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OpenMoko-Community will Hardware entwickeln

Sibylle Gassner
|
Freitag, 22. Mai 2009, 10:04 Uhr

Das OpenMoko-Projekt will eine neue Version seines Smartphones Freerunner entwickeln. Es steht aber jetzt schon fest, dass das Ergebnis nicht in Serie gefertigt wird. Es gehe lediglich darum herauszufinden, ob der Entwicklungsprozess in der Community auch bei der Hardware praktikabel ist.

Erst vor kurzem war bekannt geworden, dass die Entwicklung des Linux-Handys OpenMoko eingestellt wird. Wegen Geldproblemen musste das gleichnamige Unternehmen zudem die Hälfte der Belegschaft entlassen. Gleichzeitig hatte man jedoch angekündigt, man wolle sich nun einem "Plan B" widmen, ohne diesen aber näher zu erläutern.

Nun will man offenbar gemeinsam an einem Freerunner-Nachfolger arbeiten, der intern als GTA02-core bezeichnet wird. Eine signifikante Änderung wird die Entfernung des Glamo-Grafikchips sein. Dieser bietet nur eine geringe Grafikbeschleunigung, welche nach Ansicht der Entwickler durch die wesentlich höhere Bandbreite bei der direkten Ansteuerung des Displays ausgeglichen werden kann. Insgesamt soll die Geschwindigkeit des Systems durch die Entfernung des Chips steigen.

Weitere geplante Änderungen sind die Entfernung des Audio-Verstärkers, die Entfernung des NOR, und die Entfernung eines der beiden Beschleunigungsmesser. Der WiFi-Chip soll über SPI angebunden werden, LCM soll in die CPU-Schnittstelle wandern und der externe serielle Zugriff auf GSM über den Kopfhöreranschluss soll entfallen.

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