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Privatsphäre (Bild: Shutterstock)

Scharfe Kritik an geplantem BND-Gesetz

Im Vorfeld der Verabschiedung des BND-Gesetzes durch den Bundestag hat sich der eco Verband zu Wort gemeldet: Seiner Ansicht nach wird mit der sogenannten Ausland-Ausland-Fernmeldeaufklärung eine unkontrollierte Hintertüre für die staatliche Überwachung im Inland eingeführt.

Google (Bild: Google)

Deutsche Behörden fragen bei Google doppelt so oft an wie 2015

Das geht aus dem aktuellen Transparenzbericht des Konzerns für das erste Halbjahr hervor. Demnach stellen nur die Behörden in den USA noch häufiger Anfragen nach Nutzerdaten als in Deutschland. Allerdinsg wird er Aufforderung nur 59 Prozent der Fälle auch Folge geleistet Anfragen irgendwelche Daten.

E-Mail (Bild: Shutterstock)

Yahoo hat für Geheimdienste offenbar E-Mails seiner Nutzer durchsucht

Das haben drei ehemalige Yahoo-Mitarbeiter gegenüber der Agentur Reuters erklärt. Ihnen zufolge kam die Anweisung dafür direkt von CEO Marissa Meyer und sei nicht mit den zuständigen Managern abgesprochen gewesen. Google und Microsoft erklärten auf Anfrage der Agentur, sie hätten derartigen Scans nicht durchgeführt.

Schweiz (Bild: silicon.de)

Schweizer erteilen Agenten des Nachrichtendienstes Lizenz zum Hacken

Das Bundesgesetz über den Nachrichtendienst wurde mit 66,5 Prozent der abgegeben Stimmen angenommen. Befürworter sehen es als unerlässliches Instrument im Kampf gegen Terrorismus, Wirtschaftsspionage und Cyberkriminalität. Gegner kritisierten es als ersten Schritt hin zu einer unkontrollierten, präventiven Massenüberwachung.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Stiftung Datenschutz

Hat der Datenschutz im Zeitalter von Big Data und dem Internet der Dinge noch eine Zukunft? An wem ist es, die Daten im Auge zu behalten? Christoph Stoica von Micro Focus liefert Antworten.

Daten und Datenschutz (Bild: Shutterstock/cybrain)

Branchenverband kritisiert Vorratsdatenspeicherung als “Mittelstandskiller”

Im Mittelpunkt der Kritik des eco Verband der Internetwirtschaft e.V. steht der Anforderungskatalog der Bundesnetzagentur. Er bringe für die betroffenen Unternehmen einen immensen Aufwand bei der Umsetzung mit sich, ohne dass dafür ein finanzieller Ausgleich geschaffen werde. Insbesondere im Mittelstand seien die Auswirkungen “verheerend”.

IEdward Snwoden (Bild: Deutsche Messe).

Deutsches Gericht lehnt Ehrendoktorwürde für Snowden ab

Damit hat sich der Rektor der Universität Rostock gegen die Philosophische Fakultät durchgesetzt. Die wollte die Ehrendoktorwürde an Edward Snowden verleihen. Allerding setzte sie sich damit offenbar über ihre eigenen Regeln hinweg, die dafür besondere wissenschaftliche Leistungen voraussetzen.

IEdward Snwoden (Bild: Deutsche Messe).

Whistleblower Edward Snowden ein russischer Agent?

Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, hält den Whistleblower Edward Snowden für einen russischen Agenten. Er vermutet eine Zusammenarbeit mit SWR oder FSB. Es gebe “durchaus erfolgreiche Desinformationskampagnen” der russischen Geheimdienste, die auf eine Zusammenarbeit hindeuteten. Seine Behörde könne die Vorwürfe allerdings nicht belegen.

EuGH (Bild: Europäischer Gerichtshof)

EU-Generalanwalt: kein generelles Speicherverbot für Webseitenbetreiber

Im Verfahren zwischen dem Piraten-Politiker Patrick Breyer und der Bundesregierung geht es auch darum, ob IP-Adressen personenbezogene Daten sind. Bundeseinrichtungen speichern sie nach Besuch ihrer Webseiten über den Nutzungsvorgang hinaus zusammen mit Namen abgerufener Dateien und Seiten, in Suchfelder eingegebener Begriffe sowie dem Zeitpunkt des Abrufs.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Provider reicht Klage gegen Vorratsdatenspeicherung ein

Damit soll unter anderem geklärt werden, ob die verlangte anlasslose Datenspeicherung mit EU-Recht vereinbar ist. Außer der Sorge um die Grundrechte treibt die Provider auch die Furcht vor Kosten in Höhe von 600 Millionen Euro um. Zu einer Verfassungsbeschwerde soll es noch im Mai Neuigkeiten geben.

Blackberry Smartphone (Bild CNET.com)

Blackberry: Kanadische Polizei besitzt seit 2010 Generalschlüssel

Die Informationen stammen aus den Gerichtsunterlagen zu einem Mordfall, deren Publikation die kanadische Regierung offenbar seit zwei Jahren zu verhindern versucht. Woher die Royal Canadian Mounted Police den Blackberry-Schlüssel hatte oder ob sie über eine als Allgemeinschlüssel nutzbare Software verfügte, steht jedoch nicht in den Unterlagen.