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Management
B2B

Ballmer zeigt Yahoo-Chef Yang die kalte Schulter

Sibylle Gassner
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Freitag, 7. November 2008, 09:29 Uhr

Kurz nachdem Yahoo-Chef Jerry Yang Microsoft geradezu um ein Übernahmeangebot angefleht hat, hat Steve Ballmer einen solchen Deal abgelehnt. "Wir haben ein Gebot gemacht, wir haben ein weiteres Gebot gemacht und es war mehr als deutlich, dass Yahoo nicht verkaufen will", sagte der Microsoft-Chef jetzt auf Nachfrage.

Spekulationen, wonach Microsoft noch immer an einer Übernahme interessiert sei, wies er zurück. "Wir sind nicht daran interessiert, einen Schritt zurück zu gehen und uns wieder eine Übernahme anzusehen", so Ballmer.

Nur einen Tag zuvor hieß es von Yahoo, man sehe einen Verkauf des Unternehmens an Microsoft nun als beste Alternative an. "Wir sind bereit, Yahoo zu verkaufen", sagte Yahoo-CEO Jerry Yang auf einer Konferenz in San Francisco.

Microsoft hatte im Frühjahr 47,5 Milliarden Dollar für Yahoo geboten, die Übernahmepläne angesichts heftigen Widerstands im Mai aber für beendet erklärt. Microsoft erhoffte sich durch eine Zusammenarbeit mit Yahoo eine bessere Position in der Konkurrenz mit dem Internetgiganten Google, der den wachsenden Markt für Internetwerbung beherrscht.

Anfang dieser Woche war bekannt geworden, dass Yahoo und Google die Pläne für eine Werbe-Kooperation fallen lassen. Google und Yahoo hatten sich im Juni darauf geeinigt, Google-Werbe-Anzeigen neben Resultaten der Yahoo-Suchmaschine zu platzieren. Für Yahoo war das Bündnis eine Möglichkeit, sich der Übernahme durch Microsoft zu widersetzen. Beobachtern mutmaßten, das Ende der Partnerschaft könnte jetzt eine neue Chance für Microsoft bieten.

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