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Lamborghini-Verwandter mit Elektro-Antrieb

Sibylle Gassner
|
Mittwoch, 10. Juni 2009, 15:23 Uhr

Elektroautos gehört ohne Zweifel die Zukunft. Dennoch gibt es Dinge, die kann - und will - man sich nur schwer vorstellen. Einen Lamborghini mit Elektro-Antrieb beispielsweise. Der Sound gehört zu solchen Supersportwagen wie die Farben rot, schwarz oder gelb. Dennoch wagt Audi das Experiment und arbeitet an einer E-Variante des Lamborghini-Verwandten R8.

Der Audi R 8 und der Lamborghini Gallardo Superleggera pflegen eine Art gentechnische Verwandtschaft. So verfügt der R8 über einen von Lamborghini stammenden kupplungsgesteuerten Allradantrieb. Für beide gibt es das R-tronic genannte automatisierte Schaltgetriebe. Ansonsten gilt die offizielle Sprachregelung, der Gallardo ist das Eine, der R8 das gänzlich Andere. Jeglicher Vergleich verbiete sich bereits wegen des Respektsabstands bei Leistung und Preis.

Fotogalerie: Der ultimative Lamborghini-Kick

Wer zur 'Ultimate Lamborghini Experience' eingeladen wird bietet sich eine in der Regel einmalige Chance. Einmal hinter dem Steuer eines Lamborghinis sitzen und so richtig Gas geben.
Das Event findet auf dem California Auto Club Speedway statt, veranstaltet wird es unter anderem von Lamborghini Beverly Hills. Der Besitzer brachte auch Gallardos und Murciélagos aus seiner Privat-Garage mit.
Auf dem California Auto Club Speedway finden auch Rennen der US-Rennserie NASCAR statt. Genau die richtige Umgebung also für Supersportwagen.

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Schlussendlich wollen sie aber die etablierten Sportwagen-Konkurrenz gemeinsam das Fürchten lehren. Audi verfolgt dabei einen – in diesem Segment durchaus noch ungewöhnlichen – Ansatz. Auf der IAA im September will der Ingolstädter Hersteller zeigen, dass sich die Idee eines Elektrofahrzeugs nicht nur bei kleinen Autos umsetzen lässt. Dafür wird eine Studie als Elektrovariante des R8 präsentiert.

Die Idee mit dem Elektro-Sportwagen erfreut sich bei den großen deutschen Autobauern anscheinend zunehmender Beliebtheit. Daimler kündigte kürzlich den Einstieg beim amerikanischen Elektro-Sportwagenbauer Tesla Motors an. Für den Anfang ist eine Beteiligung von zehn Prozent geplant, eine spätere Aufstockung nicht ausgeschlossen.

Tesla ist nach Einschätzung von Daimler derzeit der einzige Hersteller, der mit dem Sportwagen Tesla Roadster ein speziell auf Langstrecken ausgelegtes Batteriefahrzeug in Nordamerika und Europa anbieten kann. Das in Kalifornien ansässige Unternehmen Tesla Motors entwickelt seit 2004 Elektroautos. 2011 auch eine Limousine mit Batterieantrieb auf den Markt kommen.

Fotogalerie: Teslas Familienkutsche 'Model S'

Tesla Motors hat eine neue Version des Elektroautos Tesla vorgestellt. Das 'Model S' hat fünf Türen und einen starken Elektroantrieb. Damit will das Unternehmen ab 2011 in den Massenmarkt einsteigen.
Die Limousine, folgt dem zweisitzigen Tesla Roadster und soll nach Angaben des Unternehmens bis zu sieben Personen transportieren können. Da fragt man sich nur wo?
Das Elektro-Fahrzeug hat mit einer Akkuladung eine Reichweite von 483 Kilometern. Es soll auch zwei Sparversionen mit geringerer Akkukapazität geben, welche Reichweiten von 370 beziehungs-weise von 257 Kilometern haben werden.

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Tesla selbst will noch im Laufe dieses Jahres in München den ersten Ausstellungsraum in Deutschland eröffnen, in dem Kunden den Tesla Roadster testen und kaufen können. Der erste europäische Showroom soll Ende Juni in London seine Türen öffnen, München und Monaco seien die nächsten Städte auf der Liste, heiß es kürzlich von Tesla-Chef Elon Musk.

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