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Management
B2B

Huawei nimmt O2 die Servicearbeit ab

Sibylle Gassner
|
Mittwoch, 17. März 2010, 15:37 Uhr

O2 Germany lässt seine Mobilfunkinfrastruktur in Deutschland künftig vom chinesischen Netzwerksausrüster Huawei pflegen. Er übernimmt künftig Wartungs- und Netzwerkdienste – der Netzbetrieb wird nicht ausgelagert. 220 O2-Beschäftigte bekommen durch den Deal einen neuen Arbeitgeber.

Zum 1. April 2010 wechseln 220 O2-Beschäftigte zu Huawei. Der chinesische Konzern liefert für Süddeutschland schon die Systemtechnik der O2-Basisstationen und ist Technologiepartner des Inselnetzes nach HSPA+, das O2 seit November 2009 in Teilen von München betreibt.

Fotogalerie: Netztechnik aus China will an die Weltspitze

Huawei tritt anDer Netzwerkhersteller will an die Weltspitze. Einmal, indem der Konzern strikt beim Geschäft mit den Betreibern bleibt und diese Strategie sauber hält. Und zum anderen dadurch, dass Huawei dieser Zielgruppe so ziemlich alles bietet, was sie brauchen könnte.
VideokonferenzsystemeSie gehören auf jeden Fall dazu. Die Modelle hier im Bild sind auf diese Kernaufgabe reduziert. Das heißt auch, dass sie sofort ansprechen: Sie starten Konferenzen in einem Netzwerk auf einen Knopfdruck.
Übertragungs- und ZugangstechnikBetreiber sollen im Protfolio alles finden, was sie brauchen: Das schließt die Unterstützung weltweit gebräuchlicher Standards mit ein. Global, wie die Kunden aufgestellt sind, müssen neben den asiatischen Varianten der Protokolle auch die amerikanischen und europäischen unterstützt werden. Eigene Chips und Karten bringen den Chinesen Alleinstellungsmerkmale.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Nun ist der chinesische Ausrüster auch für den so genannten Field Service – Wartungs- und Servicedienstleistungen – von O2 zuständig. Der Ausbau der Partnerschaft sei eine konsequente Weiterführung der langjährigen Zusammenarbeit, hieß es.

Beide Unternehmen unterzeichneten einen entsprechenden Vertrag, finanzielle Details wurden nicht genannt. Huawei hatte bereits in der Vergangenheit mitgeteilt, sich in Zukunft von einem Infrastruktur-Anbieter hin zu einem Serviceunternehmen wandeln zu wollen. Der heute bekannt gegebene Auftrag stellt dabei einen Schritt auf diesem Weg dar.

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