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B2B

Siemens-Chef stiftet Lehrstuhl für Wirtschaftsethik

Lutz Poessneck
|
Dienstag, 2. März 2010, 09:13 Uhr

Peter Löscher, CEO von Siemens, finanziert den Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Technischen Universität München (TUM). Nach Angaben der Universität stellt der Manager dafür 1,76 Millionen Euro aus seinem Privatvermögen zur Verfügung.

Der Lehrstuhl, der nach seinem Stifter die Bezeichnung 'Peter Löscher-Lehrstuhl für Wirtschaftsethik' tragen wird, wird in der Fakultät TUM School of Education eingerichtet. Das Berufungsverfahren ist in Gang, die Besetzung des Lehrstuhls ist zum kommenden Wintersemester 2010/2011 geplant.

"Das traditionsreiche Leitbild des ehrbaren Kaufmanns müssen wir gerade auch in dem heutigen globalen Kontext von Märkten und Wirtschaft weiter pflegen, bewahren, vorleben und weitervermitteln", hieß es von Löscher.

Peter Löscher
Peter Löscher
Foto: Siemens

"Nachhaltigkeit braucht fundamentale Werte. Lehre und Forschung sind hierfür von großer Bedeutung. Mein Wunsch und meine Hoffnung ist, dass der neu geschaffene Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der TU München dazu beiträgt, nachrückenden Führungskräften in der Wirtschaft wie der wissenschaftlichen Forschung Orientierung und Impulse zu geben."

"Ethische Fragen gehören in das Denk- und Handlungszentrum künftiger Führungskräfte der Wirtschaft", sagte TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann bei der Unterzeichnung der Stiftungsvereinbarung. "Peter Löscher hat als Privatmann den Lehrstuhl gestiftet und wirkt damit als Vorbild einer verantwortungsbewussten Bürgergesellschaft."

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