschine Swisscows umzusetzen, wurde jetzt ein Spendenaufruf gestartet. Ziel ist es, damit zunächst 500.000 Schweizer Franken einzusammeln. Der Betrag werde für die Entwicklung und den Aufbau der IT-Infrastruktur benötigt.

Cellebrite (Bild: Cellebrite)

Hacker hacken Hacking-Firma Cellebrite

Das in Israel ansässige Unternehmen bietet Hacking-Software für Mobiltelefone an. Es hat den erfolgreichen Hackerangriff inzwischen bestätigt. Laut Motherboard fielen den Angreifern 900 GByte mit Kundendaten, Datenbanken und umfangreiche Informationen zur Technik der Cellebrite-Produkte in die Hände.

IT im Auto (Bild: Shutterstock.com/Syda Productions)

US-Ermittler spähen seit 15 Jahren vernetzte Fahrzeuge aus

Das belegen diverse Gerichtsunterlagen. Dazu griffen Behörden unter anderem auf Daten des Telemetriedienstleisters SiriusXM, des General-Motors-Dienstes OnStar sowie der Firma ATX Technologies (heute Agero) zurück, die auch Technologielieferant von Mercedes-Benz ist.

FBI (Bild: FBI)

FBI wollte auch CloudFlare zur Datenherausgabe zwingen

Dokumente, die das belegen, hat das Unternehmen jetzt veröffentlicht. Bei einem sogenannten National Security Letter (NSL), mit dem die Herausgabe von Daten erzwungen wird, ist der Empfänger zum Stillschweigen verpflichtet. Diese Verpflichtung hat das FBI bei CloudFlare für einen NSL von 2013 jetzt aufgehoben.

WhatsApp (Bild: WhatsApp)

WhatsApp-Verschlüsselung: Anbieter und Entwickler wehren sich gegen Vorwürfe

Ein Kryptografieexperte der University of California in Berkeley hatte die Implementierung der sicheren Technologie des Entwicklers Open Whisper Systems als angreifbar bezeichnet. WhatsApp dementiert nun, dass es sich um eine von ihm eingebaute Hintertüre hanelt. Die gewählte Vorgehensweise sei erfoderlich, damit Nutzer offline erstellte Nachrichten nicht verlieren.