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Management
B2B

Die Gewinner des 8. RoboCup German Open 2009

Martin Schindler
|
Dienstag, 28. April 2009, 16:31 Uhr

2050 wird es ernst, dann wird erstmals eine Roboter-Mannschaft gegen eine echte Fußballelf antreten. Gemessen an ihrem derzeitigen Trainingsstand hätten die Humanoiden gegen den 1. FC Bayern München selbst unter Trainer Klinsmann nicht den Hauch einer Chance gehabt.

Daher müssen die Roboter in den Klassen 'Standard Platform League' (Nao), 'Middle-Size League' und 'Humanoid League' noch gegeneinander antreten. In der Standard Platform League hat sich das Team B-Human, von der der DFKI Bremen, gegen die Teams der HTWK Leipzig und der Nao Devils der TU Dortmund sowie sechs weiteren 'Mannschaften' durchgesetzt.

Nao
Die stolzen Gewinner der Standard-Liga: Team B-Human. Quelle: DFKI

B-Human kickte sich gleich mit einem fulminanten 9:0 zum Favoriten des Turniers und ließ sich diese Position auch nicht mehr streitig machen. Mit einem Torverhältnis von 27:0 in fünf Spielen hat B-Human fast doppelt so viele Tore geschossen wie die anderen acht teilnehmenden Teams zusammen.

B-Human
Das menschliche Team B-Human des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Saarbrücken. Quelle: DFKI

In der Standard Platform League wird mit einheitlicher Hardware gespielt, das heißt alle Roboter sind baugleich. Die Herausforderung für die Teams liegt somit in der Software-Entwicklung. Bis 2008 war die Standardplattform der vierbeinige Sony AIBO, seit diesem Jahr ist es der humanoide Roboter Nao der französischen Firma Aldebaran Robotics. Der Roboter verfügt über 21 Gelenke, zwei Kameras, zahlreiche Sensoren und einen Onboard-Rechner. Er kann damit vollkommen selbstständig agieren.

Das Bremer Team B-Human besteht aus 13 Studenten der Informatik an der Universität Bremen und wird von drei Mitarbeitern des Forschungsbereichs "Sichere Kognitive Systeme" des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) betreut. Das Team hat die gesamte Bandbreite der Steuerung eines Fußballroboters selbst entwickelt, von der Wahrnehmung, Weltmodellierung, Verhaltenssteuerung, Teamkommunikation bis hin zur Bewegung.

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