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B2B

Apples iPad jetzt schon ein Verkaufsschlager

Anja Schütz
|
Montag, 15. März 2010, 17:17 Uhr

Der Vorverkauf von Apples iPad in den Vereinigten Staaten ist anscheinend gut angelaufen. Das meldet Business Insider unter Berufung auf Victor Castroll, Analyst bei der Valcent Financial Group. Demnach gingen bei dem iPhone-Hersteller in den ersten sechs Stunden rund 91.000 Bestellungen für den Tablet-Rechner ein.

Bei den von den Analysten ermittelten Verkaufszahlen handelt es sich allerdings nur um einen Richtwert. Castroll und seine Kollegen vergleichen Auftragsnummern von Bestellungen im Apple Store. Da Apple aufeinander folgende Nummern ausgibt, lässt sich so feststellen, wie viele Bestellungen pro Tag eingehen. Durch einen Vergleich mit den Bestellmengen anderer Tage kann dann ein Schätzwert für die Zahl der verkauften iPads errechnet werden.

Fotogalerie: Was das iPad alles nicht kann

Die meisten Netbooks, sogar die im Billig-Segment, verfügen über eine Webcam. Wie schön wäre eine Kamera doch am iPad gewesen, damit man auch Video-Chat per Skype oder iChat nutzen könnte. Aber darauf hat Apple verzichtet, da das iPad wohl nur zum reinen Medienkonsum dienen solle. Wenn Apple sich damit nicht ins eigene Fleisch schneidet!
Wo ist mein Flash? Das Apple iPhone unterstützt keine Internet-Seiten, die mit Flash programmiert sind. Und ebenso spielt auch das neue iPad Tablet keine Flash-Inhalte ab. Laut dem Apple-Boss sei die Flash-Technik einfach viel zu ressourcenhungrig für mobile Computer. Netbooks mit einer Atom-CPU können Flash-Inhalte wiedergeben!
Viele Netbooks laufen mit Windows 7 OS, was Programmierer-freundlich ist. Linux-basierte Netbooks sind noch komfortabler für die Programmierung. Und jetzt der Deal: Einfach Mac OS auf ein Netbook installieren, eine günstige Alternative zum iPad.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Die tatsächlichen Vorverkaufszahlen lassen sich mit dieser Methode jedoch nicht exakt bestimmen. Da laut Apples Geschäftsbedingungen pro Person bis zu zwei iPads vorbestellt werden dürfen, die dann allerdings nur eine Auftragsnummer erhalten, könnte die Zahl der verkauften Tablet-Geräte auch deutlich höher liegen. CNN schätzt, dass am ersten Tag etwa 120.000 iPads vorbestellt wurden.

Apple selbst hat unterdessen auf seiner Webseite weitere Informationen über das iPad bekannt gegeben. Sollte der Akku des Geräts außerhalb der Garantiezeit kaputtgehen, tauscht das Unternehmen gegen eine Gebühr von 99 Dollar plus 6,95 Dollar Versand nicht nur das defekte Teil, sondern gleich den gesamten Tablet-Rechner aus. Ob das Unternehmen für den deutschen Markt ein ähnliches Programm plant, ist nicht bekannt.

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