CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Management
B2B

Intel: Kein Ende im US-Kartellstreit

Sibylle Gassner
|
Dienstag, 20. Juli 2010, 16:03 Uhr

Zwischen den Wettbewerbshütern in den USA und Intel ist keine Einigung in Sicht. Zwar hatten US-Medien Anfang der Woche von einer solchen Entwicklung berichtet – tatsächlich jedoch scheint ein schnelles Ende des Verfahrens nicht in Sicht.

Intel-Sprecher Thomas Kaminski wollte die Berichte über eine mögliche Einigung nicht bestätigen. Auch zu einem Termin über eine mögliche Einigung könne er keine Angaben machen.

Die US-Handelskommission (FTC) wirft dem Chip-Marktführer vor, seine dominierende Marktposition im Geschäft mit Mikroprozessoren missbraucht zu haben, um den Wettbewerb zu behindern und seine führende Stellung zu stärken. Damit habe Intel über zehn Jahre hinweg die Wahlmöglichkeit der Verbraucher eingeschränkt. Das Unternehmen soll Computerhersteller mit Drohungen und Rabatten dazu gebracht haben, seine Prozessoren einzubauen und die Chips des kleineren Rivalen AMD zu meiden.

Ähnliche Vorwürfe hatte zuvor bereits die EU-Kommission gegen Intel erhoben und den Konzern im vergangenen Jahr zu einem Rekordbußgeld von 1,06 Milliarden Euro verdonnert. Weitere 1,25 Milliarden Strafe musste Intel damals an AMD zahlen. Im Dezember hatte dann die FTC ihre Kartellklage gegen Intel eingereicht.

Fotogalerie: Intels Leistungssschau in New York

Intel stellte in New York das Projekt "Human Brain Reader" vor, mit dem sich Gedanken lesen lassen – wenn auch bislang nur im ganz bescheidenen Umfang. Im Bild Intels Gedankenforscher Dean Pomerleau bei der Präsentation.
Ein weiterer Höhepunkt waren die ersten Labormuster für Intels Vorstoß im Bereich optische Kabelverbindungen. Das unter dem Codenamen "Light-Peak" laufende Projekt soll schon bald dazu führen, dass alle PC- und Netz-Komponenten, aber auch die gesamte Peripherie über ein einheitliches Glasfaserkabel verbunden werden.
Getestet wird derzeit die parallele Übertragung von allen Kommunikationsprotokollen mit einer Geschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde (GBit/s), doch das System ist auf bis zu 100 GBit/s ausbaubar. Damit lässt sich dann eine Bluray-Disk in weniger als 30 Sekunden überspielen.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
1 von 1 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.
 
Anzeige
Anzeige
Ausserdem neu in management

CEO Rory Read: AMD hat sich gewandelt

Nach einer intensiven Restrukturierungsphase blickt AMD nun wieder nach vorne. Der Markt sei an einem Wendepunkt und AMD bereit, die sich ...
08. Februar 2012

Nokia will in Asien produzieren

Näher an den Komponentenherstellern will Nokia künftig produzieren und plant daher die Fertigung nach Asien zu verlagern.
08. Februar 2012

Yahoo entlässt das halbe Board

Zusammen mit dem Unternehmen wird nun auch der Aufsichtsrat von Yahoo umstrukturiert. Vier Board-Mitglieder werden daher das Gremium verlassen.
08. Februar 2012

neueste leserkommentare
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 10:45 Uhr

Großartig

Großartige Idee, nur wen interessierts? Mehr ...

zu Schließung von Megaupload und die Folgen
06. Februar 2012 | 09:37 Uhr

Nachtrag zum Artikel

IBM crowd sourcing could see employed workforce shrink by three quarters http://tinyurl.com/23ara48 Quelle: Personnel Today, 23. April 2010 Mehr ...

zu IBM: Community statt Festanstellung
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Silicon Vorlagen für Business-Profis: Große Auswahl an Vorlagen zu Lebensläufen

Silicon Vorlagen für Business-Profis: Große Auswahl an Vorlagen zu Planung mit Excel

Specialist Consumer Insight (m/w)

bei PSD Group GmbH (Feste Anstellung)

Business Development Manager (m/w) im Bereich Medien

bei Reply Deutschland AG (Feste Anstellung)

Geschäftsfeldmanager/-in Marine

bei Bosch Engineering GmbH - Abstatt (Feste Anstellung)

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei