Telekommunikation

(Bild: Shutterstock / Ensuper)

Routerzwang: Breite Zustimmung für neuen Gesetzesentwurf

22 Hersteller von Routern und Telefonanlage sehen in dem Entwurf die lange angestrebte freie Endgerätewahl für Verbraucher. Dem Konzept zufolge ist die “Dose an der Wand” künftig auch ein Netzabschlusspunkt. Somit haben Verbraucher ein Recht auf Herausgabe von Zugangsdaten.

30 SIM-Karten von verschiedenen Carriern (Bild: mroach, CC BY-SA 2.0)

Update: Geheimdienste hacken größten SIM-Karten-Hersteller

Neue Snowden-Dokumente: NSA und GCHQ stehlen aus dem Netzwerk von Gemalto die Schlüssel für die Mobilfunkverschlüsselung. Damit sind sie in der Lage, unbemerkt Telefone abzuhören. Die Geheimdienste gründeten für den Angriff eine gemeinsame Abteilung. Gemalto untersucht mit Hochdruck den Fall.

Qualcomm Logo (Bild: Qualcomm)

Qualcomm zahlt fast eine Milliarde Dollar Strafe

Der Chiphersteller hat sich mit der chinesischen Kartellbehörde auf feste Gebühren für Mobilfunkpatente geeinigt. Zudem verzichtet Qualcomm auf Pakete mit anderen Patenten und Gegenlizenzierung. Allerdings ist es nicht verpflichtet, Firmen zu beliefern, die keine Verkaufszahlen melden.

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Unified Communications mit langer “Leidenshistorie”

Wenn verschiedene Kommunikationslösungen zusammenspielen sollen, stellt das die Verantwortlichen nicht selten vor große technische Herausforderungen. Im Interview erklärt Andreas Wächter, Zentraleuropa-Chef von Integrated Research, wie sich das dennoch in den Griff bekommen lässt.

Nordkoreas ‘Oberster Führer’ Kim Jong-un verfügt über Cyberstreitkräfte (Bild: HP)

Nordkorea ohne Internet

Rund 9,5 Stunden lang war Nordkorea ohne eine Verbindung zum Internet. Ob dieser Ausfall politisch oder technisch motiviert war, ist derzeit nicht klar. Allerdings sprechen eine Reihe von Sachverhalten für einen Hackerangriff.

Bundesregierung stellt Konzept zur Netzneutralität vor

Der Vorschlag der Regierung sieht einen Spagat zwischen offenem Internet und Spezialdiensten vor. Letztere sind nur erlaubt, wenn Anbieter ausreichend Kapazitäten für den reibungslosen und diskriminierungsfreien Datenverkehr im offenen Internet bereitstellen.

Deutsche Telekom warnt vor falschen Rechnungen

Täuschend echte E-Mail: Cyberkriminelle nutzen in den Telekom-Phishing-Mails den korrekten Vor- und Nachnamen der Kunden. Bislang konnten Nutzer die gefälschten Rechnungen an der fehlenden personalisierten Ansprache erkennen. Anfang 2015 will die Telekom neue Unterscheidungsmerkmale einführen.

BlackBerry sichert künftig Smartphones der Bundesregierung

Besondere Kontrollrechte: BlackBerry ist in Zukunft für die Sicherung der Regierungshandys zuständig. Dafür erhält das BSI tiefen Einblick in das mobile Betriebssystem. Als Gegenleistung dürfen die Kanadier die deutsche Sicherheitsfirma Secusmart übernehmen.

Europäischer ITK-Markt erzielt nur leichtes Wachstum

Während der weltweite ITK-Markt den Umsatz um 4 Prozent verbessern kann, steigt er in der EU nur um 0,4 Prozent. Der chinesische Markt wächst 2014 voraussichtlich am schnellsten. Für den Markt für IT-Hardware erwartet EITO einen Rückgang.

Opera bietet App-Stores mit Abo-Modell

So viele Apps wie man will: Opera ermöglicht Netzbetreibern ein Download-Portal unter eigenem Namen. Das App-Angebot wechselt regelmäßig. Für eine wöchentliche Gebühr dürfen Nutzer so viel herunterladen, wie sie wollen. Die Apps unterstützen Android, Blackberry, Java und Symbian.

Vodafone-Tochter soll für Geheimdienst spioniert haben

Rund 7,5 Millionen Euro für Spähaufträge: Der britische Festnetzprovider Cable & Wire soll regelmäßig Millionenbeträge vom Geheimdienst GCHQ erhalten haben. Gegen die Vorwürfe wehrt sich der Mutterkonzern Vodafone. An dessen Darstellung meldet das BSI jedoch Zweifel an.

LTE mit 300 MBit/s von der Telekom

Mit Hilfe von Frequenzbündeldung erreicht die Telekom – zunächst im einigen Stadtregionen – die neue Obergrenze bei LTE. Neben einem kompatiblen Gerät ist natürlich für die Nutzung auch ein entsprechender Tarif nötig.

Bund will sich angeblich von Telekom-Anteilen trennen

Bis zu 24 Milliarden Euro könnten auf diese Weise in die Staatskasse kommen. Aktuell hält der Bund noch insgesamt mehr als 31 Prozent an der Deutschen Telekom. Telekom-Konkurrenten versprechen sich dadurch mehr Wettbewerb und begrüßen die Überlegungen.

Netzbetreiber kündigen Praxistest der Breitbandtechnik G.fast an

G.fast nutzt Kupferdoppeladern für die Datenübertragung. Allerdings eignet sich die Technik dem Bundesverband Breitbandkommunikation zufolge nur bedingt für den flächendeckenden Breitbandausbau auf dem Land. Im Fokus des Tests steht vor allem eine Bandbreitenerhöhung über die Kupfer-Hausverkabelung.