Cyberkriminalität

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Zeus: Europol verhaftet Hintermänner von Malware

Insgesamt fünf Verdächtige hat Europol verhaftet. Neben dem Banking-Trojaner Zeus sollen sie auch für SpyEye verantwortlich sein. Rund zehntausende Rechner hätten die Kriminellen mit der Malware infiziert. Die Behörde schätzt den Schaden auf mindestens 2 Millionen Euro.

Motivfoto Hacker (Bild: Shutterstock)

Cyberkriminelle greifen KfZ-Zulassungsstellen an

Die Angreifer haben das Internetmodul “Kfz-Wunschkennzeichen” in Hessen und Rheinland-Pfalz attackiert. Die Aktionen fanden bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag statt. Mittlerweile ermittelt das Landeskriminalamt Hessen in dem Fall.

Malware (Bild: Shutterstock / Maksim Kabakou)

Duqu 2.0 offenbart neue Qualität bei Malware-Angriffen auf Top-Führungskräfte

Die dahinterstehende Cyberspionagekampagne steht offenbar auch im Zusammenhang mit den Atom-Verhandlungen mit dem Iran. Einer jetzt vorgelegten Analyse von Kaspersky Lab zufolge, das ebenfalls angegriffen wurde, nutzt die Malware Duqu 2.0 mindestens drei bislang unbekannte Sicherheitslücken aus. Auch Telekommunikationsfirmen wurden so infilitriert.

Motivfoto Hacker (Bild: Shutterstock)

Cyberangriff auf Bundestag: Netzwerk nicht mehr zu retten

Die größte Cyberattacke auf eine deutsche Institution dauert weiterhin an. Einem geheimen Bericht zufolge muss die IT-Infrastruktur des Bundestages komplett neu aufgebaut werden. Verfassungsschutz und BSI glauben an eine gezielte Aktion von ausländischen Geheimdiensten.

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Eset: Gefälschte Minecraft-Apps im Google Play Store

Die Apps laufen auf mindestens 600.000 Android-Geräten. Eset geht insgesamt von 2,8 Millionen Downloads aus. Die Anwendungen zeigen eine Warnung vor einer angeblichen Virusinfizierung und wollen ein kostenpflichtiges SMS-Abonnement abschließen.

Motivfoto Hacker (Bild: Shutterstock)

USA: Cyberkriminelle stehlen 100.000 Steuerdaten

Die US-Steuerbehörde IRS registrierte rund 200.000 unberechtigte Datenzugriffe zwischen Februar und Mitte Mai. Die Angreifer konnten unter anderem unberechtigte Rückzahlungen entwenden. Die Behörde beziffert die Schadenssumme auf unter 50 Millionen Dollar. Das System hat sie vorübergehend abgeschaltet.

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Exploit-Kit greift Router an

Angreifer können damit eine bekannte Schwachstelle ausnutzen und DNS-Einträge ändern. Das Exploit-Kit verteilt sich über manipulierte Webseiten. 55 Routermodelle sind dem Sicherheitsexperten Kafeine zufolge von der Sicherheitslücke betroffen.

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BKA-Trojaner: Erpresser kapern Smartphones

Malware erpresst derzeit Besitzer von Android-Geräten. Die Ransome-Ware gibt vor, vom Bundeskriminalamt zu stammen. Hilfe gibt es bei einer gemeinsamen Beratungsstelle des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und dem Verband der deutschen Internetwirtschaft.

Sicherheit (Bild: Shutterstock)

Angreifer nutzten Windows-Lücke aktiv aus

Die kritische Sicherheitslücke CVE-2015-1635 ermöglicht DoS-Attacken. Sie steckt im HTTP-Stack von Windows. Microsoft warnt außerdem vor der Ausführung von Remotecode. Fälle davon sind aber noch nicht bekannt. Ein Patch ist bereits verfügbar.

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Beebone: Europol legt Botnetz lahm

12.000 infizierte Rechner in über 200 Ländern: Die Ermittler arbeiteten für den Schlag gegen Beebone unter anderem mit Intel und Kaspersky zusammen. Die zugehörige Malware kann Passwörter stehlen und Rootkits installieren. Seit März 2014 war das Botnet in Betrieb.

Logo GitHub (Bild: GitHub)

DDoS-Angriff: Cyberkriminelle attackieren seit Tagen GitHub

Betroffen sind das Code-Verzeichnis von Greatfire.org und eine Kopie der chinesischsprachigen Version der New York Times. Seit Donnerstag ruft ein bösartiges Script alle zwei Sekunden die Angebote auf. Vermutlich soll GitHub gezwungen werden, “eine spezifische Klasse Dienste zu entfernen”.

Hacker (Bild: Shutterstock)

Bitkom: Die zehn größten Gefahren im Internet

Würmer und Trojaner bedrohen auch nach Jahrzehnten noch Computer. Rund 350.000 neue Varianten tauchen täglich im Internet auf. Davon bleibt Bitkom zufolge die Hälfte unentdeckt. Der Branchenverband hat die größten Cyberbedrohungen zusammengefasst und gibt Tipps zum Schutz.

Android Logo (Bild: Google)

Hälfte aller Android-Geräte von Schwachstelle betroffen

Der Fehler erlaubt das Austauschen von Apps beim Herunterladen. Zudem können sich Anwendungen beliebige Berechtigungen verschaffen. Die Schwachstelle betrifft insbesondere ältere Versionen als Android 4.3_r0.9. Downloads aus Google Play sind nicht gefährlich.