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B2B

iPad nicht für Business-User

Martin Schindler
|
Freitag, 29. Januar 2010, 13:01 Uhr

Kann man die Mischung aus Smartphone und E-Reader auch guten Gewissens einem Geschäftsmann empfehlen? Es hängt vielleicht ein bisschen davon ab, welchem Gewerbe man nachgeht, aber eines steht auf jeden Fall fest. Für einen Administrator, der sich um die Sicherheit von Firmendaten und um die des iPad kümmert, ist das Gerät ein Albtraum.

Es ist nicht so, dass man dem iPad jeden Business-Nutzen absprechen müsste. Es gibt jede Menge Situationen, wo es sich als hilfreicher Begleiter bewähren könnte. Will man jedoch etwas mehr, als Texte lesen, im Web Surfen oder auf You-Tube Videos gucken, wird man schnell an gewisse Grenzen stoßen.

Apple bietet schon jetzt eine an das iPad angepasste Version der iWork Suite. "Damit sind Textverarbeitung, Spreadsheet und Präsentationen schon heute aufgrund des größeren Bildschirms viel besser zu handhaben als auf dem iPhone", erklärt Forrester-Analyst Ian Fogg im Gespräch mit silicon.de. Für etwa 10 Dollar bekommt der iPad-Nutzer diese Anwendungen im App-Store.

Man kann damit sogar Dokumente im Microsoft-Office-Format öffnen – aber derzeit leider noch nicht abspeichern. Das sollte Apple schnell ändern, wenn eine derartige Anwendung Sinn machen soll.

Über den Safari-Browser kann der Anwender deutlich entspannter auf dem größeren Display Texte lesen. Und trotz dieser kleinen Büro-Lösung, ist das "iPad ganz klar an den Konsumenten gerichtet", erklärt Fogg weiter.

Denn noch gibt es keine Fernwartungs-Tools, über die man zum Beispiel das Gerät sperren könnte, wenn es im Taxi liegen geblieben ist. Support für VPN, über das man eine sichere Verbindung zum Unternehmensnetz aufbauen könnte, fehlt ebenfalls. Eine Funktion für Push-Mail ist genau so wenig vorhanden wie eine Möglichkeit, das iPad mit dem Exchange-Server zu synchronisieren. Auch Flash-Inhalte lassen sich – sehr zum Ärger von Adobe aber auch zum Ärger der Nutzer - mit dem iPad nicht anzeigen.

Apple iPad
Steve Jobs propagiert das iPad als ersten Vertreter einer dritten Gerätekategorie nebst Smartphones und Laptops.
Foto: CBS Interactive

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