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Yahoo-Chef Yang bettelt um Kaufangebot von Microsoft

Sibylle Gassner
|
Donnerstag, 6. November 2008, 11:26 Uhr

Nach fast einjähriger Suche nach Alternativen hat Yahoo-Chef Jerry Yang einen Verkauf des Internetkonzerns an Microsoft als den weiterhin besten Weg bezeichnet. "Heute muss ich sagen, das Beste was Microsoft machen kann, ist, Yahoo zu kaufen. Ich glaube, das ist keine schlechte Idee", erklärte Yang dem staunenden Publikum des Web-2.0-Summit in San Francisco.

Er bleibe offen dafür, allerdings müsse der Preis stimmen, so Yang weiter. Wenige Stunden zuvor war eine Allianz zwischen Yahoo und Google geplatzt, was Spekulationen über einen zweiten Anlauf von Microsoft zur Übernahme von Yahoo nährte. Allerdings gebe es "keine Neuigkeiten" über Gespräche zwischen beiden Konzernen.

Zuvor waren im Internet Berichte über "weit fortgeschrittene Gespräche", eine Übernahme und eine Ablösung von Yang an der Yahoo-Spitze kursiert. Dies wurde jedoch von beiden Konzernen dementiert. Microsoft hat nach dem Scheitern des ersten Übernahmeversuchs immer wieder erklärt, nicht weiter an einem Kauf von Yahoo interessiert zu sein.

Google hatte zuletzt unter dem Druck der US-Kartellbehörde und der Werbebranche seine Pläne für eine Zusammenarbeit mit Yahoo im Anzeigengeschäft aufgegeben. Yang zeigte sich enttäuscht über diesen Schritt, den Google mit dem juristischen Kampf, der sich wegen des Widerstands der Kartellbehörde abgezeichnet habe, begründete.

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