Cyberkriminalität

Malware (Bild: Shutterstock / Maksim Kabakou)

Hammertoss: Malware imitiert menschliche Nutzer

Das von FireEye entdeckte Schadprogramm hält sich an übliche Bürozeiten. Über unscheinbare Tweets erhält Hammertoss Befehle. In harmlos wirkenden Bildern auf GitHub verstecken sich weitere Instruktionen.

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Energieversorger im Visier von Cyberkriminellen

Weltweit steigt die Bedrohungslage durch gezielte Hacker-Angriffe, meist wollen diese Informationen abschöpfen, um diese auf dem Schwarzmarkt verkaufen zu können. Überlebenswichtig wird das aber, wenn Hacker sich auf Energieversorger einschießen: Ein Beitrag von Frank Kölmel, Vice President Central & Eastern Europe bei FireEye

Logo Nokia Here (Bild: Nokia)

Daimler kauft Nokia Here für mehr Sicherheit

Der Autohersteller fürchtet Hackerangriffe auf Mercedes-Benz-Fahrzeuge und sorgt sich um die Sicherheit des Datenmaterials für autonome Fahrzeuge. Dies sei auch ein wichtiges Ziel der dafür benötigten Software.

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RC4 Nomore-Exploit gefährdet Millionen Internet-Nutzer

Mit einer neuen Methode haben Forscher kommen innerhalb von 52 Stunden die Daten eines verschlüsselten Cookies geknackt und konnten sich dann im Namen des Opfers bei einer Website anmelden. Bisher benötigten die Forscher etwa 2000 Stunden, um eine RC4-Verschlüsselung auszuhebeln.

Adobe Flash Player (Bild: Adobe)

Zwei Zero-Day-Lücken gefährden Flash Player

Adobe warnt gleich vor zwei Sicherheitslücken. Betroffen ist Flash Player für Windows, Mac OS X und Linux. In den gestohlenen Hacking-Team-Unterlagen ist Beispielcode für die beiden Schwachstellen enthalten. Sie gelten als kritisch und sollen diese Woche gepatcht werden.

Logo Symantec (Bild: Symantec)

Symantec: Hackergruppe Morpho spioniert Großkonzerne aus

Die Gruppe soll extrem professionell vorgehen und auf Profit aus sein. Ziel von Morpho sind Unternehmen aus Europa und Nordamerika. Für ihre Angriffe haben sie mindestens eine Zero-Day-Lücke ausgenutzt. Die eigens entwickelte Malware hinterlässt kaum Spuren.

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Zeus: Europol verhaftet Hintermänner von Malware

Insgesamt fünf Verdächtige hat Europol verhaftet. Neben dem Banking-Trojaner Zeus sollen sie auch für SpyEye verantwortlich sein. Rund zehntausende Rechner hätten die Kriminellen mit der Malware infiziert. Die Behörde schätzt den Schaden auf mindestens 2 Millionen Euro.

Motivfoto Hacker (Bild: Shutterstock)

Cyberkriminelle greifen KfZ-Zulassungsstellen an

Die Angreifer haben das Internetmodul “Kfz-Wunschkennzeichen” in Hessen und Rheinland-Pfalz attackiert. Die Aktionen fanden bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag statt. Mittlerweile ermittelt das Landeskriminalamt Hessen in dem Fall.

Malware (Bild: Shutterstock / Maksim Kabakou)

Duqu 2.0 offenbart neue Qualität bei Malware-Angriffen auf Top-Führungskräfte

Die dahinterstehende Cyberspionagekampagne steht offenbar auch im Zusammenhang mit den Atom-Verhandlungen mit dem Iran. Einer jetzt vorgelegten Analyse von Kaspersky Lab zufolge, das ebenfalls angegriffen wurde, nutzt die Malware Duqu 2.0 mindestens drei bislang unbekannte Sicherheitslücken aus. Auch Telekommunikationsfirmen wurden so infilitriert.

Motivfoto Hacker (Bild: Shutterstock)

Cyberangriff auf Bundestag: Netzwerk nicht mehr zu retten

Die größte Cyberattacke auf eine deutsche Institution dauert weiterhin an. Einem geheimen Bericht zufolge muss die IT-Infrastruktur des Bundestages komplett neu aufgebaut werden. Verfassungsschutz und BSI glauben an eine gezielte Aktion von ausländischen Geheimdiensten.

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Eset: Gefälschte Minecraft-Apps im Google Play Store

Die Apps laufen auf mindestens 600.000 Android-Geräten. Eset geht insgesamt von 2,8 Millionen Downloads aus. Die Anwendungen zeigen eine Warnung vor einer angeblichen Virusinfizierung und wollen ein kostenpflichtiges SMS-Abonnement abschließen.

Motivfoto Hacker (Bild: Shutterstock)

USA: Cyberkriminelle stehlen 100.000 Steuerdaten

Die US-Steuerbehörde IRS registrierte rund 200.000 unberechtigte Datenzugriffe zwischen Februar und Mitte Mai. Die Angreifer konnten unter anderem unberechtigte Rückzahlungen entwenden. Die Behörde beziffert die Schadenssumme auf unter 50 Millionen Dollar. Das System hat sie vorübergehend abgeschaltet.

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Exploit-Kit greift Router an

Angreifer können damit eine bekannte Schwachstelle ausnutzen und DNS-Einträge ändern. Das Exploit-Kit verteilt sich über manipulierte Webseiten. 55 Routermodelle sind dem Sicherheitsexperten Kafeine zufolge von der Sicherheitslücke betroffen.

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BKA-Trojaner: Erpresser kapern Smartphones

Malware erpresst derzeit Besitzer von Android-Geräten. Die Ransome-Ware gibt vor, vom Bundeskriminalamt zu stammen. Hilfe gibt es bei einer gemeinsamen Beratungsstelle des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und dem Verband der deutschen Internetwirtschaft.