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Bildergalerie: Das iPhone für Business-Nutzer

Anja Schütz und Dietmar Müller
|
Dienstag, 11. März 2008, 16:04 Uhr

Das iPhone von Apple hat bei der Nutzerfreundlichkeit Maßstäbe gesetzt. Nun soll es sich für Business-Anwendungen öffnen und so in die Büros einziehen. Ein neues Software Development Kit (SDK) soll es richten. CNET war bei der Vorstellung mit der Kamera dabei.

Fotogalerie: Das iPhone für Business-Nutzer

Kurz vor Beginn des offiziellen Launches von Apples iPhone Software Development Kit (SDK) im Apple Computer Campus Cupertino am 6. März 2008.
Auftritt von Steve Jobs, dem CEO von Apple. Mit der neuen Betaversion für iPhone will der IT-Konzern im Business-Bereich punkten. Das neue Software Development Kit (SDK) bringt laut Apple das Nötige dafür mit.
Phil Schiller, Apples Senior Vice Präsident für Marketing, erklärte die neuen Business-Features des iPhones und wie diese funktionieren. Die Betaversion von 'iPhone 2.0' enthält im einzelnen solche Features: zum einen die Unterstützung von Microsofts 'Exchange ActiveSync' zur sicheren drahtlosen Aktualisierung von E-Mails, Kontakten und Kalendereinträgen.

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Apple hatte das SDK vergangene Woche in der Apple-eigenen Town Hall in San Francisco vorgestellt. "Wir freuen uns sehr darauf eine aktive Entwicklergemeinde zu schaffen, die tausende von nativen Anwendungen von Drittherstellern für iPhone und iPod touch möglich macht", sagte CEO Steve Jobs. Seit Donnerstag kann eine Betaversion des iPhone SDK kostenlos heruntergeladen und der iPhone Simulator auf dem Mac installiert werden.

Apple plant, die fertige iPhone-2.0-Software, inklusive iPhone SDK und den neuen Features für den Unternehmenseinsatz, als kostenloses Software-Update für alle iPhone-Kunden Ende Juni zu veröffentlichen. Das iPhone Developer Program wird anfangs ausschließlich in den USA angeboten, weitere Länder folgen in den nächsten Monaten.

Doch kann Apple wirklich gegen Microsoft und den Blackberry von RIM antreten? Der Analyst Mike Disabato von der Burton Group zeigte sich skeptisch. Er vertritt die Ansicht, dass Großunternehmen das iPhone als Business-Endgerät nur dann akzeptieren, wenn Apple Kontrolle abgibt. Das Unternehmen muss Fremdentwicklern die Freiheit gewähren, Individualsoftware auf das iPhone zu laden.

Darüber hinaus - so der Burton-Analyst - wird Apple aus Sicherheitsgründen zulassen müssen, dass Unternehmen via Fernzugriff Daten von verlorenen oder gestohlenen iPhones löschen können. Dieses Maß an Kontrolle gewähren Microsoft und RIM mit ihrer Software, Apple hingegen macht das fast nie.

Dass eine Nachfrage nach dem iPhone in der Geschäftswelt besteht, ist offensichtlich: Ende Februar hatte das britische Marktforschungsunternehmen Change Wave dazu eine Studie erstellt. Es befragte Geschäftsleute auf der Insel, die beruflich ein iPhone nutzen, nach ihrer Meinung zu dem Smartphone. Über die Hälfte der Befragten (59 Prozent) gaben an, dass sie sehr zufrieden mit dem iPhone seien. Ein großer Teil der Geschäftsleute erklärte, dass ihnen besonders die Touchscreen-Oberfläche des Gerätes gefalle.

Gefragt wurde auch nach der Zufriedenheit mit Smartphones anderer Marken. RIMs BlackBerry landete auf Platz zwei (47 Prozent) der Zufriedenheitsskala, gefolgt von Nokia (40 Prozent), Samsung (30 Prozent), Motorola (25 Prozent) und Palm mit nur 10 Prozent.

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